EQS-Adhoc: PrÀsentation des Jahresabschlusses 2025 der Julius BÀr Gruppe (deutsch)
02.02.2026 - 07:00:41PrÀsentation des Jahresabschlusses 2025 der Julius BÀr Gruppe
Julius Baer Group Ltd. / Schlagwort(e): Jahresergebnis
PrÀsentation des Jahresabschlusses 2025 der Julius BÀr Gruppe
02.02.2026 / 07:00 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemÀss Art. 53 KR
FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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Ad-hoc-Mitteilung gemÀss Art. 53 KR
* Die verwalteten Vermögen (AuM) erhöhten sich um 5% auf rekordhohe CHF
521 Mrd., unterstĂŒtzt durch solides Netto-Neugeld von CHF 14.4 Mrd.
* Der IFRS-Konzerngewinn von CHF 764 Mio. (2024: CHF 1'022 Mio.) und der
IFRS-Gewinn pro Aktie (EPS) von CHF 3.72 (2024: CHF 4.98) enthalten eine
Reihe zuvor kommunizierter Einmaleffekte.
* Der zugrunde liegende* Konzerngewinn vor Steuern stieg um 17% auf CHF
1'266 Mio. bei einem um 6% höheren Betriebsertrag und einem um 1%
gestiegenen GeschÀftsaufwand.
* Die zugrunde liegende Cost/Income Ratio verbesserte sich auf 67.6%
(2024: 70.9%).
* Die Bruttokosteneinsparungen erreichten bis Ende Jahr auf Run-Rate-Basis
CHF 130 Mio., womit die ursprĂŒngliche Zielvorgabe um CHF 20 Mio.
ĂŒbertroffen wurde.
* Die Kapitalausstattung von Julius BÀr verstÀrkte sich weiter; die
CET1-Kapitalquote gemÀss finalem Basel-III-Standard verbesserte sich auf
17.4% (Ende 2024: 14.2%) und die Gesamtkapitalquote auf 24.7% (Ende
2024: 21.1%)**.
* Die Bilanz der Gruppe bleibt Àusserst liquide; die
LiquiditÀtsdeckungsquote lag Ende 2025 bei 261%.
* Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung eine unverÀnderte
ordentliche Dividende von CHF 2.60 pro Aktie fĂŒr das Finanzjahr 2025
vorschlagen.
Stefan Bollinger, Chief Executive Officer der Julius BĂ€r Gruppe AG, sagt:
«Wir haben im Jahr 2025 eine starke Leistung erbracht - ein Beleg fĂŒr unsere
WiderstandsfÀhigkeit, das anhaltende Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden
sowie das grosse Engagement unserer Mitarbeitenden. Wir fokussieren uns nun
vollumfÀnglich darauf, profitables Wachstum zu erzielen und unsere
strategische Transformation voranzutreiben. Ich bin sehr zufrieden mit der
positiven Dynamik, die im gesamten Unternehmen entstanden ist, und mit den
spĂŒrbaren Fortschritten, die wir in zahlreichen Bereichen gemacht haben: von
der Vereinfachung unseres Betriebsmodells und der geschÀrften
Kundenorientierung bis hin zur StÀrkung der Governance und der Erneuerung
unseres FĂŒhrungsteams. Alles in allem war 2025 ein erfolgreiches
Ăbergangsjahr und wir sind nun gut aufgestellt, um unsere Mittelfristziele
zu erreichen.»
Alternative Performance-Kennzahlen und Ăberleitungen
Diese Medienmitteilung und andere Investorenmitteilungen enthalten bestimmte
Finanzkennzahlen zur vergangenen und zukĂŒnftigen Performance und zur
finanziellen Situation, die von IFRS nicht definiert oder festgelegt sind.
Das Management ist der Meinung, dass diese alternativen
Performance-Kennzahlen (Alternative Performance Measures, APM)
-einschliesslich der konsistenten Adjustierung der Ergebnisse fĂŒr Positionen
im Zusammenhang mit Fusionen und Ăbernahmen (M&A) - nĂŒtzliche Informationen
ĂŒber die finanzielle und operative Performance der Gruppe liefern. Diese APM
verstehen sich als ErgÀnzung zu den IFRS-Performance-Kennzahlen, jedoch
nicht als deren Ersatz. Die Definitionen der in dieser Medienmitteilung und
anderen Investorenmitteilungen verwendeten APM sowie die Ăberleitungen zu
den entsprechenden IFRS-Positionen finden sich im Kapitel Alternative
Performance Measures des GeschÀftsberichtes 2025 (nur in Englisch
vorliegend) unter www.juliusbaer.com/APM. Siehe auch Abschnitt Alternative
Performance Measures am Ende dieser Medienmitteilung.
