Sartorius Picus: Elektronische Pipette mit Fokus auf PrÀzision und Ergonomie
11.06.2026 - 16:52:57 | ad-hoc-news.deVerantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Software & Services. Vor der Veröffentlichung am 11.06.2026, 16:46:47 Uhr geprĂŒft. Details im Impressum.
Die elektronische Pipette Sartorius Picus zĂ€hlt zu den zentralen Pipettierlösungen im Laborportfolio von Sartorius Stedim Biotech und zielt auf prĂ€zise, wiederholbare Dosierungen bei gleichzeitig möglichst geringer Belastung der Bedienenden ab. Die motorisierte Pipette ist in verschiedenen Volumenbereichen erhĂ€ltlich und bietet mehrere Pipettiermodi, die sich direkt am GerĂ€t programmieren lassen. Im Vergleich zu klassischen mechanischen Pipetten adressiert Picus vor allem Labore mit hohem Pipettieraufkommen, etwa in der biomedizinischen Forschung, Routinediagnostik oder QualitĂ€tskontrolle. FĂŒr den deutschsprachigen Markt wird die Picus ĂŒber den Sartorius Direktvertrieb und LaborfachhĂ€ndler angeboten; genaue Preise variieren je nach Modell und HĂ€ndlerangaben.
Elektronische Pipette im Fokus: Was die Sartorius Picus auszeichnet
Die Sartorius Picus ist als elektronische Einkanalpipette konzipiert, die in mehreren Varianten unterschiedliche Volumenbereiche abdeckt, typischerweise etwa von Mikroliter- bis Milliliter-Bereich, um gĂ€ngige Laboranwendungen wie PCR-AnsĂ€tze, ELISAs oder Zellkulturmedien zuverlĂ€ssig dosieren zu können. Durch die motorisierte Kolbenbewegung soll das GerĂ€t Volumina reproduzierbarer abgeben als rein manuelle Pipetten, weil der Antrieb unabhĂ€ngig von der individuellen Fingerkraft arbeitet. Sartorius positioniert die Picus deshalb explizit als Lösung fĂŒr Labore, in denen standardisierte PipettierablĂ€ufe und die Reduzierung von AnwenderabhĂ€ngigkeiten eine wichtige Rolle spielen.
Ein zentrales Merkmal der Picus ist die integrierte Elektronik mit Display und Bedientasten, ĂŒber die verschiedene Pipettiermodi eingestellt werden können. Dazu gehören in der Regel Standardfunktionen wie VorwĂ€rtspipettieren und RĂŒckwĂ€rtspipettieren, aber auch spezielle Programme etwa fĂŒr Seriendosierung oder VerdĂŒnnungsreihen, mit denen sich wiederkehrende AblĂ€ufe speichern und schneller abrufen lassen. Dieser Funktionsumfang differenziert die Picus von einfachen, mechanischen Modellen und soll insbesondere in Routinelaboren Zeit sparen, in denen tĂ€glich viele identische Pipettierschritte durchgefĂŒhrt werden.
Ergonomie spielt bei der Sartorius Picus eine zentrale Rolle: Die Pipette ist laut Herstellerangaben besonders leicht konstruiert, um die Belastung von Hand und Unterarm bei lĂ€ngerem Einsatz zu reduzieren. Dazu kommen ein geformter Handgriff und eine Tastenanordnung, die mit möglichst wenig Kraftaufwand bedient werden sollen. Hintergrund sind die in vielen Laboren bekannten Risiken fĂŒr wiederholungsbedingte BelastungsschĂ€den, wenn ĂŒber Jahre hinweg mit hohem Pipettierpensum gearbeitet wird. Durch die Kombination aus geringem Gewicht und motorisierter Kolbenbewegung sollen Anwenderinnen und Anwender weniger Kraft beim Pipettieren aufbringen mĂŒssen als bei rein mechanischen GerĂ€ten.
Zum Bedienkonzept gehört bei elektronischen Pipetten wie der Picus auch eine klar strukturierte MenĂŒfĂŒhrung, damit Anwender schnell zwischen Modi wechseln können, ohne umfangreiche Schulungen absolvieren zu mĂŒssen. Die Anzeige von eingestelltem Volumen, gewĂ€hltem Programm und gegebenenfalls Restschritten in einem Seriendosiermodus unterstĂŒtzt die Nachvollziehbarkeit von Arbeitsschritten. In vielen Laboren ist diese Transparenz auch aus DokumentationsgrĂŒnden wichtig, etwa bei GLP-gerechten AblĂ€ufen oder wenn Pipettierschritte im Rahmen von QualitĂ€tskontrollen nachverfolgt werden sollen.
