RealMan Robotics startet autonome Logistik-Revolution
28.01.2026 - 03:45:12RealMan Robotics stellt ein umfassendes Ökosystem aus Robotik-Hardware, KI und einer Plattform für Fernsteuerung vor. Das chinesische Unternehmen will damit die Automatisierung in Lagerhallen und Fabriken auf ein neues Niveau heben. Kern der Ankündigung ist das „Global Labor Network“, das menschliche Operatoren weltweit mit Roboterschwärmen verbindet.
Brücke zwischen menschlicher Geschicklichkeit und Robotik
Das System adressiert akuten Personalmangel und Effizienzdruck in der Logistik. Im Zentrum steht der vielseitige „RealBOT“, ein faltbarer Radroboter. Über die GLN-Plattform können menschliche Bediener komplexe Aufgaben wie Greifen und Transportieren aus der Ferne übernehmen. Diese Symbiose soll die Lücke zwischen skalierbarer Automatisierung und Aufgaben, die menschliche Feinmotorik erfordern, schließen.
Der strategische Start folgt Technologie-Präsentationen auf Messen wie der CES 2026. Analysten sehen in dem integrierten Ansatz einen Katalysator für die Robotik-Einführung in bisher manuell geprägten Branchen.
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Der strategische Start folgt Technologie-Präsentationen auf Messen wie der CES 2026. Analysten sehen in dem integrierten Ansatz einen Katalysator für die Robotik-Einführung in bisher manuell geprägten Branchen.
Hochleistungs-Hardware für die Industrie
Die autonomen Systeme basieren auf einer kürzlich modernisierten Hardware-Plattform. Am 22. Januar stellte RealMan drei neue Hochleistungs-Gelenkmodule vor: die Serien WHJ03, WHJ120 und WHJ48V. Sie liefern hohes Drehmoment, Präzision und bilden eine einheitliche Energie-Lösung für Roboter aller Gewichtsklassen.
Ergänzt wird dies durch die neue 7-Achs-RX-Serie humanoider Roboterarme. Diese ultraleichten Arme imitieren die Dimensionen eines menschlichen Arms, tragen 5 kg Dauerlast und bis zu 9 kg Spitzenlast. Die Hardware erreichte die CR L3-Zertifizierung mit einer mittleren Betriebsdauer zwischen Ausfällen von 50.000 Stunden – eine entscheidende Voraussetzung für den industriellen Dauereinsatz.
KI-Getrieben durch eine der weltgrößten Robotik-Datenfarmen
Die physischen Fähigkeiten werden durch eine leistungsstarke KI-Infrastruktur unterstützt. Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil ist die eigene „Data Farm“ des Unternehmens, eine der größten ihrer Art für Robotik. Sie generiert täglich etwa 60.000 Einträge an KI-Trainingsdaten.
Dieser datenzentrierte Ansatz überwindet ein zentrales Hindernis der Branche. Durch eigene, hochwertige multimodale Datensätze verbessert RealMan die Roboterleistung in komplexen, unstrukturierten Umgebungen rasch. Diese Daten sind fundamental für die Vision-Sprache-Aktion-Modelle, die den neuen Systemen ein effektives Verständnis ihrer Umgebung ermöglichen.
Markteintritt in einem reifen Sektor
Der Launch erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Fabriken und Lager ihren Durchsatz mit weniger Personal steigern müssen. Der Markt für Logistikrobotik hat sich von Nischenlösungen zu essenzieller Infrastruktur entwickelt. RealMan tritt in ein Umfeld ein, in dem das „Goods-to-Person“-Modell bereits Mitarbeiterbelastung reduziert und Kommissionierzeiten verkürzt hat.
Humanoide Robotik und fortschrittliche Fernsteuerung markieren die nächste Grenze. Im Gegensatz zu traditionellen fahrerlosen Transportsystemen sind RealMans Lösungen für menschengemachte Umgebungen konzipiert. Das reduziert teure Infrastrukturanpassungen. Die Fernsteuerung durch ein globales Talent-Pool bietet zudem eine neuartige Antwort auf den Arbeitskräftemangel – ein Modell, das auch in sensiblen Bereichen wie der Medizintechnik an Bedeutung gewinnt.
Skalierbarer Ansatz als neuer Standard
Mit den nun vorgestellten Grundlagentechnologien ist RealMan für eine Marktexpansion gerüstet. Der modulare, integrierte Ansatz – von den Gelenken über die Arme und mobilen Plattformen bis zur KI – ermöglicht skalierbare Einführung. Partnerschaften mit Distributoren wie RobotShop sollen die Hardware global zugänglicher machen.
Die Synergie aus KI, robuster Hardware und menschlicher Fernüberwachung könnte zum neuen Standard in Lieferketten werden. Die Systeme sollen „Time-to-Ship“-Kennzahlen deutlich senken und durch Echtzeit-Integration mit Lagerverwaltungssystemen die Bestandsführung optimieren. Trotz verbleibender Herausforderungen, etwa bei der Batteriedichte, leiten diese autonomen Pick-and-Deliver-Systeme eine transformative Phase für die globale Logistik und Fertigung ein.
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