Sparkassen-Kunden im Visier neuer Smishing-Welle
28.01.2026 - 02:30:12Betrüger attackieren derzeit massiv Kunden der Sparkasse mit gefälschten SMS. Die sogenannten Smishing-Nachrichten zielen darauf ab, sensible Online-Banking-Daten zu erbeuten. Die Maschen werden immer raffinierter.
Die Cyberkriminellen versenden SMS, die offiziell von der Sparkasse zu stammen scheinen. Sie warnen vor angeblichen Sicherheitsupdates, ablaufenden Zertifikaten oder notwendigen Aktualisierungen der pushTAN-App. Formulierungen wie „Ihr Zugriff endet bald“ sollen die Empfänger zu unüberlegtem Handeln drängen. Klickt man auf den enthaltenen Link, landet man auf einer täuschend echten, gefälschten Login-Seite.
Die Sparkasse warnt eindringlich: Sie fordert Kunden niemals per SMS oder E-Mail auf, PINs oder TANs über einen Link einzugeben.
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Perfider Mix aus Smishing und Telefonbetrug
Die Betrüger gehen professionell vor. Die Fake-Webseiten sind optisch kaum vom Original zu unterscheiden. Oft manipulieren sie die Absender-Nummer (Spoofing), sodass die SMS von einer vertrauenswürdig wirkenden Nummer zu kommen scheint.
In einigen Fällen folgt auf das Smishing ein Anruf. Die Kriminellen geben sich dann als Sparkassen-Mitarbeiter aus und behaupten, bei der Betrugsabwehr helfen zu wollen. So versuchen sie, weitere TANs oder Transaktionsfreigaben zu erschleichen. Diese Kombination aus Smishing und Vishing (Voice-Phishing) ist besonders gefährlich.
So schützen Sie sich vor den Betrugsversuchen
Experten raten zu diesen einfachen, aber wirkungsvollen Verhaltensregeln:
* Links ignorieren: Klicken Sie niemals auf Links in unerwarteten Bank-SMS.
* Daten schützen: Geben Sie Zugangsdaten, PINs oder TANs nie auf einer Seite ein, die Sie per SMS-Link erreicht haben.
* Direkt kontaktieren: Im Zweifel rufen Sie Ihre Sparkasse über die bekannte Hotline an oder besuchen Sie die offizielle Website – ohne den Link aus der Nachricht zu nutzen.
Verdächtige Nachrichten können Sie zur Prüfung an [email protected] weiterleiten.
Im Ernstfall: Schnell handeln begrenzt den Schaden
Wer bereits Daten preisgegeben hat, muss sofort reagieren:
1. Zugang sperren: Sperren Sie den Online-Banking-Zugang umgehend über den Sperr-Notruf 116 116 oder Ihre Filiale.
2. Passwörter ändern: Ändern Sie alle kompromittierten Zugangsdaten von einem sicheren Gerät aus.
3. Anzeige erstatten: Melden Sie den Vorfall bei der Polizei. Dies ist oft Voraussetzung für eine Schadensregulierung.
4. Konto prüfen: Kontrollieren Sie Ihre Kontobewegungen regelmäßig auf unbekannte Abbuchungen.
Die Bedrohung durch mobile Betrugsangriffe wächst. Die Kriminellen passen ihre Methoden ständig an neue Sicherheitstechnologien an. Für Bankkunden bleibt eine gesunde Skepsis der beste Schutz.


