Sprott PGM ETF: Angebotslücke stützt
19.03.2026 - 16:08:10 | boerse-global.deGeopolitische Spannungen im Nahen Osten und anhaltende Angebotsdefizite bewegen derzeit die Märkte für Platin und Palladium. Während der Sprott Physical Platinum and Palladium Trust zu Beginn der Woche von deutlichen Preissprüngen profitierte, rückt die strukturelle Knappheit der Edelmetalle zunehmend in den Fokus. Besonders bei Platin steuert der Markt auf das vierte Defizitjahr in Folge zu.
Geopolitik und Lieferrisiken
Der deutliche Preisanstieg bei den Platingruppenmetallen (PGM) resultierte zuletzt maßgeblich aus der Eskalation des Iran-Konflikts. Marktteilnehmer sorgen sich um die Sicherheit der Schifffahrtswege im Nahen Osten, was die Risikoprämien steigen lässt. Platin verzeichnete am Montag ein Plus von über vier Prozent, während Palladium mit einem Zuwachs von knapp vier Prozent folgte.
Strukturelle Knappheit bei Platin
Hinter der Preisdynamik stehen fundamentale Ungleichgewichte. Laut Daten des World Platinum Investment Council (WPIC) wird für 2026 ein weltweites Platin-Defizit von 240.000 Unzen erwartet. Nach einem massiven Fehlbetrag von über einer Million Unzen im Jahr 2025 bleibt die Versorgungslage angespannt. Eine stärkere Nachfrage aus der Schmuckindustrie und der Trend, teures Gold durch Platin zu ersetzen, stützen diese Entwicklung. Da Südafrika die Produktion dominiert, bleibt der Markt zudem anfällig für regionale Störungen.
Palladium unter Handelsdruck
Bei Palladium spielen primär Handelsunsicherheiten im Zusammenhang mit Russland eine Rolle. Die USA prüfen derzeit Antidumping-Zölle von rund 132 Prozent auf russische Importe. Da Russland ein Schlüsselakteur in diesem Markt ist, führen drohende Handelsbeschränkungen unmittelbar zu einer Verknappung. Die Nachfrage bleibt hier jedoch stärker an die Entwicklung in der Automobilindustrie gekoppelt als bei Platin.
Marktausblick
Allerdings zeigt sich die Volatilität auch heute: Der Kurs des Trusts gab am Donnerstag um rund sieben Prozent auf 14,62 USD nach und weitete damit die Verluste seit Jahresbeginn auf fast 16 Prozent aus. Dennoch bleiben die langfristigen Prognosen aufgrund der knappen Bestände optimistisch. Analysten sehen für Platin in den kommenden Jahren ein Potenzial bis zu 2.700 USD pro Unze, sofern die oberirdischen Vorräte auf ihren historischen Tiefständen verharren. Für Palladium wird eine Handelsspanne zwischen 1.600 und 2.200 USD erwartet.
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