Sachsen-Anhalts MinisterprÀsident fordert Lockerung beim Verbrennerverbot
25.09.2025 - 05:22:47 | dpa.deMan werde darĂŒber mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sprechen, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. "Es muss dringend eine Modifizierung des Verbrennerverbots kommen."
Die EU hat beschlossen, dass ab 2035 nur noch Neuwagen zugelassen werden sollen, die im Betrieb kein klimaschĂ€dliches CO2 ausstoĂen. Die deutsche Autoindustrie befindet sich in einer Krise und leidet unter sinkenden Gewinnen und Jobabbau.
Haseloff plĂ€diert dafĂŒr, dass bestimmte Hybrid-Lösungen lĂ€nger möglich sein sollen. Es dĂŒrfe nicht nur schwarz-weiĂ-Lösungen geben, so der Regierungschef. Zudem mĂŒsse man erneut darĂŒber beraten, wie die energieintensive Industrie mehr unterstĂŒtzt werden könne. Haseloff bringt etwa Ănderungen beim Zertifikatehandel ins Spiel.
Kontroverse Debatte um die Elbe?
Auf der Tagesordnung stehen auĂerdem die Verteidigungsstrukturen in den ostdeutschen BundeslĂ€ndern. Erwartet wird zur Tagung in ThĂŒringen neben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auch Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Die Ost-LĂ€nder wollen von den Verteidigungs-Milliarden der Bundesregierung profitieren. "Es kann nicht sein, dass wir da leer ausgehen", sagte Haseloff.
Eine kontroverse Debatte könnte es unter den Ost-LĂ€ndern beim Thema Elbe geben. Sachsen lĂ€sst untersuchen, wie sich Wasser abzweigen und in die Spree umleiten lieĂe. Auch in Berlin und Brandenburg werden entsprechende Ăberlegungen mit Interesse verfolgt. Haseloff schiebt dem jedoch einen Riegel vor. Die Versorgung anderer Regionen dĂŒrfe nicht zulasten von Sachsen-Anhalt gehen, sagte er. "Wir haben auch unsere Herausforderungen." Brandenburg könne beispielsweise auch mit Polen ĂŒber die Oder sprechen, so Haseloff.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.