Insgesamt verbesserte zugrunde liegende GeschĂ€ftsperformance gegenĂŒber
Vorjahr
Die Entwicklung des IFRS-Konzerngewinns gegenĂŒber Vorjahr war beeintrĂ€chtigt
durch die einmalige Auflösung von SteuerrĂŒckstellungen im Jahr 2024, durch
den Netto-Effekt von CHF 99 Mio. aus dem Abschluss des Verkaufs des
inlÀndischen BrasiliengeschÀfts - Julius Baer Brasil Gestão de PatrimÎnio e
Consultoria de Valores MobiliĂĄrios Ltda. (Julius Baer Brazil) - im MĂ€rz 2025
sowie durch 2025 verbuchte Netto-Kreditverluste von CHF 213 Mio. Letztere
resultierten aus zuvor kommunizierten Erhöhungen von
Kreditwertberichtigungen nach einer umfassenden KreditĂŒberprĂŒfung. Diese war
im November von der neuen Risikomanagement-Leitung - unter BerĂŒcksichtigung
der neu ausgerichteten Strategie von Julius BĂ€r sowie der umfassend
ĂŒberarbeiteten Leitlinien zur Risikobereitschaft - abgeschlossen worden.
Ende 2025 wurden die Auswirkungen der erhöhten Kreditwertberichtigungen auf
das Finanzergebnis teilweise durch WiedereingÀnge aus
Kreditwertberichtigungen ausgeglichen, die in erster Linie mit den 2023
angefallenen Kreditverlusten aus dem damals grössten Einzelengagement im
Private-Debt-Kreditbuch zusammenhingen. Der IFRS-Gewinn vor Steuern ging im
Vergleich zum Vorjahr um 11% auf CHF 938 Mio. zurĂŒck. Da sich die
IFRS-Ertragssteuern auf CHF 174 Mio. (2024: CHF 32 Mio.) erhöhten,
verringerten sich der IFRS-Konzerngewinn und der IFRS-Gewinn pro Aktie um
25% auf CHF 764 Mio. bzw. CHF 3.72.
Auf der ĂŒblichen adjustierten Basis der Gruppe (bei der M&A-bezogene
Positionen ausgeschlossen sind) ging der Gewinn vor Steuern um 2% auf CHF
1'053 Mio. zurĂŒck und die Vorsteuermarge gab um 2 Basispunkte (Bp) auf 21 Bp
nach. Da sich die adjustierten Ertragssteuern auf CHF 175 Mio. erhöhten
(2024: CHF 32 Mio.), sanken der adjustierte Konzerngewinn und der
adjustierte Gewinn pro Aktie um 16% auf CHF 878 Mio. bzw. CHF 4.27. Auf
derselben Basis ging die adjustierte Rendite auf dem CET1-Kapital (RoCET1)
auf 23% zurĂŒck (2024: 32%).
Bei Ausschluss der Auswirkungen der Netto-Kreditverluste aus den
adjustierten Ergebnissen 2025 stieg der zugrunde liegende Gewinn vor Steuern
um 17% auf CHF 1'266 Mio., wÀhrend sich die zugrunde liegende Vorsteuermarge
um 2 Bp auf 25 Bp verbesserte. Nachdem die zugrunde liegende Steuerquote im
Jahr 2024 3% betrug, lag sie 2025 auf einem normalen Niveau von 17%. Der
zugrunde liegende Konzerngewinn belief sich auf CHF 1'048 Mio., was einer
Zunahme von CHF 1 Mio. entspricht. Der zugrunde liegende Gewinn pro Aktie
liegt nach wie vor bei CHF 5.10, und die zugrunde liegende RoCET1 ging (nach
einem substanziellen Anstieg des CET1-Kapitals im Vergleich zum Vorjahr) auf
28% zurĂŒck.
Steigende AktienmĂ€rkte und anhaltende Netto-NeugeldzuflĂŒsse sorgten fĂŒr 5%
AuM-Wachstum
Vor dem Hintergrund der weiteren Risikoreduzierung im Kundenbuch
verzeichnete die Gruppe solide Netto-NeugeldzuflĂŒsse von CHF 14.4 Mrd.
