Shared Reading: Wie gemeinsames Lesen gegen Stress hilft
24.01.2026 - 21:57:12Shared Reading wird zum neuen Trend gegen Stress und Einsamkeit. Die Methode aus England kombiniert Literatur mit Gruppengesprächen und soll das psychische Wohlbefinden deutlich steigern.
So funktioniert die „Bibliotherapie“
Ein ausgebildeter Leseleiter trifft sich wöchentlich mit einer kleinen Gruppe. Er liest eine Kurzgeschichte und ein Gedicht langsam und abschnittsweise vor. Anschließend tauschen sich die Teilnehmer in einem offenen Gespräch über ihre Gedanken und Gefühle aus – ohne Druck und ohne literarisches Vorwissen.
- Keine Vorbereitung nötig: Die Teilnehmer müssen nichts lesen oder vorbereiten.
- Offene Struktur: Jeder darf etwas sagen, Zuhören ist aber genauso willkommen.
- Geschützter Raum: Der Fokus liegt auf persönlicher Resonanz, nicht auf literarischer Analyse.
Wissenschaft bestätigt: Lesen senkt Stresslevel
Die positive Wirkung ist belegt. Eine Studie der University of Sussex zeigt: Schon sechs Minuten Lesen können das Stressniveau um bis zu 68 Prozent senken. Das übertrifft sogar Musikhören oder Spazierengehen.
Shared Reading nutzt diesen Effekt und verstärkt ihn durch die soziale Komponente. Eine Übersichtsstudie zu Gruppen in Großbritannien und Skandinavien fand heraus: Vor allem Menschen aus vulnerablen Gruppen berichteten von einer besseren Lebensqualität und weniger depressiven Symptomen. Der Austausch in der Gemeinschaft wurde als besonders wertvoll empfunden.
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Mehr als ein Buchclub: Gemeinschaft gegen Isolation
Der Kern der Methode ist die Verbindung von Literatur und sozialer Interaktion. Das gemeinsame Erleben eines Textes schafft Nähe und ermöglicht es, persönliche Erfahrungen zu teilen. Das fördert Empathie und wirkt sozialer Isolation entgegen.
In Großbritannien gibt es bereits Hunderte Gruppen in Gemeindezentren, Krankenhäusern oder Gefängnissen. In Deutschland verbreitet sich die Idee seit 2015 durch Initiativen wie „Lesevergnügen Bremen“. Sie spricht Menschen aller Alters- und sozialen Gruppen an.
Ein Baustein für die psychische Gesundheit
Aufgrund der vielversprechenden Wirkung rückt Shared Reading zunehmend in den Fokus des Gesundheitswesens. Experten sehen Potenzial als ergänzende, nicht-medikamentöse Maßnahme – etwa für Menschen mit chronischen Schmerzen, Demenz oder psychischen Belastungen.
Die Zukunft wird zeigen, ob sich die Methode als fester Bestandteil in Präventionsprogrammen etabliert. Entscheidend dafür sind weitere Studien und die Ausbildung von mehr Leseleitern, um das Netzwerk der Gruppen auszubauen.
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