Stellantis: Demontagezentrum in Casablanca eröffnet
07.05.2026 - 12:29:41 | boerse-global.deNach einem Absturz um ein Drittel seit Jahresbeginn zeigt die Stellantis-Aktie erste Lebenszeichen. Die Quartalszahlen für das erste Quartal 2026 haben Käufer zurück ins Boot geholt— ob das trägt, ist eine andere Frage.
Rückkehr in die Gewinnzone
Der Umsatz stieg im ersten Quartal um sechs Prozent auf 38,1 Milliarden Euro, getragen von Nordamerika, Europa und der Region Naher Osten und Afrika. Entscheidender als das Wachstum ist der Schwenk beim Ergebnis: Stellantis schrieb wieder schwarze Zahlen— ein Nettogewinn von 0,4 Milliarden Euro, nach einem Verlust im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte operative Ergebnis lag bei einer Milliarde Euro, entsprechend einer Marge von 2,5 Prozent.
Zur Stärkung der Bilanz platzierte der Konzern Hybridanleihen im Volumen von fünf Milliarden Euro. Die Aktie reagierte mit einem Wochenplus von knapp fünf Prozent und notiert damit wieder knapp über ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 6,40 Euro.
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Kreislaufwirtschaft als Wachstumsfeld
Abseits der Zahlen eröffnete Stellantis in Casablanca sein drittes weltweites Fahrzeugdemontage-Zentrum. Die Anlage in Marokko ist als Pilotprojekt für die MEA-Region konzipiert und soll bis zu 10.000 Fahrzeuge pro Jahr verarbeiten sowie rund 150 Arbeitsplätze schaffen. Ähnliche Zentren betreibt der Konzern bereits in Turin und São Paulo.
Klage und Kapazitätsprobleme
Das positive Quartalsbild hat einen Schatten. Stellantis sieht sich mit einer Sammelklage konfrontiert, die auf die Finanzprognosen für das Geschäftsjahr 2025 zielt. Kläger werfen dem Unternehmen vor, Gewinnerwartungen zu optimistisch kommuniziert zu haben— tatsächlich stand im ersten Halbjahr 2025 ein Nettoverlust von 2,3 Milliarden Euro sowie erhebliche Abschreibungen zu Buche. Die Frist für Investoren, die Klagenführerschaft zu übernehmen, läuft Anfang Juni 2026 ab.
In Europa prüft der Konzern offenbar sein Produktionsnetzwerk. Überkapazitäten und der Wettbewerbsdruck im Elektrofahrzeugsegment zwingen zum Handeln. Noch im Mai will das Management eine neue Langfriststrategie vorstellen— die dürfte zeigen, ob hinter der kurzfristigen Erholung auch ein tragfähiger Plan steckt.
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