(2.9%). Diese stammten vorwiegend von Kundschaft mit Domizil in
SchlĂŒsselmĂ€rkten in Asien (insbesondere Hongkong, Indien, Singapur und
Thailand), Westeuropa (insbesondere Grossbritannien & Irland, Deutschland,
Spanien und Portugal) und im Nahen Osten (hauptsÀchlich Vereinigte Arabische
Emirate).
Die positiven Auswirkungen von anhaltenden Netto-ZuflĂŒssen und steigenden
globalen AktienmÀrkten machten den Effekt des stÀrkeren Schweizer Frankens
(insbesondere gegenĂŒber dem US-Dollar) sowie der VerĂ€usserung und
Entkonsolidierung von Julius Baer Brazil (mit AuM von CHF 8 Mrd.) mehr als
wett. In der Folge erhöhten sich die AuM um 5% auf rekordhohe CHF 521 Mrd.
Die durchschnittlichen monatlichen AuM stiegen um 7% auf CHF 499 Mrd.
Einschliesslich der Custody-Vermögen von CHF 93 Mrd. wuchsen die
Kundenvermögen um 4% auf ein Allzeithoch von CHF 614 Mrd.
IFRS-Betriebsertrag beeintrÀchtigt durch Netto-Kreditverluste und
Brasilien-Verkauf, doch zugrunde liegender Betriebsertrag dank AuM-Wachstum
gestiegen
Der IFRS-Betriebsertrag gab um 3% auf CHF 3'760 Mio. nach (2024: CHF 3'861
Mio.). Der positive Effekt des höheren Erfolgs aus dem Kommissions- und
DienstleistungsgeschÀft und der Anstieg des Erfolgs aus Finanzinstrumenten
bewertet zu FVTPL (erfolgswirksam zum Fair Value) wurde durch den RĂŒckgang
des Erfolgs aus dem ZinsgeschÀft, die bereits genannten gestiegenen
Netto-Kreditverluste und durch den RĂŒckgang des ĂŒbrigen ordentlichen Erfolgs
mehr als kompensiert. Grund fĂŒr Letzteres war grösstenteils der Einmaleffekt
des Verkaufs von Julius Baer Brazil, hauptsÀchlich wegen nicht
liquiditÀtswirksamer kumulierter WÀhrungsumrechnungsdifferenzen, die bereits
frĂŒher im Eigenkapital der Gruppe berĂŒcksichtig wurden.
Unter Ausschluss des M&A-bezogenen Effekts auf den Betriebsertrag lag der
adjustierte Betriebsertrag unverÀndert bei CHF 3'861 Mio. Entsprechend
betrÀgt die adjustierte Bruttomarge 77 Bp (2024: 83 Bp). Unter Ausschluss
der Auswirkung der CHF 213 Mio. Netto-Kreditverluste auf den adjustierten
Betriebsertrag wuchs der zugrunde liegende Betriebsertrag um 6% auf CHF
4'073 Mio., in erster Linie aufgrund des 7%igen Anstiegs der
durchschnittlichen monatlichen AuM im Vergleich zum Vorjahr. Die
entsprechende adjustierte Bruttomarge nahm um 1 Bp auf 82 Bp ab.
Der Erfolg aus dem Kommissions- und DienstleistungsgeschÀft erhöhte sich um
5% auf CHF 2'314 Mio. Die wiederkehrenden ErtrÀge (Summe von Beratungs- und
VerwaltungsgebĂŒhren und Erfolg aus dem Kommissions- und
DienstleistungsgeschÀft aus anderen Dienstleistungen) nahmen um 5% auf CHF
1'822 Mio. zu. Die erhöhte KundenaktivitĂ€t fĂŒhrte zu einem Anstieg der
Courtagen und des Ertrags aus Wertschriftenemissionen um 12% auf CHF 802
Mio. Der Kommissionsaufwand nahm um 23% auf CHF 310 Mio. zu.
