Postbank-Kunden im Visier: Neue Phishing-Welle nutzt psychologischen Druck
11.02.2026 - 05:54:12Eine neue, hochprofessionelle Phishing-Welle zielt aktuell auf Kunden der Postbank ab. Cyberkriminelle setzen dabei auf täuschend echte E-Mails und SMS, um durch psychologischen Druck an sensible Banking-Daten zu gelangen. Verbraucherschützer warnen eindringlich vor den ausgeklügelten Social-Engineering-Methoden.
Die Betrüger geben sich als Postbank aus und nutzen verschiedene Vorwände. Sie warnen vor angeblichen Sicherheitslücken, fordern eine Aktualisierung der Kundendaten oder behaupten, das Authentifizierungsverfahren „BestSign“ laufe bald aus. Ihr Ziel: Die Empfänger sollen auf einen Link klicken, der zu einer perfekt nachgebauten Postbank-Webseite führt. Dort eingegebene Zugangsdaten fallen direkt in die Hände der Kriminellen.
Die perfide Masche: Angst und Dringlichkeit als Waffe
Im Kern der Angriffe steht reines Social Engineering. Statt technische Lücken zu nutzen, spielen die Täter mit der menschlichen Psychologie. Sie erzeugen gezielt Angst und Dringlichkeit, indem sie mit Kontosperrungen, Funktionsverlust oder Gebühren drohen, sollte nicht sofort gehandelt werden. Diese Drucktaktik soll Nutzer dazu bringen, ihre natürliche Vorsicht über Bord zu werfen.
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Die Angriffe laufen über zwei Kanäle: Klassische Phishing-E-Mails, die in Layout und Sprache kaum von echten Bank-Mitteilungen zu unterscheiden sind, und Smishing per SMS. Die Direktheit einer SMS wird von vielen als vertrauenswürdiger empfunden und senkt die Wachsamkeit zusätzlich. In einigen Fällen komplettieren sogar gefälschte Anrufe von „Bankmitarbeitern“ die Betrugsmasche.
So enttarnen Sie die Fälschungen
Trotz professioneller Aufmachung verraten sich die Betrugsversuche durch klare Warnsignale:
* Unpersönliche Anrede: „Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde“ ist ein Alarmzeichen. Seriöse Banken sprechen Kunden stets mit vollem Namen an.
* Drohkulisse: Jede Nachricht, die mit sofortigen negativen Konsequenzen bei Untätigkeit droht, ist höchst verdächtig.
* Aufforderung zur Dateneingabe: Die Postbank betont, dass sie Kunden niemals per E-Mail oder SMS auffordert, Passwörter oder Kontodaten über einen Link preiszugeben.
* Prüfen Sie den Link: Fahren Sie mit der Maus (ohne zu klicken!) über den Link in der E-Mail. Oft zeigt sich dann eine verdächtige URL, die nichts mit der echten Postbank-Domain zu tun hat.
Schutzmaßnahmen: Was Verbraucher jetzt tun können
Experten empfehlen ein mehrstufiges Vorgehen zum Schutz:
1. Klicken Sie niemals auf Links in unaufgeforderten Nachrichten, die zur Dateneingabe auffordern.
2. Prüfen Sie Ihr Konto ausschließlich über die offizielle Website oder App, indem Sie die Adresse manuell eingeben.
3. Nutzen Sie starke, einzigartige Passwörter und aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Diese schützt auch dann, wenn Kriminelle Ihr Passwort kennen.
4. Halten Sie Software aktuell: Betriebssystem, Browser und Virenschutz sollten immer auf dem neuesten Stand sein.
Im Schadensfall: Schnelles Handeln ist entscheidend
Die Professionalität von Phishing-Angriffen nimmt stetig zu, auch durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz. Sollten Sie dennoch Opfer geworden sein und einen finanziellen Verlust feststellen, handeln Sie sofort:
* Lassen Sie Ihr Konto und Ihre Zugangsdaten bei der Bank umgehend sperren.
* Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
* Sichern Sie alle Transaktionsdaten.
In vielen Fällen können Kunden ihr Geld zurückerhalten. Banken haften für nicht autorisierte Überweisungen, sofern dem Kunden keine grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann.
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