Symrise AG-Aktie (DE000SYM9999): Goldman Sachs bleibt neutral – Kurs nach 26-Wochen-Hoch unter Druck
13.06.2026 - 15:32:03 | ad-hoc-news.deVerantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Unternehmen & Analysen. Vor der Veroeffentlichung am 13.06.2026, 15:30:48 Uhr geprueft. Details im Impressum.
Die Symrise AG steht zum Wochenschluss im Fokus, nachdem die US-Investmentbank Goldman Sachs ihre Einstufung für den Düsseldorfer DAX-Konzern auf "Neutral" bestätigt und das Kursziel leicht angepasst hat. Parallel dazu hatte die Aktie am 12. Juni 2026 ein neues 26-Wochen-Hoch markiert, bevor sie in der Xetra-Sitzung zum Ende hin um rund 1,0 Prozent auf 82,20 Euro nachgab. Auf Wochensicht steckt der Titel damit zwischen frischer charttechnischer Stärke und einem verhaltenen Analystenblick.
Goldman Sachs bleibt bei "Neutral" – was das für die Symrise-Aktie bedeutet
Auslöser für die aktuelle Aufmerksamkeit ist eine neue Studie von Goldman Sachs, in der die Analysten Symrise weiterhin mit "Neutral" einstufen. Laut der bei Finanzportalen zitierten Auswertung wurde dabei das Kursziel für die Aktie angepasst, ohne jedoch in den positiv bewerteten Bereich einer Kaufempfehlung zu wechseln. Für Privatanleger ist das ein Signal, dass die US-Bank trotz des intakten Geschäftsmodells derzeit kein überdurchschnittliches Kurspotenzial sieht.
Goldman Sachs zählt zu den großen globalen Adressen im Research-Geschäft, entsprechend genau verfolgen institutionelle Investoren die Einstufungen. Ein neutrales Votum bedeutet in der Praxis: Im Vergleich zum Gesamtmarkt erkennt die Bank aktuell weder eine klare Unter- noch Überbewertung mit signifikantem Zusatzpotenzial nach oben oder unten. Für einen DAX-Wert wie Symrise ist das insbesondere nach einem kräftigen Lauf in den vergangenen Monaten ein Hinweis auf ein zunehmend ausgewogenes Chance-Risiko-Profil.
Im Kontext früherer Studien fällt auf, dass Symrise von Analystenseite häufig als struktureller Qualitätswert mit defensiven Zügen beschrieben wird. Das Unternehmen ist in Nischen wie Duft- und Aromastoffen sowie in Bereichen wie Tierernährung und Kosmetik-Zutaten aktiv und beliefert zahlreiche globale Konsumgüterkonzerne, was erfahrungsgemäß für relativ stabile Cashflows sorgt. Ein neutrales Votum nach einer Kursrally kann daher auch Ausdruck des Gedankens sein, dass ein Teil dieser Stabilitätsprämie inzwischen im Kurs eingepreist ist.
Für den Aktienkurs müssen Analystenstudien nicht kurzfristig entscheidend sein, doch sie setzen häufig Orientierungsmarken für institutionelle Marktteilnehmer. Werden Kursziele erreicht oder überschritten, reduziert so mancher Fonds seine Position, während ein spürbar über dem Marktpreis liegendes Ziel neue Nachfrage anziehen kann. Im Fall von Symrise signalisiert das "Neutral" von Goldman Sachs, dass es aktuell keinen starken Anreiz für eine massive Umschichtung in die Aktie gibt, aber auch keinen Anlass für einen generellen Rückzug.
Im Handel spiegelt sich diese zurückhaltende, aber nicht negative Einschätzung in einem vergleichsweise ruhigen Kursbild wider. Während der Gesamtmarkt in den vergangenen Tagen teils deutlich schwankte, blieb Symrise abgesehen von den üblichen Tagesbewegungen in einem moderaten Korridor. Das entspricht dem typischen Profil eines Qualitätswerts, der von langfristigen Trends wie wachsendem Konsum, Premiumisierung und steigender Nachfrage nach funktionalen Inhaltsstoffen profitiert.