Die Picus verwendet standardisierte Pipettenspitzen, wie sie in vielen Laboren bereits im Einsatz sind, wobei Sartorius eigene Spitzenlinien anbietet, die auf die Geometrie der Pipette abgestimmt sind. FĂŒr die praktische Nutzung bedeutet das, dass vorhandene SpitzenbestĂ€nde je nach KompatibilitĂ€t weitergenutzt werden können, wĂ€hrend gleichzeitig originale Sartorius-Spitzen zur VerfĂŒgung stehen, wenn ein durchgĂ€ngiges System aus einer Hand bevorzugt wird. Die KompatibilitĂ€t mit unterschiedlichen Spitzenformaten ist fĂŒr Labore mit gemischtem GerĂ€tepark ein relevanter Faktor, um UmrĂŒstzeiten und Zusatzkosten zu begrenzen.
Auch Wartung und Kalibrierung sind bei der Picus auf den Einsatz im Laboralltag ausgelegt. Wie bei anderen PrĂ€zisionspipetten sollten regelmĂ€Ăig Kalibrierungen durchgefĂŒhrt werden, um sicherzustellen, dass die abgegebenen Volumina innerhalb der spezifizierten Toleranzen bleiben. Sartorius verweist in diesem Zusammenhang auf Serviceangebote und Kalibrierleistungen, die sowohl im eigenen Haus als auch ĂŒber zertifizierte Partner erbracht werden können. FĂŒr Labore mit Zertifizierungspflichten ist eine lĂŒckenlose Dokumentation dieser Kalibrierungen wichtig, um PrĂŒfanforderungen von Aufsichts- oder Akkreditierungsstellen zu erfĂŒllen.
Im Einsatzprofil der Sartorius Picus stehen Anwendungen mit Schwerpunkt auf PrĂ€zision und Wiederholbarkeit im Vordergrund, wie sie in molekularbiologischen und biochemischen Laboren ĂŒblich sind. Dazu zĂ€hlen beispielsweise die Vorbereitung von PCR-Mastermixen, das Dosieren von Enzymen und Puffern in biochemischen Assays oder das Ansetzen von Standardreihen in analytischen Verfahren. Die Möglichkeit, Pipettierprogramme zu speichern, ist hierbei vor allem dann hilfreich, wenn dieselben Protokolle regelmĂ€Ăig wiederholt werden und die Prozesssicherheit im Fokus steht.
Im Produktportfolio von Sartorius Stedim Biotech ergĂ€nzt die Picus die Reihe der mechanischen Pipetten und weiteren Pipettierlösungen und fĂŒgt sich in ein breiteres Angebot von LaborgerĂ€ten und Einwegmaterialien ein. Sartorius adressiert damit nicht nur klassisch akademische Forschungseinrichtungen, sondern auch Industrie- und Pharmalabore, die integrierte Lösungen aus einem Portfolio nachfragen. Die Picus ist ein Baustein in dieser Kette und steht stellvertretend fĂŒr die Strategie, LaborgerĂ€te, Verbrauchsmaterial und Services kombiniert anzubieten.
Damit ordnet sich die Sartorius Picus als elektronische Pipette mit Fokus auf PrĂ€zision, Ergonomie und programmierbare ArbeitsablĂ€ufe in das Gesamtspektrum der Laborlösungen des Unternehmens ein. Die Aktie von Sartorius Stedim Biotech (FR0013154002) wird an europĂ€ischen Börsen gehandelt; auf Xetra wurde sie am 11.06.2026 zuletzt im laufenden Handel mit Kursdaten gefĂŒhrt, die je nach Marktzeitpunkt schwanken können.
Sartorius Picus im Kurzprofil
- Produkt: Sartorius Picus
- Hersteller: Sartorius Stedim Biotech
- Kategorie: Software/Service/Abo-bezogene Laborlösung (elektronische Pipette mit programmierbaren Modi)
- MarkteinfĂŒhrung: seit mehreren Jahren im Laborsegment etabliert (konkrete Jahresangabe variiert je nach Modellversion)
- UVP / Preis: abhÀngig von Modell und Volumenbereich; LaborhÀndler in Deutschland nennen in der Regel Preise im mehrhundert-Euro-Bereich je Pipette (je nach Stand und Konfiguration abzufragen)
- VerfĂŒgbarkeit: ĂŒber Sartorius Direktvertrieb, deutsche LaborfachhĂ€ndler und spezialisierte Onlineplattformen
- Zielgruppe: Forschungslabore, Diagnostik, Pharma- und Biotechunternehmen mit hohem Pipettieraufkommen
- Besonderheit / USP: elektronische, motorisierte Kolbenbewegung mit programmierbaren Pipettiermodi und ergonomisch leichter Bauweise
Mehr HintergrĂŒnde zu Sartorius und Pipettierlösungen
Weitere Unternehmens- und Produktmeldungen zu Sartorius Stedim Biotech, darunter zum Pipettierportfolio, finden sich im ThemenĂŒberblick der ISIN FR0013154002.
Weitere Sartorius Stedim Biotech-News Investor RelationsDieser Artikel wurde a.i.-gestĂŒtzt erstellt und redaktionell geprĂŒft. Produktinformationen ohne GewĂ€hr; Preise und VerfĂŒgbarkeit können sich kurzfristig Ă€ndern. Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. BörsengeschĂ€fte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.
