Silber: Kurs unter Druck
20.04.2026 - 20:09:38 | boerse-global.deSilber wird knapp. Zum sechsten Mal in Folge steuert der Weltmarkt im Jahr 2026 auf ein strukturelles Defizit zu. Während die Industrie nach Wegen sucht, den Verbrauch zu drosseln, zehren Privatanleger die globalen Lagerbestände weiter auf.
Der industrielle Hunger
Die Nachfrage aus dem Solarsektor bleibt ein gewaltiger Faktor für die Preisbildung. Allein für die Produktion von Photovoltaik-Anlagen werden im laufenden Jahr voraussichtlich 261 Millionen Unzen Silber benötigt. Parallel dazu treiben der Ausbau von Elektroautos und die Infrastruktur für Künstliche Intelligenz den Bedarf an dem Edelmetall massiv voran.
Indes rechnet der Markt für 2026 mit einem leichten Rückgang der industriellen Verarbeitung um zwei Prozent auf 650 Millionen Unzen. Hersteller versuchen zunehmend, das teure Metall durch günstigere Alternativen zu ersetzen. Dieser Trend wird jedoch durch die hohe Nachfrage von Privatanlegern fast vollständig kompensiert, was die physische Verfügbarkeit weiter einschränkt.
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Defizit als Dauerzustand
Das erwartete Marktdefizit von 67 Millionen Unzen erhöht den Druck auf die oberirdischen Bestände. Der Invesco Physical Silver ETC, der rund 1,18 Milliarden US-Dollar verwaltet, bildet diese Entwicklung für Anleger direkt ab. Das Metall lagert dazu physisch besichert in den Tresoren von J.P. Morgan in London.
Aktuell notiert der ETC bei 64,96 Euro. Das entspricht einem Rückgang von rund einem Prozent zum Wochenauftakt. Damit entfernt sich der Kurs weiter von seinem 52-Wochen-Hoch bei 92,83 Euro, das Ende Januar erreicht wurde. Trotz der jüngsten Korrektur verzeichnet das Papier seit Jahresbeginn ein Plus von fast zehn Prozent.
Analysten sehen den fairen Wert im Schnitt bei 81 US-Dollar pro Unze. Eine neue Basis könnte sich im Bereich von 70 US-Dollar etablieren. Einzelne Prognosen reichen aufgrund der fortschreitenden Währungsabwertung sogar bis in den dreistelligen Bereich. Die weitere Entwicklung hängt nun maßgeblich davon ab, ob die physischen Bestände die sechste Defizit-Welle in Folge abfedern können.
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