Agilent Technologies, US00846U1016

PrÀzise Trennleistung im Laboralltag - Agilents 1260 Infinity II LC legt die Messlatte hoch

Veröffentlicht am: 18.06.2026 um 18:43 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Die 1260 Infinity II LC von Agilent will im Laboralltag das Arbeitstier sein, das einfach lĂ€uft: robust, prĂ€zise, modular. Wo ĂŒberzeugt das HPLC-System, wo wird es anspruchsvoll – und warum setzen so viele Labore genau auf diese Plattform?

Agilent Technologies, US00846U1016, Illustration mit AI erstellt.
Agilent Technologies, US00846U1016, Illustration mit AI erstellt.

Verantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Software & Services. Vor der Veroeffentlichung am 18.06.2026, 18:42 Uhr geprueft. Details im Impressum.

Die 1260 Infinity II LC von Agilent steht oft unscheinbar in der Ecke, wÀhrend im Labor hektisch Proben getauscht und Ergebnisse diskutiert werden. Doch genau dieses HPLC-System hÀlt im Hintergrund die QualitÀt zusammen, mit reproduzierbaren Chromatogrammen, klaren Peaks und erstaunlich wenig Drama im Alltag.

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Wie sich Agilent mit Laborinstrumenten von der HPLC bis zu Massenspektrometern positioniert und was das fuer Forscher und Anleger bedeutet.

Was die 1260 Infinity II LC auszeichnet

Die 1260 Infinity II LC ist ein modular aufgebautes HPLC-System, das sich von der isokratischen Routineanlage bis zur gradienfĂ€higen Methodentransfer-Plattform hochskalieren lĂ€sst. In vielen Laboren ersetzt sie Ă€ltere 1100- und 1200-Systeme, ohne die etablierten Methoden ĂŒber Nacht unbrauchbar zu machen.

Typisch ist das kompakte Stack-Design: Pumpe, Autosampler, Thermostat und DAD-Detektor stehen wie Bausteine ĂŒbereinander, die Status-LEDs leuchten beruhigend in GrĂŒn. Im Betrieb ist die Anlage vergleichsweise leise, das PumpengerĂ€usch bleibt auch bei 400 bar eher Hintergrundrauschen als Störsignal.

Leistung und Alltagstauglichkeit

Agilent gibt einen maximalen Systemdruck von bis zu 600 bar an, womit die 1260 Infinity II LC klar im Bereich der Standard-HPLC bleibt. FĂŒr viele Pharma-, Umwelt- und Lebensmittelanalysen ist genau das der Sweet Spot zwischen Performance und Reagenzienkosten.

Wichtig im Alltag ist die hohe InjektionsprĂ€zision des Autosamplers; der Multisampler der Serie schafft typischerweise SpitzenflĂ€chen-RSD-Werte im Promillebereich, was die Validierung deutlich entspannter macht. Gerade bei stabilen Routine-Methoden spĂŒrt man, wie selten Nachinjektionen nötig sind.

Bedienung, Software, Integration

Gesteuert wird die 1260 Infinity II LC in der Regel ĂŒber die Software OpenLab CDS, die in vielen regulierten Laboren lĂ€ngst Standard ist. Wer einmal sein Probenbatch aufgesetzt hat, erlebt einen recht aufgerĂ€umten, wenn auch nicht verspielten Workflow.

Die Integration in bestehende LIMS-Umgebungen gilt als StĂ€rke; Audit-Trails, Benutzerrechte und elektronische Signaturen sind darauf ausgelegt, 21 CFR Part 11 und Ă€hnliche Vorgaben abzudecken. Das System fĂŒhlt sich dadurch von Beginn an wie ein Werkzeug fĂŒr regulierte Umgebungen an, nicht wie ein akademisches Spielzeug.

Modulare Varianten und Optionen

Spannend ist, wie breit Agilent das 1260-Portfolio aufspannt: von der kostengĂŒnstigen Prime-Variante bis zu Systemen mit binĂ€ren Hochdruckpumpen, Thermostatkolonnen und erweiterten ProbenkapazitĂ€ten. Labore können klein starten und bei Bedarf Module ergĂ€nzen.

FĂŒr schnelle Methoden bietet Agilent spezielle „Rapid Resolution“ Konfigurationen an, bei denen SĂ€ulen mit kleinerem Partikeldurchmesser und optimierter Fluidik zum Einsatz kommen. So lassen sich Laufzeiten deutlich verkĂŒrzen, ohne gleich in die Preisklasse echter UHPLC-Systeme zu rutschen.

