SMI, Wendepunkt

SMI: Wendepunkt dank Trump

23.03.2026 - 23:00:24 | boerse-global.de

Der Schweizer Aktienmarkt erholt sich von geopolitischen Spannungen. Nach anfänglichen Verlusten dreht der SMI dank entschärfter Rhetorik aus den USA ins Positive.

SMI: Wendepunkt dank Trump - Foto: ĂĽber boerse-global.de
SMI: Wendepunkt dank Trump - Foto: ĂĽber boerse-global.de

Der Montag hätte für europäische Anleger deutlich schlechter enden können. Morgens drückten Nahost-Spannungen den Schweizer Leitindex SMI tief ins Minus – am Ende stand ein kleines Plus.

Vom Tief ins Plus

Der Auslöser für die frühe Schwäche war ein Ultimatum von US-Präsident Trump an den Iran: 48 Stunden, um die Straße von Hormus wieder zu öffnen – andernfalls drohten Angriffe auf iranische Kraftwerke. Teheran antwortete mit Gegenddrohungen gegen israelische und US-nahe Infrastruktur in der Golfregion. Die Märkte reagierten prompt. Der EuroStoxx 50 fiel zeitweise auf den tiefsten Stand seit September, der SMI folgte dem Abwärtstrend.

Dann die Wende. Trump erklärte, die Gespräche mit Iran seien „produktiv" verlaufen, und verschob die geplanten Angriffe. Ob tatsächlich Verhandlungen stattfanden, ist umstritten – der iranische Parlamentspräsident dementierte jegliche Kontakte. Doch die Märkte interessierte die Detailfrage wenig. Öl- und Gaspreise fielen scharf, die Risikobereitschaft kehrte zurück.

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Der SMI schloss bei 12.389,68 Punkten, ein Plus von 0,56 Prozent. Damit fiel der Tagesgewinn deutlich kleiner aus als beim EuroStoxx 50, der 1,33 Prozent zulegte.

Gewinner und Verlierer des Tages

Auf der Gewinnerseite stach Richemont mit einem Anstieg von über 5 Prozent heraus. Amrize verteuerte sich um gut 3 Prozent, Julius Baer und VAT Group legten je rund 2 Prozent zu. Geberit, Logitech, UBS und Roche reihten sich mit moderateren Aufschlägen ein.

Das klare Schlusslicht bildete Sonova mit einem Minus von knapp 6 Prozent. Der Hörsystemhersteller korrigierte seine Jahresziele auf das untere Ende der bisherigen Prognosespanne und kündigte gleichzeitig den Verkauf des Sennheiser-Konsumgeschäfts an – ein Bereich, der zuletzt rund 6,5 Prozent des Umsatzes im Geschäftsjahr 2024/2025 ausmachte. Sandoz und Nestlé gaben ebenfalls nach, blieben aber mit Abschlägen unter 2 Prozent deutlich im Rahmen.

Der Tag verdeutlicht, wie stark geopolitische Schlagzeilen kurzfristig das Marktgeschehen dominieren können – während fundamentale Unternehmensnachrichten wie bei Sonova fast im Lärm untergehen.

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