Safran, Aktie

Safran Aktie: Zehn-Jahre-Vertrag mit Lufthansa Technik

Veröffentlicht am: 26.07.2026 um 15:18 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Safran sichert sich einen Zehnjahresvertrag mit Lufthansa Technik und weitere Großaufträge auf der Farnborough Airshow.

Safran Aktie: Langfristiger Wartungsdeal mit Lufthansa besiegelt
Hochpräzise Triebwerksschaufel in einer modernen Industriehalle als Symbol für Luftfahrttechnik und langfristige Verträge Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Safran baut die Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik massiv aus. Der Konzern unterzeichnete auf der Farnborough International Airshow einen Servicevertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Damit sichert sich das Unternehmen langfristige Einnahmen im strategisch wichtigen Wartungsgeschäft.

Die Kooperation umfasst die Instandhaltung von Fahrwerken und Hydrauliksystemen für diverse Airbus-Programme. Besonders der Standort von Lufthansa Technik in London profitiert künftig vom direkten Zugriff auf Originaldaten für den modernen A350. Parallel dazu betreut das Hamburger Werk weiterhin die klassischen Modelle der A320-Reihe.

In Farnborough sammelte Safran weitere Großaufträge ein. Das Gemeinschaftsunternehmen CFM International vereinbarte mit der indischen Airline IndiGo die Lieferung von über 1.000 Triebwerken des Typs LEAP-1A. Außerdem fertigt die Tochter Safran Aero Boosters künftig 3D-gedruckte Titanbauteile für das F135-Triebwerk von Pratt & Whitney. Hinzu kommt eine neue Allianz mit dem US-Hersteller Sikorsky bei Antrieben für künftige vertikale Flugsysteme.

An der Börse kam die Nachrichtenflut gut an. Die Safran-Aktie schloss zuletzt bei 329,30 Euro und legte damit auf Tagessicht um 2,33 Prozent zu. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus für Anleger damit auf rund 11 Prozent.

Ende Juli veröffentlicht Safran die Bilanz für das erste Halbjahr 2026. Analysten erwarten im Median einen bereinigten Umsatz von etwa 17,47 Milliarden Euro. Davon entfallen voraussichtlich gut 9 Milliarden Euro auf das Triebwerkssegment und rund 6,8 Milliarden Euro auf die Verteidigungstechnik.

Der operative Gewinn soll laut Markterwartungen bei etwa 3,06 Milliarden Euro liegen. Safran muss bei der Vorlage beweisen, dass die vollen Auftragsbücher die Margen trotz logistischer Hürden stützen. Analysten blicken dabei besonders auf den freien Cashflow, der bei rund 2,05 Milliarden Euro erwartet wird.

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