Sartorius Pipette Picus von Sartorius Stedim Biotech - Ergonomie fĂŒr prĂ€zise Laborroutinen
Veröffentlicht am: 04.07.2026 um 10:31 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWSVerantwortlich: Nora Steinfeld, ad hoc news Fachredaktion B2B & Profi. Geprueft am 04.07.2026, 10:30 Uhr. Details im Impressum.
Die Sartorius Pipette Picus klickt leise, wĂ€hrend Laborantin Jana MĂŒller ihre 96-Well-Platte Reihe fĂŒr Reihe bestĂŒckt und den weichen Widerstand des elektronischen Auslösers unter dem Daumen spĂŒrt. Die Pipette liegt stabil in der Hand, das Gewicht verteilt sich deutlich leichter als bei klassischen mechanischen Modellen. Nach einer Stunde Mikrotiterarbeit meldet das Display den nĂ€chsten Schritt, ihr Daumen fĂŒhlt sich noch erstaunlich entspannt an.
Elektronische Pipette fĂŒr das Hochdurchsatz-Labor
Die Sartorius Pipette Picus ist eine elektronische Kolbenhub-Pipette, die speziell fĂŒr repetitive und Hochdurchsatz-Anwendungen im Labor entwickelt wurde. Laut Hersteller gibt es die Picus als Einkanal- und Mehrkanal-Versionen mit verschiedenen Volumenbereichen von Mikrolitern bis zu einigen Millilitern, wodurch sie sich fĂŒr Assays wie ELISA, qPCR oder SerienverdĂŒnnungen eignet. Herstellerseite zur Picus Elektronikpipette
Produktmanagerin Dr. Anu Salonen betont in einer Vorstellung der Serie, dass die Picus mit einer ergonomischen Form und reduziertem Gewicht konzipiert wurde, um Muskelbelastungen in der Hand und im Unterarm zu verringern. Laut technischen Daten bringt die Pipette je nach Modell deutlich unter 100 Gramm auf die Waage, wĂ€hrend der Schwerpunkt auf Griffhöhe liegt, was das Halten in vertikaler Position erleichtert. Ăbersicht Pipettieren bei Sartorius
Programmierbare Modi und digitale Anzeige
Die Sartorius Pipette Picus verfĂŒgt ĂŒber ein beleuchtetes Display am oberen Ende des GerĂ€ts, auf dem Anwender Volumina, Modi und Schrittfolgen ablesen und anpassen können. Die elektronischen Modelle bieten laut Datenblatt verschiedene vorprogrammierte Pipettierfunktionen wie Standardpipettierung, reverses Pipettieren, Mehrfachdispensierung, SerienverdĂŒnnung und Mischfunktionen, sodass viele typische LaborablĂ€ufe direkt an der Pipette eingestellt werden können. Produktlisting Picus bei einem LaborhĂ€ndler
Im Arbeitsalltag bedeutet das fĂŒr Nutzer wie den Mikrobiologen Dr. Luca Ferreira, dass er bei ReihenverdĂŒnnungen nicht mehr manuell mitzĂ€hlen muss, welches VerdĂŒnnungsstadium gerade in welchem Well angekommen ist. Die Picus zeigt den jeweiligen Modus und die Schrittzahl an und lĂ€sst sich so sequenziell durch einen Versuch fĂŒhren. Das reduziert Fehlerquellen, gerade wenn parallel mehrere Assays laufen und die Aufmerksamkeit stĂ€ndig wechseln muss.
Wie die Picus ins Sartorius Portfolio passt
Weitere Informationen zur Rolle der Pipettierlösungen im Konzern und Kennzahlen zur Sartorius Stedim Biotech Aktie finden Sie im Themenbereich bei ad-hoc-news sowie direkt beim Unternehmen.
Ergonomie und Belastungsreduktion im Labor
Bei der Sartorius Pipette Picus steht die Ergonomie im Mittelpunkt des Produktdesigns. Die GriffoberflĂ€che ist leicht strukturiert und fĂŒhlt sich trocken an, auch wenn die HĂ€nde durch Nitrilhandschuhe leicht feucht werden. Viele Anwender berichten in Erfahrungsberichten, dass die Daumenbelastung deutlich geringer ist als bei mechanischen Pipetten, weil der elektronische Antrieb einen GroĂteil der Kraft ĂŒbernimmt. Fachartikel zu ergonomischen Pipetten
CEO Joachim Kreuzburg verweist in UnternehmensprĂ€sentationen regelmĂ€Ăig darauf, dass Sartorius mit seinen Pipettierlösungen nicht nur PrĂ€zision, sondern auch Gesundheitsschutz der LaborkrĂ€fte adressiert. Im Laboralltag entstehen ĂŒber Jahre repetitive Belastungen durch tausende Pipettierbewegungen pro Woche. Eine leichtere Pipette wie die Picus mit optimierter Griffgeometrie, geringer Bedienkraft und ausgewogener Gewichtsverteilung kann dazu beitragen, Beschwerden im Handgelenk zu reduzieren, was langfristig auch Ausfallzeiten senken dĂŒrfte. Investor Relations PrĂ€sentationen von Sartorius
Mehrkanal-Varianten fĂŒr Mikrotiterplatten
Die Sartorius Pipette Picus ist in Mehrkanal-Varianten erhĂ€ltlich, die beispielsweise acht oder zwölf KanĂ€le abdecken und direkt auf die typischen Reihen und Spalten von Mikrotiterplatten ausgelegt sind. FĂŒr Anwendungen wie Zellkulturassays, HTS-Screens oder Proteinbestimmungen in 96-Well- oder 384-Well-Formaten spart das viel Zeit, weil pro Hub gleich mehrere Wells befĂŒllt werden. Die elektronische Steuerung hilft dabei, einheitliche Dispensiervolumina ĂŒber alle KanĂ€le sicherzustellen. Ăbersicht Mehrkanal-Pipetten von Sartorius
Laborleiterin Dr. Meike van der Meer schildert, wie ihr Team in einem Biotech-Startup tÀglich mit Plattenlayouts arbeitet, bei denen mehrere Assays nebeneinander laufen. Die Picus Mehrkanal-Pipette erlaubt es, definierte Pipettierfolgen zu programmieren und dann reproducible in Serie abzuarbeiten. Fehlerhafte Wells fallen sofort auf, wenn eine Reihe im Display nicht konsistent angezeigt wird. Das ist gerade bei automatisierten Auslesesystemen wichtig, damit die DatenqualitÀt stimmt und die Auswertungssoftware keine fehlerhaften Kurven generiert.
