Revolution Medicines: Alphabet verkauft 788.175 Aktien
15.06.2026 - 04:07:52 | boerse-global.de
Revolution Medicines kommt klinisch voran, institutionelle Anleger gehen unterschiedliche Wege. Während die Pipeline-Hoffnung daraxonrasib bei Bauchspeicheldrüsenkrebs überzeugt, haben mehrere Großaktionäre im vierten Quartal kräftig umgeschichtet.
Frazier Life Sciences verkaufte 20,1 Prozent seiner Beteiligung – rund 200.000 Aktien. Auch Alphabet trennte sich von 788.175 Papieren, ein Minus von 19,1 Prozent. Kein allgemeiner Ausverkauf: Andere Investoren stockten auf.
Wer kauft, wer verkauft
Die UBS Group weitete ihr Engagement um 183,6 Prozent aus. Nextech Invest legte 20,7 Prozent zu, General American Investors eröffnete eine neue Position von 64.045 Aktien. Das Gesamtbild ist keine Trendwende, sondern Portfoliopflege bei hohem institutionellem Anteil von über 94 Prozent.
Der Katalysator bleibt der klinische Fortschritt. Daraxonrasib zeigt bei metastasiertem Pankreaskarzinom Vorteile bei Gesamt- und progressionsfreiem Überleben – gegenüber der Standardtherapie. RBC Capital bestätigte sein „Outperform“-Rating mit einem Kursziel von 182 Dollar. Branchenbeobachter taxieren den Spitzenumsatz von Kombinationstherapien mit dem Wirkstoff auf 5,6 Milliarden Dollar.
Zahlen und Kurs
Das erste Quartal 2026 brachte einen Verlust von 2,29 Dollar je Aktie – unter der Konsensschätzung von minus 1,83 Dollar. Die Marktkapitalisierung liegt bei 32,71 Milliarden Dollar.
Die Aktie notierte zuletzt bei 133 Euro. Auf Jahressicht entspricht das einem Plus von 286 Prozent. Der Rücksetzer vom 52-Wochen-Hoch bei 159,50 Euro beträgt rund 16 Prozent. Der 200-Tage-Durchschnitt von 74,76 Euro liegt deutlich darunter. Analysten bewerten den Titel mehrheitlich mit „Kaufen“, das durchschnittliche Kursziel von 123,72 Dollar spiegelt den Optimismus in die Pipeline wider.
Am 10. Dezember folgen die nächsten Quartalszahlen. Sie dürften zeigen, ob der klinische Fortschritt in greifbare Nähe zur Marktreife rückt.
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