PlayStation 6: Start wohl erst 2028 oder spÀter
28.01.2026 - 22:21:12Die nächste Konsolen-Generation lässt auf sich warten. Experten rechnen mit einer deutlichen Verzögerung für Sonys PlayStation 6 – der Start könnte erst 2028 oder später erfolgen. Grund sind die anhaltende Marktdominanz der PS5 und eine globale Knappheit bei Hardware-Komponenten.
Einem neuen Bericht zufolge plant Sony, den Lebenszyklus der aktuellen PlayStation 5 zu verlängern. Der Grund ist simpel: Die Konsole verkauft sich nach wie vor hervorragend und hält einen Marktanteil von rund 71,6 Prozent gegenüber der Xbox. Mit starken Spielen wie dem für Ende 2026 erwarteten Grand Theft Auto 6 dürften die Verkäufe bis 2027 weiter anziehen. Warum also ein Nachfolger drängen?
Ein Hauptgrund für die mögliche Verschiebung liegt in der weltweiten Lieferkrise für Hochleistungs-Hardware. Die explosionsartige Nachfrage nach KI-Rechenzentren treibt die Preise für essentielle Bauteile in die Höhe, besonders für Hochgeschwindigkeits-Speicherchips (DRAM).
Experten prognostizieren, dass KI-Rechenzentren 2026 bis zu 70 Prozent der gesamten Premium-Speicherproduktion verbrauchen werden. Die Preise für DRAM stiegen im vierten Quartal 2025 bereits um 50 Prozent. Einige Komponentenhersteller wie Micron Technology erwarten erst 2028 eine Entspannung.
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Für Sony stellt sich eine schwierige Frage: Soll die PS6 mit horrenden Herstellungskosten und einem entsprechend hohen Verkaufspreis starten? Oder soll man die Hardware-Spezifikationen reduzieren? Die Erinnerung an den teuren Start der PlayStation 3, der ihren Markterfolg zunächst bremste, dürfte zu einer vorsichtigen Strategie beitragen.
PS5 dominiert weiter den Markt
Die wirtschaftlichen Argumente für eine Verzögerung sind überzeugend. Die PlayStation 5 ist ein anhaltender kommerzieller Erfolg für Sony. Bis September 2025 wurden bereits 84,2 Millionen Einheiten ausgeliefert. Für das am 5. Februar anstehende dritte Quartal 2024 rechnen Analysten mit einem Umsatz von umgerechnet rund 11,8 Milliarden Euro und einem Betriebsergebnis von etwa einer Milliarde Euro.
Getragen wird dies von robusten Software-Verkäufen und der Performance des PlayStation Network. Die starke Marktposition reduziert den unmittelbaren Druck, einen Nachfolger auf den Markt zu bringen. Gleichzeitig fehlt ein starker Wettbewerbsdruck von Microsofts Xbox-Sparte, was Sony zusätzlichen Spielraum verschafft.
Paradigmenwechsel in der Konsolen-Industrie
Die mögliche Verzögerung der PS6 markiert einen Wendepunkt im traditionellen Sieben-Jahres-Zyklus der Branche. Die Zeiten, in denen alle paar Jahre eine technische Revolution notwendig schien, scheinen vorbei. Viele Spieler sind mit den Möglichkeiten der PS5 zufrieden und begrüßen sogar eine längere Generation, um das volle Potenzial der Plattform auszuschöpfen.
Für Entwickler bedeutet eine längere Lebensdauer der Hardware mehr Zeit, die aktuellen Systeme vollständig zu beherrschen. Das könnte zu besser optimierten und innovativeren Spielen führen, ohne dass die Verbraucher in neue Hardware investieren müssen.
Der Fokus Sonys liegt nun klar auf der Maximierung der PS5-Penetration und Software-Verkäufen. Wann die nächste Generation kommt, diktiert der Konzern damit selbst – und wartet auf ein wirtschaftlich günstigeres Umfeld für einen stabilen und technisch ausgereiften Start der PlayStation 6.
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