Sellas Aktie: Spekulative Welle
26.03.2026 - 23:35:19 | boerse-global.deDie Milliarden-Übernahme von Terns Pharmaceuticals durch Merck hat den Onkologie-Sektor in Aufruhr versetzt. Davon profitiert auch die Wahrnehmung kleinerer Biotech-Unternehmen wie Sellas Life Sciences. Anleger suchen nach dem nächsten Übernahmekandidaten, während Sellas kurz vor dem Abschluss einer entscheidenden klinischen Studie steht.
Übernahmefantasie durch Merck-Deal
Der Biopharmasektor erlebt eine neue Welle des Interesses. Zuvor verkündete Merck die Absicht, Terns Pharmaceuticals für rund 6,7 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Da dieser Deal eine hohe Prämie für einen Wirkstoffkandidaten gegen Blutkrebs beinhaltet, rücken spätphasige Onkologie-Firmen wie Sellas verstärkt ins Rampenlicht. Das Unternehmen passt mit seinem Fokus auf die Behandlung der akuten myeloischen Leukämie (AML) genau in das aktuelle Beuteschema großer Pharmakonzerne.
Die REGAL-Studie als Katalysator
Trotz der externen Impulse bleibt der Erfolg von Sellas eng an die eigene Pipeline geknüpft. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Phase-3-REGAL-Studie für den Wirkstoff Galinpepimut-S (GPS). Bis Ende 2025 wurden bereits 72 der 80 erforderlichen Ereignisse für die finale Analyse registriert. Sobald die Zielmarke erreicht ist, folgt die Auswertung der Daten, die über die künftige Bewertung des Unternehmens entscheiden wird.
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Parallel dazu treibt das Management den Wirkstoffkandidaten SLS009 voran. Mitte März 2026 startete eine Phase-2-Studie zur Erstlinienbehandlung von AML-Patienten. Frühere Daten zeigten hier bereits eine Ansprechrate von etwa 44 Prozent, was die Ambitionen im Bereich der CDK9-Inhibitoren untermauert.
Marktlage und Volatilität
Obwohl die Aktie auf Jahressicht ein Plus von über 280 Prozent verzeichnet, bleibt die kurzfristige Entwicklung schwankungsanfällig. Am heutigen Donnerstag gab der Kurs um 7,70 Prozent auf 4,25 Euro nach. Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 25,0 signalisiert der Titel technisch gesehen einen überverkauften Zustand. Das Unternehmen verbuchte für das Geschäftsjahr 2025 einen Nettoverlust, was die typischen finanziellen Risiken eines Biotech-Entwicklers in dieser Phase widerspiegelt.
Die kommenden Monate stehen ganz im Zeichen der REGAL-Studie. Die Veröffentlichung der finalen Datenanalyse bleibt der wichtigste Kurstreiber für Sellas Life Sciences. Anleger warten nun auf ein Update zum genauen Zeitplan für den Abschluss dieser entscheidenden Phase-3-Studie.
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