Zielgruppe und typische Einsatzfelder

Die 1260 Infinity II LC zielt klar auf Routine- und QualitÀtskontrolllabore, die viele Proben mit stabilen Methoden abarbeiten. Ob Freigabeanalytik in der Pharmaindustrie, Pestizid-Screening oder StabilitÀtsstudien, das System soll schlicht zuverlÀssig funktionieren.

Auch Auftragslabore schĂ€tzen die Plattform, weil sie bekannte Hardware mit leicht nachvollziehbarer Service-Historie verbindet. Die VerfĂŒgbarkeit von Ersatzteilen und qualifiziertem Servicepersonal reduziert Ausfallzeiten, was gerade bei hohem Probendurchsatz entscheidend ist.

StĂ€rken, SchwĂ€chen, Überraschungen

Zu den StĂ€rken zĂ€hlen die ausgereifte Mechanik, die breite MethodenkompatibilitĂ€t und die gute Balance aus Leistung und Kosten. Wer bereits ein Agilent-Ökosystem im Haus hat, profitiert von einheitlichen BedienoberflĂ€chen und Zubehör wie Degassern oder SĂ€ulenöfen.

Weniger glamourös ist der Platzbedarf, wenn mehrere Systeme nebeneinanderstehen. Dazu kommt: FĂŒr sehr schnelle Gradienten oder extrem hohe DrĂŒcke stĂ¶ĂŸt die 1260 Infinity II LC irgendwann an ihre physikalischen Grenzen, hier greifen Labore meist zur 1290 Infinity II.

Was der Preis ĂŒber das System verrĂ€t

Agilent nennt in Europa selten öffentliche Listenpreise, doch Angebote aus Distributorenkreisen zeigen, dass komplette 1260 Infinity II LC Systeme schnell in den mittleren fĂŒnfstelligen Euro-Bereich reichen, je nach Konfiguration. Das ist kein SchnĂ€ppchen, aber im direkten Vergleich mit Ă€hnlichen Laborplattformen marktĂŒblich.

In der Gesamtrechnung kommt es auf Verbrauchsmaterialien, WartungsvertrĂ€ge und Stillstandszeiten an. Labore, die das System nahezu rund um die Uhr fahren, berichten von einer erstaunlich gelassenen StabilitĂ€t ĂŒber viele Jahre hinweg, solange Wartung und Kalibrierung ernst genommen werden.

Einordnung im Unternehmen und Aktienbezug

Die LC-Plattformen rund um die 1260 Infinity II LC bilden einen Kernbereich im Segment „Life Sciences and Applied Markets“ von Agilent Technologies, das einen wesentlichen Anteil am Konzernumsatz beisteuert. Damit ist das System weit mehr als nur ein Nischenprodukt; es ist Teil der Grundausstattung moderner analytischer Labore weltweit.

Die Aktie von Agilent Technologies (US00846U1016) notiert an der New York Stock Exchange; zuletzt wurden die Anteile in US-Dollar gehandelt, wĂ€hrend das Unternehmen seine Wachstumsstory stark auf analytische GerĂ€te und begleitende Services stĂŒtzt.

Kompakte Fakten zur 1260 Infinity II LC

  • Produkt: 1260 Infinity II LC
  • Hersteller: Agilent Technologies Inc.
  • Kategorie: Software/Service/Abo-nahe Laborplattform (HPLC-System)
  • Markteinfuehrung: ab etwa Mitte der 2010er-Jahre, sukzessive Ausbau der Varianten
  • UVP / Preis: je nach Konfiguration typischerweise mittlerer fuenfstelliger Euro-Bereich
  • Verfuegbarkeit: weltweit ueber Agilent-Vertrieb und Fachhaendler, auch in Deutschland
  • Zielgruppe: Routine- und QC-Labore, Auftragslabore, akademische Einrichtungen mit hohem Probendurchsatz
  • Besonderheit / USP: modular erweiterbare HPLC-Plattform mit breiter Methodenkompatibilitaet und enger Verzahnung mit OpenLab CDS

Videos und Eindruecke zur 1260 Infinity II LC

Dieser Artikel wurde a.i.-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft. Produktinformationen ohne Gewaehr; Preise und Verfuegbarkeit koennen sich kurzfristig aendern. Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Boersengeschaefte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.

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