Schul-BeschÀftigte, Löhne

Tausende Schul-BeschĂ€ftigte demonstrieren fĂŒr höhere Löhne

29.01.2026 - 14:04:00

Rund 12.000 BeschĂ€ftige aus dem Bildungsbereich haben nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bundesweit fĂŒr mehr Geld gestreikt.

Mit zentralen Kundgebungen in fĂŒnf StĂ€dten untermauerten die LehrkrĂ€fte und anderen BeschĂ€ftigten laut GEW ihre Forderungen nach einer deutlichen Einkommenserhöhung. Dabei geht es um die laufende Tarifrunde um den öffentlichen Dienst der LĂ€nder. Die GEW-Vorsitzende Maike Finnern warf der Tarifgemeinschaft deutscher LĂ€nder (TdL) in Berlin eine Blockadehaltung vor.

Die Gewerkschaften fordern 7 Prozent, mindestens aber 300 Euro monatlich mehr Gehalt. An Streiks und Aktionen beteiligten sich LehrkrĂ€fte an Schulen, Sozialarbeiterinnen und -arbeiter sowie Erzieherinnen und Erzieher, Lehrende an Hochschulen und studentische BeschĂ€ftigte. In Berlin gingen nach Gewerkschaftsangaben 3.500 BeschĂ€ftigte auf die Straße, in Leipzig 3.000, in Hamburg 2.500 und in Mannheim rund 2.000. Bis zur dritten Verhandlungsrunde vom 11. bis 13. Februar ist mit weiteren Warnstreiks im öffentlichen Dienst der LĂ€nder zu rechnen.

In mehreren Tarifauseinandersetzungen war in den vergangenen Jahren deutlich geworden, dass die Gewerkschaften den Sozial- und Erziehungsdienst, aber auch die Schulen vielfach nicht ausreichend bezahlt sehen. BeschÀftigte hÀtten mehr WertschÀtzung verdient.

@ dpa.de