Da sich die zinsabhÀngigen Ertragskomponenten weiter in Richtung Erfolg aus
Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL verlagerten, verringerte sich der
Erfolg aus dem ZinsgeschÀft um CHF 252 Mio. auf CHF 125 Mio. Obwohl die
Kundenausleihungen im Vergleich zum Vorjahr um 1% höher ausfielen, fĂŒhrte
die Kombination von anhaltend rĂŒcklĂ€ufigen Zinsen, der relativen Verlagerung
zu geringer verzinsten Krediten in Schweizer Franken und ein schwÀcherer
US-Dollar zu einem RĂŒckgang der ZinsertrĂ€ge aus Kundenausleihungen um 29%
auf CHF 1'159 Mio. Die ErtrÀge aus dem Treasury-Portfolio (Summe von
Zinsertrag aus Schuldinstrumenten zu FVOCI [zum Fair Value durch das
sonstige Ergebnis bewertet] und Zinsertrag aus Schuldinstrumenten zu
fortgefĂŒhrten Anschaffungskosten) verringerten sich um 11% auf CHF 530 Mio.
und die ZinsertrĂ€ge aus Forderungen gegenĂŒber Banken um 51% auf CHF 139 Mio.
Teilweise wegen niedrigeren Zinsen und Wechselkurseffekten sank der
Zinsaufwand aus Verpflichtungen gegenĂŒber Kunden um 23% auf CHF 1'398 Mio.
und der Zinsaufwand aus Verpflichtungen gegenĂŒber Banken ging um 22% auf CHF
147 Mio. zurĂŒck. Eine Netto-Zunahme der Anleiheemissionen in Verbindung mit
einer relativen Verlagerung hin zu Euro- und US-Dollar-denominierten
Schuldinstrumenten fĂŒhrten zu einem Anstieg des Zinsaufwands aus emittierten
Schuldinstrumenten um 22% auf CHF 144 Mio.
Der Erfolg aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL erhöhte sich um CHF 326
Mio. bzw. 25% auf CHF 1'608 Mio. Dies widerspiegelt einen bedeutenden
Anstieg des Ertrags aus Treasury Swaps wegen höherer Volumina und einer
ausgeweiteten durchschnittlichen Differenz zwischen US- und Schweizer
Zinsen. Die ErtrÀge aus strukturierten Produkten und Devisenhandel
steigerten sich in den ersten vier Monaten von 2025, namentlich wÀhrend der
VolatilitĂ€tsspitze Anfang April nach den US-Zoll-AnkĂŒndigungen, ehe sie im
weiteren Jahresverlauf zurĂŒckgingen.
Der adjustierte ĂŒbrige ordentliche Erfolg erhöhte sich um CHF 14 Mio. auf
CHF 26 Mio.
Verbesserte zugrunde liegende Cost/Income Ratio, nachdem
Bruttokosteneinsparungsziel ĂŒbertroffen wurde
Der GeschÀftsaufwand nach IFRS nahm im Vorjahresvergleich um 1% auf CHF
2'823 Mio. zu. Der Personalaufwand erhöhte sich um 3% auf CHF 1'851 Mio. und
die Abschreibungen und Wertminderungen auf immateriellen Vermögenswerten
gingen um 6% auf CHF 154 Mio. hoch, wÀhrend der Sachaufwand um 7% auf CHF
722 Mio. zurĂŒckging. Die Abschreibungen auf Liegenschaften und Sachanlagen
verzeichneten einen RĂŒckgang um 4% auf CHF 96 Mio.
Wie in frĂŒheren Jahren umfasst der adjustierte GeschĂ€ftsaufwand in der
Analyse und Erörterung der Ergebnisse in dieser Medienmitteilung sowie im
Management-Report im Auszug aus dem GeschÀftsbericht 2025 keine
M&A-bezogenen Kosten (CHF 15 Mio. gegenĂŒber CHF 24 Mio. im Jahr 2024). Auf
dieser Basis stieg der adjustierte GeschÀftsaufwand um 1% auf CHF 2'808 Mio.
Kostensenkungsmassnahmen fĂŒhrten per Ende 2025 zu Bruttoeinsparungen von CHF
130 Mio. auf Run-Rate-Basis. Das ursprĂŒngliche Einsparungsziel von CHF 110
Mio. wurde um CHF 20 Mio. ĂŒbertroffen. Die Gesamtkosten zur Erreichung
dieses Einsparungsziels belaufen sich auf CHF 40 Mio. Wie bereits
kommuniziert, strebt die Gruppe im Strategiezyklus 2026-2028 bis Ende 2028
auf Run-Rate-Basis weitere Bruttokosteneinsparungen von CHF 130 Mio. durch
strukturelle Effizienzsteigerungen an. Die Gesamtkosten zur Erreichung
dieses Einsparungsziels liegen aktuellen SchÀtzungen zufolge bei rund CHF 65
Mio.
