Sable, Offshore

Sable Offshore: 197 Millionen Verlust in Q1

06.05.2026 - 22:28:53 | boerse-global.de

Sable Offshore verzeichnet hohen Quartalsverlust und sieht sich mit einer Klage des kalifornischen Generalstaatsanwalts konfrontiert.

Sable Offshore: 197 Millionen Verlust in Q1 - Foto: über boerse-global.de
Sable Offshore: 197 Millionen Verlust in Q1 - Foto: über boerse-global.de

Sable Offshore verkauft wieder Öl aus der Santa Ynez Unit. Ein Erfolg, den das US-Energieministerium per Verordnung ermöglichte. Parallel dazu belastet ein massiver Quartalsverlust die Bilanz, während Kaliforniens Justiz den nächsten Stopp erzwingen will.

Hohe Kosten und rechtliche Hürden

Im ersten Quartal 2026 verbuchte das Unternehmen einen Nettoverlust von 197 Millionen Dollar. Hohe Betriebskosten für das Santa Ynez Pipelinesystem drückten das Ergebnis. Hinzu kamen unbare Belastungen für Zinsen und die Neubewertung von Optionsscheinen.

Der operative Neustart stößt auf Widerstand. Die Folge: Der kalifornische Generalstaatsanwalt beantragte Anfang Mai eine einstweilige Verfügung gegen den Öltransport. Er wirft Sable Offshore vor, staatliche Regulierungen zu umgehen.

Indes verhandelt das Unternehmen über die Refinanzierung eines besicherten Kredits. Das Management plant den Abschluss dieser Maßnahme für das zweite Quartal. Die liquiden Mittel beliefen sich zuletzt auf 52,2 Millionen Dollar.

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Operativer Ausblick und Bewertung

Die Produktion läuft dennoch an. Aktuell fördern 40 Bohrlöcher auf den Plattformen Harmony und Heritage täglich etwa 750 Barrel Öl pro Bohrloch. Das Management plant, alle 74 Quellen in Betrieb zu nehmen. Im Juni soll zudem die Plattform Hondo folgen und die Kapazität deutlich steigern.

Die Aktie verlor zuletzt 8,60 Prozent auf 11,42 Euro. Damit notiert das Papier deutlich unter seinem Jahreshoch von 16,00 Euro. Der Relative-Stärke-Index deutet mit 78,6 auf eine überkaufte Situation hin.

Mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 3,9 liegt die Bewertung zudem weit über dem Branchendurchschnitt. Anleger zahlen einen deutlichen Aufschlag gegenüber vergleichbaren Ölkonzernen.

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Die Entscheidung über die einstweilige Verfügung wird den weiteren Kurs bestimmen. Ohne eine rechtliche Klärung bleibt die langfristige Nutzung der Pipelines unsicher.

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