PVA, TePla

PVA TePla: EBITDA um 83 Prozent eingebrochen

07.05.2026 - 20:54:05 | boerse-global.de

PVA TePla verzeichnet Rekordaufträge, während Umsatz und Gewinn im ersten Quartal einbrechen. Die Aktie steigt dennoch auf ein neues Hoch.

PVA TePla: EBITDA um 83 Prozent eingebrochen - Foto: über boerse-global.de
PVA TePla: EBITDA um 83 Prozent eingebrochen - Foto: über boerse-global.de

PVA TePla liefert zum Jahresauftakt 2026 ein paradoxes Bild. Während die Auftragsbücher mit einem Rekordwert anschwellen, brachen Umsatz und Gewinn im ersten Quartal deutlich ein. Die Börse feiert die Zahlen dennoch mit einem Kurssprung von knapp acht Prozent auf ein neues 52-Wochen-Hoch.

Rekordjagd bei den Bestellungen

Der Auftragseingang schoss um 164 Prozent auf 121,6 Millionen Euro in die Höhe. Das ist einer der stärksten Werte der Unternehmensgeschichte. Besonders das Segment Metrology profitierte von der Nachfrage nach High-End-Anwendungen wie High-Bandwidth Memory (HBM). Hier verzeichnete das Unternehmen ein Auftragsplus von 194 Prozent.

Im krassen Gegensatz dazu sank der Umsatz um 6,7 Prozent auf knapp 55 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) sackte sogar um 83 Prozent ab.

Operative Delle durch Altlasten

Unterm Strich blieben lediglich 1,4 Millionen Euro operativer Gewinn hängen. Dieser Rückgang resultiert primär aus der schwachen Auftragslage früherer Perioden. Hinzu kamen Belastungen durch eine geringe Kapazitätsauslastung sowie einmalige Restrukturierungskosten.

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Parallel dazu stellte der Vorstand die Berichterstattung um. Die Segmente Material Solutions und Metrology ersetzen die bisherige Branchengliederung. Diese Umstellung soll die strategische Entwicklung des Unternehmens künftig transparenter widerspiegeln.

Neue Struktur und bestätigte Ziele

Trotz des schwachen Starts hält PVA TePla an der Prognose für 2026 fest. Der Vorstand erwartet einen Jahresumsatz von bis zu 275 Millionen Euro.

Das EBITDA soll am Ende des Jahres in einer Spanne zwischen 26 und 31 Millionen Euro liegen. Ein Großteil der Erlöse wird erst für die zweite Jahreshälfte erwartet.

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Da ein erheblicher Teil des Umsatzziels bereits durch den hohen Auftragsbestand abgesichert ist, blicken Investoren über das schwache Auftaktquartal hinweg. Das deutliche Kursplus unterstreicht dieses Vertrauen der Marktteilnehmer in die langfristigen Wachstumstreiber.

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