S&P 500 Low Volatility: Defensive unter Druck
18.04.2026 - 05:16:02 | boerse-global.deWährend der breite Markt von Rekord zu Rekord eilt, bleiben defensive Strategien auf der Strecke. Anleger schichten massiv Kapital in risikoreiche Wachstumswerte um. Eine überraschende geopolitische Entspannung treibt diese Rotation voran.
Das Ende der Angst
Die Nervosität der Marktteilnehmer löst sich in Rekordtempo auf. Der Volatilitätsindex VIX stürzte am Freitag auf ein Neun-Wochen-Tief von 16,87 Punkten. Innerhalb von nur drei Wochen verlor das Barometer damit rund 44 Prozent an Wert.
Hinter dieser Entwicklung steckt die Entspannung im Nahen Osten. Ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran sowie die Wiedereröffnung der Straße von Hormus beruhigten die Märkte. Das neue Marktumfeld drängt klassische Absicherungen nun an den Rand.
Rotation belastet Versorger
Der S&P 500 Low Volatility Index, der die 100 schwankungsärmsten Aktien bündelt, leidet unter diesem Trend. Während der Nasdaq seine längste Gewinnserie seit 1992 feiert, verbuchten defensive Sektoren Verluste. Versorger und Industriewerte wirkten wie ein Bremsklotz auf das Barometer.
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Die Kursbewegungen im Detail:
* Verizon Communications: +3,9 %
* Industriewerte (XLI): -1,3 %
* Grundstoffe (XLB): -1,25 %
* Versorger (XLU): -1,0 %
Parallel dazu stieg der S&P 500 auf ein Rekordhoch von 7.126 Punkten. Die relative Stärke des Low-Volatility-Ansatzes fiel dagegen auf ein Mehrmonatstief. Anleger bevorzugen aktuell Technologie- und Small-Cap-Aktien.
Technische Unterstützung im Fokus
Charttechnisch nähert sich der Index einer wichtigen Marke. Bei 11.850 Punkten verläuft die 50-Tage-Linie, die nun als Unterstützung fungiert. Nach oben deckelt der Widerstand bei 12.050 Punkten weitere Erholungsversuche ab.
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Der Relative-Stärke-Index (RSI) notiert mit 52,4 im neutralen Bereich. Im Gegensatz dazu gelten viele Technologiewerte bereits als überkauft. Das Handelsvolumen im defensiven Segment blieb zuletzt unter dem Durchschnitt.
Die Stabilisierung der Anleiherenditen könnte Versorgern und Immobilienwerten bald neuen Rückhalt geben. Am Freitag sank die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen auf 4,244 Prozent. Hält dieser Trend an, kehren renditeorientierte Käufer möglicherweise in den Low-Volatility-Sektor zurück.
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