Der adjustierte Personalaufwand stieg um 4% auf CHF 1'848 Mio., teilweise
aufgrund höherer Incentive- und leistungsbezogener Kosten, einer Zunahme der
Aufwendungen fĂŒr Vorsorgeeinrichtungen sowie höherer Abfindungszahlungen.
Ende 2025 beschÀftigte die Gruppe 7'390 VollzeitkrÀfte (FTE), 205 FTE
weniger als Ende 2024. Der Anstieg um 184 FTE durch die Internalisierung von
zuvor externen Mitarbeitenden wurde durch den RĂŒckgang im Zusammenhang mit
Julius Baer Brazil (-250 FTE) und durch weitere Massnahmen mehr als
wettgemacht. Ende 2025 betrug die Anzahl Kundenberaterinnen und
Kundenberater (RM) 1'262 FTE, 118 FTE weniger als im Vorjahr, davon 28
RM-Stellen weniger durch den Verkauf von Julius Baer Brazil.
Der adjustierte Sachaufwand ging um 7% auf CHF 714 Mio. zurĂŒck, obwohl sich
die RĂŒckstellungen und Verluste um 28% auf CHF 56 Mio. erhöhten. Ohne
RĂŒckstellungen und Verluste verringerte sich der adjustierte Sachaufwand um
9% auf CHF 658 Mio. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen einer Verminderung
bei den Beratungshonoraren und Rechtskosten sowie tieferen Ausgaben fĂŒr
externe Mitarbeitende zuzuschreiben.
WĂ€hrend sich die adjustierten Abschreibungen auf Liegenschaften und
Sachanlagen um 3% auf CHF 96 Mio. reduzierten, erhöhten sich die
adjustierten Abschreibungen und Wertminderungen auf immateriellen Werten um
8% auf CHF 150 Mio. Dieser Anstieg war in erster Linie eine Auswirkung
höherer IT-bezogener Investitionen der vergangenen Jahre.
Die adjustierte Cost/Income Ratio (ohne adjustierte RĂŒckstellungen und
Verluste) erhöhte sich auf 71.3% (2024: 70.9%). Ohne den Effekt der CHF 213
Mio. Netto-Kreditverluste auf den adjustierten Betriebsertrag im Jahr 2025
verbesserte sich die zugrunde liegende Cost/Income Ratio um 3 Prozentpunkte
auf 67.6%.
Solide und liquide Bilanz
Trotz der Auswirkungen eines deutlich schwÀcheren US-Dollars wuchs die
Bilanz um CHF 2.4 Mrd. auf CHF 107.5 Mrd. Grund dafĂŒr war hauptsĂ€chlich die
Zunahme der finanziellen Verbindlichkeiten zum Fair Value (Emission von
strukturierten Produkten) um 35% bzw. CHF 4.2 Mrd. auf CHF 16.4 Mrd., was
teilweise durch den 3%igen RĂŒckgang (CHF 1.9 Mrd.) der Verpflichtungen
gegenĂŒber Kunden (Kundeneinlagen) auf CHF 66.8 Mrd. kompensiert wurde.
Die Kredite erhöhten sich um 1% auf CHF 42.1 Mrd., davon CHF 33.8 Mrd.
Lombardkredite (+2%) und CHF 8.3 Mrd. Hypotheken (-2%). Das VerhÀltnis von
Ausleihungen zu Einlagen stieg infolgedessen auf 63% (Ende 2024: 61%).
WÀhrend die BargeldbestÀnde und Guthaben bei Zentralbanken um 12% auf CHF
7.2 Mrd. zurĂŒckgingen, erhöhten sich die Forderungen aus
Securities-Financing-GeschÀften um 70% auf CHF 9.8 Mrd. Das gesamte
Treasury-Portfolio, erfasst in allen finanziellen Vermögenswerten zu FVOCI
(RĂŒckgang um 18% auf CHF 8.7 Mrd.) und anderen finanziellen Vermögenswerten
zu fortgefĂŒhrten Anschaffungskosten (Zunahme um 24% auf CHF 6.5 Mrd.),
verringerte sich um 4% auf CHF 15.3 Mrd.
Das den AktionÀren der Julius BÀr Gruppe AG zurechenbare Eigenkapital stieg
um 6% auf CHF 7.2 Mrd.
Die Bilanz bleibt sehr liquid bei einer LiquiditÀtsdeckungsquote von 261%
(Ende 2024: 292% bzw. 282% auf pro forma-B3F-Ă€quivalenter Basis).
