Super Micro Computer: M&T Bank erhöht um 804,5%
27.04.2026 - 05:06:48 | boerse-global.deRekordumsätze auf der einen Seite, juristischer Ärger auf der anderen. Bei Super Micro Computer prallen derzeit extreme Gegensätze aufeinander. Das zieht Großinvestoren magisch an.
Aktuell notiert das Papier bei knapp 29 US-Dollar. Auf Monatssicht steht ein Plus von rund 32 Prozent auf der Kurstafel. Langfristig verbuchen Anleger jedoch Verluste.
Großinvestoren greifen zu
Trotz der enormen Schwankungen stocken institutionelle Anleger massiv auf. Sie halten mittlerweile den Großteil aller ausstehenden Aktien. Die M&T Bank verachtfachte ihre Position auf über 213.000 Anteile. Quent Capital baute seinen Bestand sogar noch aggressiver aus.
Margenbruch und Stornierungen
Operativ liefert der Serverbauer beeindruckende Wachstumsraten. Im jüngsten Quartal sprang der Umsatz um 123 Prozent auf 12,68 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie übertraf die Erwartungen der Analysten deutlich.
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Die Kehrseite des rasanten KI-Ausbaus zeigt sich bei der Profitabilität. Die Bruttomarge halbierte sich im Jahresvergleich auf magere sechs Prozent. Das Management verweist auf hohe Vorlaufkosten. Die Folge: massiver Margendruck.
Die Auftragsbücher sind mit Bestellungen für Nvidias Blackwell-Ultra-Hardware prall gefüllt. Der Wert liegt im zweistelligen Milliardenbereich. Ein unerwarteter Rückschlag trübt das Bild. Oracle stornierte kürzlich einen Server-Vertrag im Wert von über einer Milliarde US-Dollar.
Juristische Risiken belasten
Abseits des operativen Geschäfts droht juristischer Gegenwind. Bis Ende Mai können sich Investoren einer Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs anschließen. Im Zentrum stehen angebliche Falschaussagen zu Serververkäufen.
Konkret geht es um mögliche Verstöße gegen US-Exportkontrollen. Das Unternehmen soll verbotene Geschäfte mit chinesischen Firmen gemacht haben. Diese Vorwürfe schrecken viele Marktteilnehmer ab. Sie fürchten hohe Strafzahlungen und interne Kontrollmängel.
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Analysten bleiben abwartend
Die Experten an der Wall Street reagieren gespalten auf die Gemengelage. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 35,64 US-Dollar. Die aktuellen Einschätzungen gehen weit auseinander:
- Rosenblatt rät zum Kauf, senkte das Ziel aber auf 32 US-Dollar.
- JPMorgan vergibt ein „Neutral“-Rating mit einem Ziel von 28 US-Dollar.
- Goldman Sachs empfiehlt den Verkauf und sieht den fairen Wert bei 27 US-Dollar.
Der starke KI-Rückenwind treibt die Umsätze weiter an. Die schwache Marge und die offenen Klagen deckeln jedoch das Kurspotenzial. Am 26. Mai endet die Frist für die Sammelklage. Dieses Datum markiert den nächsten wichtigen Meilenstein für die Aktie.
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