Chemie-Tarifverhandlungen, BeschÀftigte

Chemie-Tarifverhandlungen fĂŒr 585.000 BeschĂ€ftigte gehen weiter

23.02.2026 - 05:50:04 | dpa.de

Schwierige GesprĂ€che inmitten der Krise: Die Tarifverhandlungen fĂŒr rund 585.000 BeschĂ€ftigte in der Chemie- und Pharmaindustrie gehen am Montag (13 Uhr) in Wiesbaden in die zweite Runde.

Nach erfolglosen GesprĂ€chen in Hannover sind Verhandlungen bis Dienstag angesetzt. Ob es zu einer Einigung kommt, ist unklar. Der aktuelle Tarifvertrag fĂŒr die Branche lĂ€uft Ende Februar aus.

Zum Auftakt in Hannover waren die Fronten zwischen der Gewerkschaft IG BCE und dem Arbeitgeberverband BAVC verhÀrtet. So will die IG BCE Jobs sichern und höhere Entgelte erreichen, wenngleich sie auf eine konkrete Forderung verzichtet.

Die Arbeitgeber pochen dagegen auf LohnzurĂŒckhaltung angesichts der Krise der Chemieindustrie, die unter hohen Energiepreisen, Konjunkturflaute und ÜberkapazitĂ€ten am Weltmarkt leidet. BAVC-VerhandlungsfĂŒhrer Matthias BĂŒrk betonte, die Branche produziere 20 Prozent weniger als 2018, zahle aber deutlich höhere Tariflöhne.

Obwohl die Vorstellungen von Gewerkschaft und Arbeitgebern auch bei frĂŒheren Chemie-Tarifverhandlungen weit auseinander lagen, liefen diese stets ohne Eskalation ab: Den letzten Streik in der Branche gab es vor mehr als einem halben Jahrhundert - im Jahr 1971.

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