Stahl, EBITDA-Marge

R Stahl: EBITDA-Marge springt auf 9,2 Prozent

08.05.2026 - 04:45:39 | boerse-global.de

R Stahl verdoppelt operative Marge auf 9,2 Prozent, während der Umsatz stabil bleibt. Das Konzernergebnis bleibt knapp negativ.

R Stahl: EBITDA-Marge springt auf 9,2 Prozent - Foto: über boerse-global.de
R Stahl: EBITDA-Marge springt auf 9,2 Prozent - Foto: über boerse-global.de

R Stahl kämpft mit einer zweigeteilten Realität. Während die Erlöse im ersten Quartal auf der Stelle traten, machte die operative Ertragskraft einen deutlichen Sprung nach vorn.

Der Spezialist für Explosionsschutz hielt den Umsatz mit 73,4 Millionen Euro stabil auf Vorjahresniveau. Parallel dazu kletterte das EBITDA vor Sondereinflüssen von 3,7 Millionen auf 6,7 Millionen Euro. Das entspricht fast einer Verdopplung der operativen Marge auf nun 9,2 Prozent.

Trotz dieser Effizienzsteigerung blieb das Konzernergebnis mit minus 0,3 Millionen Euro knapp in der Verlustzone. Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von minus 0,04 Euro.

Am Aktienmarkt spiegelt sich der operative Fortschritt bisher kaum wider. Mit 12,90 Euro notiert das Papier seit Jahresbeginn rund 11,6 Prozent im Minus. Der Kurs bewegt sich damit weiterhin in der Nähe seines Jahrestiefs.

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Asien-Boom trifft auf schwache Auftragslage

Regional stützte vor allem die Region Asien/Pazifik das Geschäft, die ein Plus von über 69 Prozent verbuchte. Indes mahnt der Auftragseingang zur Vorsicht, da dieser um rund 22 Prozent auf 77,2 Millionen Euro sank. In Deutschland und Amerika war die Nachfrage hingegen rückläufig.

Der Vorstand führt die verbesserte Profitabilität auf das Transformationsprogramm Nexus zurück. Diese Initiative soll die Kostenbasis optimieren und R Stahl bis 2027 stärker als Lösungsanbieter positionieren. Erste Resultate der Straffung zeigen sich bereits in den aktuellen Kennzahlen.

Ausblick bleibt trotz Gegenwind bestehen

Für das Geschäftsjahr 2026 hält das Management an seinen Zielen fest. Der Konzernumsatz soll zwischen 285 und 300 Millionen Euro liegen. Das angestrebte EBITDA vor Sondereinflüssen beziffert das Unternehmen auf eine Spanne von 22 bis 27 Millionen Euro.

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Die Investitionsbereitschaft in der chemischen Industrie dürfte vorerst gedämpft bleiben. Im weiteren Jahresverlauf liegt der Fokus auf der Optimierung des Working Capital zur Stärkung der finanziellen Flexibilität. Die ordentliche Hauptversammlung ist für den Juni 2026 geplant.

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