Kooperiert Spanien mit US-MilitÀr? Madrid dementiert
04.03.2026 - 21:23:18 | dpa.de"Die Position der spanischen Regierung hinsichtlich des Kriegs im Nahen Osten, den Bombardierungen des Irans und der Nutzung unserer Basen hat sich nicht verÀndert", sagte er in einem Interview des Senders Cadena Ser.
Kurz zuvor hatte US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt in Washington gesagt, dass sich Spanien zu einer Zusammenarbeit bereit erklĂ€rt habe. Ihres Wissens nach habe das EU-Land "in den vergangenen Stunden" einer Kooperation mit den USA zugestimmt, sagte sie. Zugleich betonte Leavitt, dass US-PrĂ€sident Donald Trump von allen europĂ€ischen VerbĂŒndeten erwarte, "bei dieser lang ersehnten Mission zusammenzuarbeiten". Albares sagte dagegen, er habe nicht "die geringste Ahnung, wie sie darauf kommt."
Trump hatte am Vortag bei einem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) harte Kritik an den Regierungen in Madrid und London geĂŒbt. "Einige europĂ€ische LĂ€nder wie Spanien haben sich schrecklich verhalten", sagte er mit Blick auf die US-Angriffe auf den Iran. "Spanien hat tatsĂ€chlich gesagt, dass wir ihre StĂŒtzpunkte nicht nutzen dĂŒrfen", beschwerte sich Trump.
"Sie waren unfreundlich." Und deshalb habe er seinen Finanzminister Scott Bessent angewiesen, "alle Deals" mit Madrid einzustellen. Welche Abkommen Trump meinte, blieb zunĂ€chst unklar. Vor laufenden Kameras ging Merz im WeiĂen Haus nicht auf die Angriffe Trumps ein. Danach erklĂ€rte Merz, Trump ohne Anwesenheit der Presse seine Meinung dazu klar gesagt zu haben. Madrid zeigte sich im Anschluss verĂ€rgert ĂŒber den mangelnden Beistand des CDU-Politikers in der Ăffentlichkeit.
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