SPD-Chefin Bas: 'Haben KĂŒrzungen beim Krankengeld verhindert'
Veröffentlicht am: 29.04.2026 um 12:19 Uhr | dpa, AD HOC NEWS"Eine gute Gesundheitsversorgung ist kein Luxusgut, sondern muss fĂŒr alle bezahlbar sein", sagte Bas der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Gleichzeitig dĂŒrfen die KrankenkassenbeitrĂ€ge nicht durch die Decke gehen und die BeschĂ€ftigten ĂŒbermĂ€Ăig belasten."
Bas unterstrich: "FĂŒr die arbeitenden Menschen in Deutschland macht es einen Unterschied, wenn Sozialdemokraten mitregieren. Denn wir haben die geplanten KĂŒrzungen im Krankengeld verhindert."
Ăber den Gesetzentwurf von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) war in der Koalition heftig gerungen worden, bevor er im Kabinett beschlossen wurde. Mehrere Punkte wurden vor der Kabinettssitzung noch geĂ€ndert. Gestrichen wurde unter anderem eine pauschale KĂŒrzung des Krankengelds, das BeschĂ€ftigte bei mehrwöchiger Krankheit von der Kasse bekommen können.
Bas versicherte, SPD-Chef Lars Klingbeil und sie setzten sich dafĂŒr ein, "dass die starken Schultern im Gesundheitssystem auch die stĂ€rksten Belastungen tragen". Bis 2030 wĂŒrden die BeschĂ€ftigten deshalb nun um rund 16,4 Milliarden Euro weniger belastet werden als im Ursprungsentwurf. "Wir haben uns auch dafĂŒr eingesetzt, dass nicht beim Pflegepersonal gespart wird, denn das sind die, die den Laden am Laufen halten", sagte Bas. "Und wir sorgen fĂŒr finanzielle Entlastung der Krankenkassen, indem wir den Steuerzuschuss fĂŒr die Menschen in der Grundsicherung stufenweise erhöhen."
Warkens PlĂ€ne sehen auĂerdem höhere Zuzahlungen fĂŒr Patientinnen und Patienten sowie Ausgabenbremsen bei Praxen, Kliniken und Pharmaherstellern vor.