Charttechnik: Frisches 26-Wochen-Hoch, danach Konsolidierung
Aus charttechnischer Sicht hat die Symrise-Aktie in dieser Woche ein wichtiges Signal gesetzt. Laut einer Analyse von finanzen.net markierte der Titel am 12. Juni 2026 ein neues 26-Wochen-Hoch, was in vielen Handelssystemen als Long-Signal, also als Zeichen eines intakten Aufwärtstrends, gewertet wird. Ein solches Zwischenhoch zeigt, dass die Bullen an der Börse über Monate hinweg die Oberhand behalten haben und Rückschläge bislang aufgefangen wurden.
Interessant ist dabei, dass dieses Hoch direkt in eine kleine Verschnaufpause überging: In derselben Xetra-Sitzung verlor die Symrise-Aktie rund 1,0 Prozent und schloss bei 82,20 Euro. Tagesverluste nach einem Zwischenhoch sind an der Börse nichts Ungewöhnliches. Häufig nehmen kurzfristig orientierte Anleger Gewinne mit, wenn zuvor markante Widerstände getestet oder überschritten wurden. Für mittel- bis langfristig orientierte Investoren ist eher relevant, ob die Aktie im Anschluss höhere Tiefs etablieren kann und ob der Aufwärtstrend im größeren Bild intakt bleibt.
Ein Blick auf außerbörsliche Indikationen und andere Handelsplätze unterstreicht das Bild der Konsolidierung. Auf Plattformen wie Stuttgart oder Tradegate wurde Symrise am Freitagmittag leicht im Minus gehandelt, nachdem der Titel zuvor von der DAX-Erholung und einem freundlichen Marktumfeld profitiert hatte. Bezogen auf die letzten Wochen liegt die Aktie trotz der aktuellen Delle noch deutlich über früheren Tiefpunkten, was den technischen Aufwärtstrend untermauert.
Chartechniker achten bei Werten wie Symrise häufig auf gleitende Durchschnitte, etwa die 50- oder 200-Tage-Linie. Auch wenn konkrete aktuelle Werte dieser Linien in den frei verfügbaren Übersichten nicht im Detail ausgewiesen sind, lässt sich aus dem 26-Wochen-Hoch schließen, dass der Kurs zumindest über vielen mittelfristigen Durchschnittslinien notieren dürfte. In der Praxis sehen manche Marktteilnehmer solche Konstellationen als Bestätigung, dass Rücksetzer zunächst eher als Konsolidierungen im Aufwärtstrend und weniger als Beginn einer Trendwende zu interpretieren sind.
Eine weitere Beobachtung: Symrise wird als Bestandteil des DAX auch im Rahmen von Index- und ETF-Strömen gehandelt. Steigt der Leitindex, fließen automatisch Mittel in DAX-Tracker, was im Regelfall auch für Nachfrage bei Einzeltiteln wie Symrise sorgt. Laut Berichten zum deutschen Leitindex gehörte der DAX am jüngsten Handelstag mit einem Plus von etwa 1,76 Prozent zu den Gewinnern, getragen von hoffnungsvoller Stimmung an den globalen Märkten. Symrise hinkte dieser Bewegung mit einem leichten Minus zwar hinterher, hielt sich aber dennoch in einer vergleichsweise engen Handelsspanne.
Für technisch orientierte Trader ist der Bereich um die Marke von 80 bis 82 Euro damit eine interessante Zone. Hier verlaufen zuletzt gesehene Schlusskurse und die Region knapp unterhalb des frischen 26-Wochen-Hochs. Wird dieser Bereich bestätigt, könnte er sich im Chart als Unterstützungsband etablieren. Ein klarer Bruch nach unten würde dagegen den Blick auf tiefere Unterstützungen lenken, während ein erneuter Ausbruch über das jüngste Hoch als Fortsetzungssignal gewertet werden könnte.
Bewertung und längerfristige Entwicklung im DAX-Kontext
Abseits der Tagesbewegungen lohnt sich ein Blick auf die mittelfristige Entwicklung der Symrise-Aktie. In einer jüngeren Auswertung zur Fünfjahresentwicklung wurde betont, dass der Titel sich über diesen Zeitraum trotz zwischenzeitlicher Rückschläge solide entwickelt hat. Symrise gilt im DAX als wachstumsorientierter Qualitätswert mit defensiven Elementen, der von strukturellen Trends im Konsum- und Lebensmittelbereich profitiert.