Solide Kapitalisierung
In der Schweiz wurde der finale Basel-III-Standard (B3F) zu Beginn des
GeschÀftsjahres 2025 umgesetzt. Im Vergleich zum Jahresende 2024 hat das
CET1-Kapital um CHF 0.4 Mrd. bzw. 10% auf CHF 3.9 Mrd. zugenommen. Die
kombinierten positiven Effekte aus dem erwirtschafteten Konzerngewinn und
der anhaltenden Umkehr (Pull-to-Par) der Wertminderung (2021 und 2022) der
im Treasury-Portfolio der Gruppe gehaltenen Anleihen (zum FVOCI bewertete
finanzielle Vermögenswerte) ĂŒbertrafen die Auswirkung der einbehaltenen
BeitrĂ€ge fĂŒr eine Dividende deutlich. Nach der Platzierung von Perpetual
Tier 1 Subordinated-Anleihen ĂŒber USD 400 Mio. im Februar 2025 und der
RĂŒckzahlung von Perpetual Tier 1 Subordinated-Anleihen ĂŒber CHF 350 Mio. im
Juni 2025 erhöhten sich das Tier 1 Kapital um 4% auf CHF 5.5 Mrd. und das
Gesamtkapital um 5% auf CHF 5.6 Mrd.
Die risikogewichteten Aktiven (RWA) beliefen sich auf CHF 22.7 Mrd. Die
Kreditrisikopositionen betrugen CHF 11.0 Mrd., operationelle
Risikopositionen CHF 9.3 Mrd., Marktrisikopositionen CHF 1.8 Mrd. und nicht
gegenparteibezogene Risikopositionen CHF 0.6 Mrd. Im Vergleich dazu lagen
die gesamthaften RWA Ende 2024 bei CHF 20.2 Mrd. bzw. CHF 25.2 Mrd. auf pro
forma-B3F-Ă€quivalenter Basis.
Diese Entwicklungen fĂŒhrten zu einer CET1-Kapitalquote von 17.4% (Ende 2024:
17.8% bzw. 14.2% auf pro forma-B3F-Ă€quivalenter Basis) und einer
Gesamtkapitalquote von 24.7% (Ende 2024: 26.4% bzw. 21.1% auf pro
forma-B3F-Ă€quivalenter Basis). Das Gesamtengagement stieg um 3% auf CHF 111
Mrd., die Tier 1 Leverage Ratio lag unverÀndert bei 4.9%.
Die Kapitalisierung der Gruppe bleibt somit solide: Die CET1-Quote und die
Gesamtkapitalquote liegen weiterhin deutlich ĂŒber den eigenen Untergrenzen
der Gruppe von 11% bzw. 15% und sehr deutlich ĂŒber den Ende 2025 geltenden
regulatorischen Mindestanforderungen von 8.3% bzw. 12.5%. Die Tier 1
Leverage Ratio befindet sich weiterhin komfortabel ĂŒber der regulatorischen
Mindestanforderung von 3.0%.
Antrag auf unverÀnderte ordentliche Dividende von CHF 2.60 pro Aktie
Im Rahmen der KapitalausschĂŒttungspolitik der Gruppe wird der Verwaltungsrat
der Julius BĂ€r Gruppe AG fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2025 eine unverĂ€nderte
ordentliche Dividende von CHF 2.60 pro Aktie beantragen. Unter Vorbehalt der
Zustimmung der AktionÀre an der Generalversammlung vom 9. April 2026 erfolgt
die Auszahlung der Dividende am 15. April 2026. Die Dividende unterliegt der
schweizerischen Verrechnungssteuer von 35%.
RĂŒckkehr zu solidem Fundament und positive Dynamik zur Erreichung der
2026-2028 Ziele
Neben der starken zugrunde liegenden finanziellen Performance markierte das
Jahr 2025 den Startpunkt einer umfassenden mittelfristigen Transformation
von Julius BĂ€r. Dabei wurden in zwei zentralen Bereichen wesentliche
Fortschritte erzielt: i) konsequente Adressierung und BewÀltigung von
Altlasten bei gleichzeitig kontinuierlicher Risikoreduktion des GeschÀfts,
ii) Festlegung und erfolgreiche Umsetzung der neuen strategischen
Ausrichtung, die den Stakeholdern im Juni 2025 vorgestellt wurde.
