Roche, Aktie

Roche Aktie: Studie gescheitert

23.03.2026 - 18:15:35 | boerse-global.de

Roche beendet die klinische Entwicklung von Emugrobart für SMA und FSHD aufgrund mangelnder Wirksamkeit. Die Studien für Adipositas werden hingegen fortgesetzt.

Roche Aktie: Studie gescheitert - Foto: über boerse-global.de
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Zwei klinische Studien, eine Absage — und trotzdem kein Totalausfall. Roche hat heute bekannt gegeben, dass die Weiterentwicklung des Wirkstoffkandidaten Emugrobart für zwei seltene Muskelerkrankungen gestoppt wird. Die Daten überzeugten schlicht nicht.

Konkret geht es um spinale Muskelatrophie (SMA) und fazioskapulohumerale Muskeldystrophie (FSHD) — beides seltene genetische Leiden, bei denen Betroffene unter fortschreitender Muskelschwäche leiden. Emugrobart, ursprünglich von der Roche-Tochter Chugai Pharmaceutical entdeckt und an den Schweizer Konzern auslizenziert, sollte hier als Anti-Myostatin-Antikörper ansetzen und das Muskelwachstum fördern. Die erhofften Wirkungen blieben jedoch aus.

Keine Sicherheitsprobleme, aber fehlende Wirksamkeit

Ein Wermutstropfen ist es dennoch — auch wenn das Bild nicht ganz so düster ist, wie es zunächst klingen mag. Sicherheitsmängel waren nicht der Grund für den Stopp: Das Medikament wurde in beiden Studien gut vertragen, schwerwiegende Nebenwirkungen oder Studienabbrüche gab es keine. Es war schlicht die fehlende Wirksamkeit, die das Aus für diese beiden Indikationen besiegelte.

Roche hatte ursprünglich für 2026 Ergebnisse aus Phase-2-Studien zu FSHD, SMA und Adipositas angekündigt. Für die ersten beiden Indikationen ist dieses Kapitel nun vorzeitig geschlossen.

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Adipositas bleibt im Spiel

Das entscheidende Signal für Anleger: Die Entwicklung für Adipositas läuft weiter. Chugai begründet dies mit einer grundlegend anderen Biologie. Bei übergewichtigen Patienten fehlen die neurodegenerativen Prozesse, die bei SMA und FSHD das Krankheitsbild prägen. Stattdessen liegt dort typischerweise erhöhtes Myostatin vor — genau jenes Protein, gegen das Emugrobart als Antikörper wirkt. Die wissenschaftliche Grundlage für diese Indikation gilt damit weiterhin als tragfähig, die mittlere klinische Phase wird planmäßig fortgesetzt.

Der Markt reagierte dennoch verhalten: Die Roche-Aktie verlor im Schweizer Handel rund 1,2 Prozent auf 297,40 Franken. Ein moderater Rücksetzer — gemessen an dem, was ein breiterer Pipeline-Einbruch hätte auslösen können, eine eher nüchterne Reaktion.

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