Silber: Rallye pausiert
30.01.2026 - 08:27:32Silber hat in den vergangenen Tagen fast im Alleingang für Schlagzeilen gesorgt. Nach dem Sprint auf ein neues Hoch kommt der Markt heute etwas zur Ruhe – und genau das macht die Lage so spannend: Kommt jetzt nur eine Verschnaufpause, oder kippt die Stimmung durch technische Bremsen und weniger Liquidität?
Die Fakten im Überblick
- Schlusskurs (Donnerstag): 113,06 USD
- 30 Tage: +59,29% | Seit Jahresanfang: +56,46%
- 52-Wochen-Hoch: 113,06 USD (29.01.2026)
- 50-Tage-Durchschnitt: 81,04 USD (Kurs liegt rund 39,5% darüber)
- RSI (14 Tage): 62,0 | Volatilität (30T, annualisiert): 54,35%
Die Daten zeigen: Der Trend ist stark, aber die Schwankungen sind hoch – und der Preis ist deutlich von seinem kurzfristigen Durchschnitt „weggelaufen“. Das erhöht die Anfälligkeit für Rücksetzer, selbst wenn der übergeordnete Aufwärtstrend intakt bleibt.
Terminbörsen ziehen die Zügel an – und ETFs sehen Abflüsse
Die hohe Dynamik hat inzwischen auch die Marktmechanik selbst beeinflusst. Die CME Group erhöhte am 28. Januar die Sicherheitsleistungen (Margins) für Silber-Futures. Solche Schritte treffen vor allem stark gehebelte Positionen: Wer mehr Kapital hinterlegen muss, reduziert oft Risiko – und das kann kurzfristig Druck auf den Preis bringen.
Parallel dazu fällt ein Kontrast ins Auge: Trotz der starken Rallye meldete der iShares Silver Trust (SLV) in dieser Woche deutliche Abflüsse. Zwischen dem 24. und 28. Januar gingen laut Quelltext rund 529 Tonnen aus dem ETF ab, was etwa 1 Mrd. US-Dollar entspricht. Das passt zu einem Markt, in dem ein Teil der Investoren nach schnellen Gewinnen Kasse macht, während andere weiter auf steigende Notierungen setzen.
Physische Knappheit und Makro-Faktoren liefern Rückenwind
Während „Papier-Silber“ über ETFs verkauft wird, bleibt die physische Nachfrage ein zentraler Treiber. Besonders in Asien: In Shanghai stiegen die Aufschläge (Premiums) gegenüber London laut Quelltext auf Rekordwerte. Das wird als Hinweis auf akute Knappheit im asiatischen Markt gewertet.
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Dazu kommt Rückenwind von der Makroseite. Ein schwächerer US-Dollar (im Text: Vierjahrestief) macht Silber für Käufer außerhalb der USA günstiger. Gleichzeitig erhöhen geopolitische Spannungen die Nachfrage nach sicheren Häfen – im Umfeld dieser Bewegung zog auch Gold an und markierte am 29. Januar laut Quelltext neue Höchststände.
Im Markt gehen die Meinungen zur weiteren Strecke auseinander: Citigroup hält in den kommenden drei Monaten 150 US-Dollar für möglich und verweist dabei unter anderem auf industrielle Nachfrage (Photovoltaik, KI). Auf der anderen Seite warnt Marko Kolanovic (ehemals J.P. Morgan) vor einem möglichen starken Rücksetzer bis hin zu einer Halbierung, falls eine spekulative Übertreibung platzt.
Zum kurzfristigen Taktgeber könnte bereits die nächste Woche werden: Die Schließung chinesischer Märkte wegen des Neujahrsfests würde die Liquidität im asiatischen Handel vorübergehend senken – und in einem so volatilen Umfeld können dünnere Umsätze Bewegungen in beide Richtungen verstärken.
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