Mit den nun geltenden ĂŒberarbeiteten Leitlinien zur Risikobereitschaft, die
jetzt vollstÀndig auf das KerngeschÀft Wealth Management ausgerichtet sind,
sowie nach Abschluss der KreditĂŒberprĂŒfung und einer grundlegenden
Optimierung der Risikoprozesse und -organisation hat die Gruppe Altlasten
erfolgreich aufgearbeitet und GeschÀftsrisiken weiter reduziert.
Gleichzeitig wurde eine Reihe konsequenter Massnahmen umgesetzt, um die
Governance und die Verantwortlichkeiten innerhalb der Organisation zu
stÀrken. Dazu gehört die Vereinfachung des Betriebsmodells, die
Ăberarbeitung des VergĂŒtungssystems und die EinfĂŒhrung eines gruppenweiten
Culture & Conduct-Programms. Zudem wurde eine neue FĂŒhrungsstruktur
geschaffen mit einer schlankeren und erneuerten GeschÀftsleitung sowie den
Ernennungen eines neuen Chief Risk Officer, Chief Compliance Officer und
Chief Operating Officer.
Gleichzeitig wurden wichtige Meilensteine bei der Umsetzung der zentralen
strategischen PrioritÀten erzielt: Ausgewogenheit zwischen Wachstum, Risiko
und Kostendisziplin - unterstĂŒtzt durch technologische und kulturelle
Transformation. Im Bereich Kosten und Effizienz hat die Gruppe ihre Ziele
fĂŒr das Kostensenkungsprogramm 2025 ĂŒbertroffen, eine neue globale
Finanzplattform eingefĂŒhrt und in der Schweiz ein Projekt zur Modernisierung
der IT-Infrastruktur gestartet.
Im Hinblick auf die Wachstumsambition von Julius BĂ€r wurden mehrere
Massnahmen in den Bereichen ProduktivitÀt der Frontorganisation,
Kundenangebot, Produktdurchdringung und geografische PrÀsenz eingeleitet.
ZusÀtzliche Impulse wurden durch die neue Einheit Global Products &
Solutions erzielt, die nun vollstÀndig operativ ist. Um die Umsetzung weiter
zu unterstĂŒtzen und insbesondere das organische Wachstum zu fördern, hat die
Gruppe ein dediziertes, dreijÀhriges Revenue & Growth-Programm lanciert.
Insgesamt war 2025 ein entscheidendes Ăbergangsjahr fĂŒr die Gruppe, das ein
stÀrkeres Fundament und eine positive Dynamik bei der Umsetzung geschaffen
hat. Julius BĂ€r ist nun gut aufgestellt in den Strategiezyklus 2026-2028
gestartet und ist auf Kurs, um die Mittelfristziele zu erreichen.
* Unter Ausschluss von 2025 verbuchten M&A-bezogenen Positionen und
Netto-Kreditverlusten.
** Die Kapitalquoten per Ende 2024 auf pro forma finalem
Basel-III-Standard-Ă€quivalenter Basis.
__________________________
Die Ergebniskonferenz fĂŒr Analysten und Investoren durch Stefan Bollinger
(Chief Executive Officer) und Evie Kostakis (Chief Financial Officer) wird
um 8.30 Uhr (MEZ) via Webcast ĂŒbertragen. Im Anschluss erfolgt um 10.15 Uhr
(MEZ) eine PrĂ€sentation fĂŒr die Medien. SĂ€mtliche Unterlagen (PrĂ€sentation,
Auszug aus dem GeschÀftsbericht 2025, Zeitreihen-Tabellen sowie die
vorliegende Medienmitteilung) stehen unter www.juliusbaer.com zur VerfĂŒgung.
Diese Medienmitteilung liegt auch in englischer Sprache vor. Massgebend ist
die englische Version.
Kontakte
Media Relations, Tel. +41 (0) 58 888 8888
Investor Relations, Tel. +41 (0) 58 888 5256
Wichtige Termine
16. MÀrz 2026: Veröffentlichung des GeschÀftsberichts 2025, einschliesslich
des VergĂŒtungsberichts 2025
16. MÀrz 2026: Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts 2025
9. April 2026: Generalversammlung, ZĂŒrich
13. April 2026: Dividendenabgang (Ex-Dividendendatum)
14. April 2026: Dividendenstichtag
15. April 2026: AusschĂŒttungstag Dividende
22. Mai 2026: Veröffentlichung des Interim Management Statement fĂŒr die
ersten vier Monate 2026
21. Juli 2026: Veröffentlichung und PrÀsentation des Halbjahresergebnisses
2026
Ăber Julius BĂ€r
Julius BĂ€r ist die fĂŒhrende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine
erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die
persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser
gesamtes Handeln orientiert sich an unserem ĂŒbergeordneten Ziel: Mehrwert zu
schaffen, der ĂŒber das Finanzielle hinausgeht. Per Ende 2025 beliefen sich
die verwalteten Vermögen auf CHF 521 Milliarden. Die Bank Julius BÀr & Co.
