Sekt, Prozenten

Sekt fast unverÀndert gefragt - aber mit weniger Prozenten

28.02.2024 - 08:10:11 | dpa.de

Sekt aus Deutschland ist trotz sinkender Kaufkraft und gedÀmpfter Konsumlaune hierzulande fast unverÀndert gefragt - allerdings hÀufiger ohne Alkohol.

Die deutschen Sekthersteller haben nach verbandseigenen Erhebungen 2023 im eigenen Land rund 245 Millionen 0,75-Liter-Flaschen verkauft. Das entspricht einem RĂŒckgang von rund 1,5 Prozent oder rund 3,5 Millionen Flaschen gegenĂŒber dem Vorjahr, wie der Verband Deutscher Sektkellereien am Mittwoch mitteilte. "Im Gegensatz dazu steigt die Nachfrage nach den sogenannten alkoholfreien Sekten weiter."

2023 kauften die Deutschen rund 18 Millionen Flaschen "schĂ€umende GetrĂ€nke aus entalkoholisiertem Wein". Das waren etwa 1,5 Millionen Flaschen mehr als im Jahr zuvor. Damit erreichten alkoholfreie Sparklingvarianten nach Verbandsangaben erstmals einen Marktanteil von 7,4 Prozent und gegenĂŒber 2022 einen Absatzzuwachs von 9,7 Prozent.

"Wir gehen davon aus, dass manch alkoholfreie Sektalternative anstelle eines klassischen Sektes ihren Weg zum Kunden gefunden hat, um das Anstoßen mit einem prickelnden GetrĂ€nk auch dann zu ermöglichen, wenn Einzelne situationsbedingt auf Alkohol verzichten möchten", sagte der GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Verbands Deutscher Sektkellereien, Alexander Tacer. "Angesichts der mannigfachen wirtschaftlichen Herausforderungen hat sich der Sektmarkt im vergangenen Jahr insgesamt als Ă€ußerst krisenresistent erwiesen."

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