Kalibrierung, Wartung und QualitÀtssicherung
FĂŒr die Sartorius Pipette Picus ist eine regelmĂ€Ăige Kalibrierung vorgesehen, um Volumenabweichungen zu minimieren und die Spezifikationen einzuhalten. Sartorius bietet hierfĂŒr Kalibrierservices sowie standardisierte Protokolle an, die sich in bestehende QualitĂ€tssicherungssysteme integrieren lassen, etwa nach ISO- oder GLP-Richtlinien. Anwender können sich entscheiden, ob sie interne Kalibrierlabore nutzen oder die Pipetten extern beim Hersteller prĂŒfen lassen. Sartorius Pipettenservice und Kalibrierung
Gerade in regulierten Bereichen wie der biopharmazeutischen Produktion oder klinischen Diagnostik, in denen Pipettiervolumina direkt auf Dosierungen und Grenzwerte einzahlen, ist die Dokumentation der Pipettenleistung zentral. Die Picus lÀsst sich mit Seriennummern und Kalibrierzertifikaten klar einem GerÀt und einem Zeitraum zuordnen. QualitÀtmanager wie Dr. Stefan Hofer können so bei Audits nachweisen, dass die Pipette zum Zeitpunkt entsprechender Messungen innerhalb der zulÀssigen Toleranzen lag.
Anwendungsfelder in Forschung und Produktion
Die Sartorius Pipette Picus findet sich typischerweise in akademischen Forschungslaboren, Biotech-Startups, pharmazeutischen Entwicklungsabteilungen und in Analyselaboren von Vertragsdienstleistern. In der Grundlagenforschung wird sie beispielsweise bei Genexpressionsstudien eingesetzt, in denen zahlreiche qPCR-Reaktionen mit kleinsten Volumina angesetzt werden. Die elektronische Steuerung hilft dort, Pipettierfehler zu minimieren, die sonst die Aussagekraft ganzer Experimente infrage stellen könnten.
In der pharmazeutischen Entwicklung nutzen Teams wie das von Dr. Claudia Stein die Picus, um Screening-Bibliotheken von Wirkstoffkandidaten auf Enzymassays oder ZellviabilitĂ€t zu testen. Wenn ĂŒber Wochen hunderttausende Wells befĂŒllt und ausgelesen werden, zĂ€hlen sowohl PrĂ€zision als auch Geschwindigkeit. Die Picus reiht sich in ein Umfeld ein, in dem hĂ€ufig halbautomatische oder vollautomatische Pipettierstationen dominieren, aber manuelle Eingriffe bei Spezialassays oder Validierungsschritten weiterhin mit der Hand durchgefĂŒhrt werden.
Rolle im Sartorius Stedim Biotech Portfolio und Aktienbezug
Im Gesamtportfolio von Sartorius Stedim Biotech steht die Sartorius Pipette Picus im Bereich Laborinstrumente und Pipettieren neben anderen Produktlinien wie mechanischen Pipetten, Dispensern und Zubehör wie Pipettenspitzen. WĂ€hrend GroĂanlagen fĂŒr Filtration, Bioreaktoren oder Einwegtechnologie in den Umsatzstatistiken deutlich prominenter erscheinen, tragen die Pipettierlösungen mit stabiler Nachfrage im Laborsegment zur Planbarkeit des GeschĂ€fts bei. FĂŒr Sartorius ist dieser Bereich zugleich eine Möglichkeit, in frĂŒhen Forschungsstadien prĂ€sent zu sein und langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen. Sartorius Gesamtportfolio
Die Sartorius Stedim Biotech Aktie ist an der Euronext Paris gelistet und spiegelt die Erwartungen der Anleger an das GeschĂ€ft mit Bioprozesslösungen und Laborinstrumenten wider. Die Entwicklung der Pipettierprodukte wie der Picus flieĂt dabei mittelbar in die Bewertung ein, weil sie die Position von Sartorius im Laboralltag stĂ€rkt, ohne jedoch kursbestimmend im Alleingang zu sein.
Fakten zur Sartorius Pipette Picus
- Produkt: Sartorius Pipette Picus
- Hersteller: Sartorius Stedim Biotech S.A.
- Kategorie: B2B/Pro-Linie
- Markteinfuehrung: Laut Hersteller seit mehreren Jahren im internationalen Laborsegment etabliert
- UVP / Preis: je nach Kanal und Konfiguration meist im hohen dreistelligen Euro-Bereich
- Verfuegbarkeit: ueber Sartorius Direktvertrieb und Laborfachhaendler weltweit, inklusive Europa und Nordamerika
- Zielgruppe: Forschungslabore, biopharmazeutische Entwicklung, Diagnostik- und Auftragslabore
- Besonderheit / USP: elektronische Mehrkanal-Pipettierung mit ergonomischem Design und programmierbaren Pipettiermodi fuer Hochdurchsatz-Anwendungen
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