Rigetti Computing Aktie: Tech-Abverkauf zieht mit
30.01.2026 - 21:27:33Der breit angelegte Ausverkauf im Technologiesektor trifft auch Rigetti Computing. Trotz positiver Unternehmensnachrichten und optimistischer Analystenstimmen in den vergangenen Wochen gerät die Aktie des Quantencomputer-Spezialisten unter die Räder. Am gestrigen Donnerstag schloss der Titel bei 19,85 US-Dollar – und steht damit binnen einer Woche mit einem Minus von über 15 Prozent deutlich im Minus.
Warum der Kursrutsch?
Der Grund für den Druck auf Rigetti hat wenig mit dem Unternehmen selbst zu tun. Vielmehr leiden wachstumsorientierte Tech-Aktien derzeit unter einem insgesamt schwierigen Marktumfeld. Enttäuschende Quartalszahlen einiger großer Technologiekonzerne haben die Stimmung eingetrübt und eine Korrektur im gesamten Sektor ausgelöst. Diese Bewegung erfasst auch die noch junge Quantencomputing-Branche, in der Rigetti und seine Wettbewerber aktiv sind.
Die Volatilität zeigt sich deutlich: Zwar hat die Aktie auf Jahressicht erheblich zugelegt, doch vom 52-Wochen-Hoch bei 58,15 US-Dollar ist sie mittlerweile mehr als 65 Prozent entfernt.
Operative Erfolge als Kontrast
Dabei hätte das operative Umfeld kaum besser sein können. Mitte Januar sicherte sich Rigetti einen Auftrag über 8,4 Millionen US-Dollar vom Centre for Development of Advanced Computing in Indien. Besonders bemerkenswert: Dieser einzelne Auftrag übertrifft bereits die Umsätze der vergangenen zwölf Monate, die bei rund 7,5 Millionen US-Dollar lagen.
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Die Nachricht stieß auf positive Resonanz bei Analysten. B. Riley Securities stufte die Aktie am 22. Januar von „Neutral“ auf „Buy“ hoch und nannte ein Kursziel von 35 US-Dollar. Zuvor hatte bereits Rosenblatt Securities mit einem „Buy“-Rating und einem Ziel von 40 US-Dollar eine konstruktive Einschätzung abgegeben. Beide Institute sehen in den jüngsten Geschäftserfolgen ein Signal für das Potenzial des Unternehmens – unabhängig von der aktuellen Marktschwäche.
Ausblick bleibt ungewiss
Für Rigetti wird entscheidend sein, ob sich der Großauftrag aus Indien und die technologischen Fortschritte in nachhaltigem Umsatzwachstum niederschlagen. Die nächsten Quartalszahlen dürften erste Hinweise darauf geben, ob das Unternehmen den Sprung von einer überwiegend forschungsgetriebenen Firma zu einem kommerziell erfolgreichen Player vollziehen kann. Bis dahin bleibt die Aktie anfällig für die Launen des Gesamtmarktes.
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