AG, die renommierte Privatbank, deren UrsprĂŒnge bis ins Jahr 1890
zurĂŒckreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius BĂ€r
Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER)
kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und
liquidesten Schweizer Aktien umfasst.
Julius BÀr ist in rund 25 LÀndern und an rund 60 Standorten prÀsent. Mit
Hauptsitz in ZĂŒrich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in
Abu Dhabi, Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lissabon,
London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago
de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte
Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen
Produktplattform von Julius BĂ€r, unsere solide finanzielle Basis sowie
unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen
Referenz im Wealth Management.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter
www.juliusbaer.com
Disclaimer fĂŒr zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Medienmitteilung der Julius BÀr Gruppe AG («das Unternehmen») umfasst
zukunftsgerichtete Aussagen, welche die Absichten, Vorstellungen oder
aktuellen Erwartungen und Prognosen der Gesellschaft ĂŒber ihre zukĂŒnftigen
GeschÀftsergebnisse, finanzielle Lage, LiquiditÀt, Leistung, Aussichten,
Strategien, Möglichkeiten und das GeschÀftsumfeld, in dem sie sich bewegt,
widerspiegeln. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen alle Ereignisse, die
keine historischen Fakten darstellen. Die Gesellschaft hat versucht, diese
Aussagen durch die Verwendung von Worten wie «könnte», «wird», «sollte»,
«erwartet», «beabsichtigt», «schÀtzt», «sieht voraus», «glaubt», «versucht»,
«plant», «sagt voraus» und Àhnlichen Begriffen zu kennzeichnen. Solche
Aussagen werden auf der Grundlage von SchÀtzungen und Erwartungen gemacht,
welche sich als falsch herausstellen können, obwohl die Gesellschaft sie im
jetzigen Zeitpunkt als angemessen erachtet.
Diese zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen Risiken, Unklarheiten,
Annahmen und anderen Faktoren, die dazu fĂŒhren können, dass das tatsĂ€chliche
GeschÀftsergebnis, die finanzielle Lage, LiquiditÀt, Leistung, Aussichten
und Möglichkeiten der Gesellschaft bzw. der MÀrkte, welche die Gesellschaft
bedient oder zu bedienen beabsichtigt, wesentlich von diesen
zukunftsgerichteten Aussagen abweichen können. Wichtige Faktoren, die zu
solchen Abweichungen fĂŒhren können, sind unter anderem: VerĂ€nderungen des
GeschÀfts- oder Marktumfelds, legislative, steuerliche oder regulatorische
Entwicklungen, die allgemeine wirtschaftliche Lage in der Schweiz, der
EuropÀischen Union und anderswo sowie die Möglichkeiten der Gesellschaft,
auf Entwicklungen in der Finanzdienstleistungsindustrie zu reagieren.
ZusÀtzliche Faktoren können die tatsÀchlichen Resultate, Leistungen oder
Errungenschaften wesentlich beeinflussen. Vor dem Hintergrund dieser
Ungewissheiten wird den Lesern davon abgeraten, sich unangemessen auf
derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu verlassen. Die Gesellschaft und
ihre Tochtergesellschaften, ihre Direktoren, Manager, Arbeitnehmer und
Berater ĂŒbernehmen ausdrĂŒcklich keine Verpflichtung und beabsichtigen auch
nicht, Aktualisierungen oder Korrekturen irgendwelcher in dieser
Medienmitteilung enthaltener zukunftsgerichteter Aussagen vorzunehmen oder
Ănderungen in den Erwartungen der Gesellschaft oder Ănderungen von
Ereignissen, Bedingungen und UmstÀnden, auf welchen diese
zukunftsgerichteten Aussagen basieren, mitzuteilen, soweit dies nicht durch
anwendbares Recht oder regulatorische Bestimmungen vorgeschrieben ist.
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Ende der Adhoc-Mitteilung
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Sprache: Deutsch
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Schweiz
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2269282 02.02.2026 CET/CEST

