Rational Aktie: Starkes Jahr, satte Dividende
19.03.2026 - 07:21:56 | boerse-global.deRational hat heute die Zahlen für 2025 vorgelegt — und die können sich sehen lassen. Der Küchensystemhersteller aus Landsberg am Lech steigerte seinen Umsatz um 6 Prozent auf 1,26 Milliarden Euro. Währungsbereinigt waren es sogar 8 Prozent. In einem Umfeld, das vielen Unternehmen zu schaffen machte, ist das ein bemerkenswertes Ergebnis.
Der Wachstum kam dabei nicht aus einer einzigen Region. Europa (ohne Deutschland) und Nordamerika legten jeweils 9 bzw. 8 Prozent zu. Selbst in den USA — dem mit Abstand größten Einzelmarkt und gleichzeitig dem durch Zölle belastetsten — gelang es dem Unternehmen, Boden gutzumachen. Einzig Asien bremste: Dort lagen die Erlöse rund 11 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Zölle abgefedert, Marge gehalten
Dass die US-Zölle auf importierte Kochsysteme Rational empfindlich trafen, war absehbar — alle Geräte werden ausschließlich in Deutschland und Frankreich produziert. Rund 13 Millionen Euro an Zusatzkosten entstanden dadurch. Durch niedrigere Materialkosten und konsequente Ausgabendisziplin gelang es jedoch, die Rohertragsmarge nahezu stabil bei 59,0 Prozent zu halten (2024: 59,2 Prozent).
Das EBIT kletterte ebenfalls um 6 Prozent auf 333 Millionen Euro, die entsprechende Marge verbesserte sich leicht auf 26,4 Prozent. Unter dem Strich blieben 253,8 Millionen Euro Gewinn — ein Plus von gut 1 Prozent gegenüber 2024, wenngleich etwas unter den Erwartungen der Analysten.
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Aktionäre werden großzügig bedacht
Die eigentliche Überraschung kommt für die Anteilseigner. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen für 2025 eine Gesamtdividende von 20 Euro je Aktie vor — bestehend aus 16 Euro Basisdividende (2024: 15 Euro) und einer Sonderdividende von 4 Euro. Analysten hatten im Schnitt deutlich weniger auf dem Zettel. Die Ausschüttungsquote steigt damit auf rund 90 Prozent des Jahresüberschusses, verglichen mit dem langjährigen Mittel von etwa 70 Prozent. Möglich macht das unter anderem die schuldenfreie Bilanz mit einer Eigenkapitalquote von 80 Prozent.
Für 2026 bleibt das Unternehmen ambitioniert, aber vorsichtig. Das Umsatzwachstum soll erneut im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich liegen. Die EBIT-Marge dürfte mit 25 bis 26 Prozent leicht unter dem 2025er-Niveau landen — belastet durch weiter steigende Zollkosten und negative Währungseffekte. Die Planungssicherheit ist durch den Ausbruch des Iran-Krieges und die unsichere Rechtslage rund um die US-Zölle derzeit spürbar eingeschränkt. Ein offenes Kapitel, das Investoren im Blick behalten sollten.
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