Die Bewertung bewegt sich traditionell im oberen Bereich des DAX-Mittelfeldes. Laut Marktübersichten wird Symrise häufig mit einem Aufschlag gegenüber klassischen zyklischen Werten gehandelt, da Anleger bereit sind, für die Kombination aus Wachstum, Markenstärke der Kunden und Innovationskraft in den Bereichen Aromen, Duftstoffe und funktionale Inhaltsstoffe einen Bewertungsaufschlag zu bezahlen. Das neutrale Votum von Goldman Sachs fügt sich in dieses Bild einer ambitionierten, aber nicht überzogenen Bewertung ein.
Im laufenden Jahr schwankte der Kurs laut verschiedenen Kursübersichten überwiegend in einer Spanne im unteren bis mittleren 80-Euro-Bereich. Während konkrete Intraday-Details je nach Handelsplatz variieren, zeigt das Gesamtbild einen Wert, der sich aus einer Schwächephase heraus nach oben gearbeitet hat und nun auf einem höheren Plateau konsolidiert. Für langfristig orientierte Beobachter steht dabei weniger die Frage im Vordergrund, ob Symrise in einzelnen Sitzungen ein oder zwei Prozent gewinnt oder verliert, sondern ob das Unternehmen seine Wachstumsstrategie und Margenstärke über mehrere Jahre halten kann.
Die Stabilität des Geschäftsmodells spiegelt sich auch in der Positionierung im DAX wider. Symrise zählt zu den Unternehmen, die von einer breiten Streuung des Geschäfts über viele Branchen und Regionen profitieren. Kunden aus den Bereichen Nahrungsmittel, Getränke, Parfümerie, Körperpflege und Tierernährung sorgen für eine breite Nachfragebasis. Gleichzeitig ist der Konzern in unterschiedlichen Währungsräumen aktiv, was zwar Währungsrisiken mit sich bringt, aber auch eine gewisse Diversifikation gegenüber regionalen Konjunkturschwächen ermöglicht.
In der Berichterstattung zur Fünfjahresentwicklung wurde zudem darauf hingewiesen, dass Symrise während turbulenter Marktphasen tendenziell weniger stark einbricht als zyklische Industriewerte oder hoch bewertete Technologietitel. Das ist ein Hinweis auf den Charakter als defensiver Wachstumswert. Anleger, die solche Titel verfolgen, achten häufig auch auf Dividendenkontinuität, Verschuldungsgrad und Investitionen in Forschung und Entwicklung. Symrise investiert traditionell in Innovationen rund um Geschmack, Duft und funktionale Lösungen, um sich von Wettbewerbern abzuheben und Preissetzungsmacht zu sichern.
Bewertungskennziffern wie Kurs-Gewinn-Verhältnis oder Enterprise-Value-zu-EBITDA werden von unterschiedlichen Datenanbietern mit jeweils leicht abweichenden Werten ausgewiesen. Gemeinsam ist den gängigen Einschätzungen jedoch, dass Symrise im Branchenvergleich nicht als Schnäppchen, sondern vielmehr als Qualitätswert zu einem entsprechenden Preis gilt. Für die Interpretation des Goldman-Sachs-Votums bedeutet das: Das neutrale Urteil kann auch als Hinweis verstanden werden, dass der aktuelle Kurs aus Analystensicht in etwa dem geschätzten fairen Wert entspricht.
Symrise im Branchenumfeld: Aromen, Duftstoffe und Spezialchemie
Um die Einordnung des Analystenurteils besser zu verstehen, lohnt sich ein kurzer Blick auf das Branchenumfeld. Symrise ist global in den Bereichen Aromen, Duftstoffe und anderen Spezialchemie-Lösungen tätig und konkurriert unter anderem mit internationalen Anbietern solcher Ingredienzien für Lebensmittel, Getränke, Körperpflege- und Haushaltsprodukte. Die Branche ist geprägt von hohen Qualitätsanforderungen, regulatorischen Vorgaben und langfristigen Kundenbeziehungen.
Für die großen Hersteller solcher Inhaltsstoffe sind Innovationskraft und enge Partnerschaften mit den Kunden entscheidend. Produkte müssen nicht nur geschmacklich oder olfaktorisch überzeugen, sondern auch regulatorische Anforderungen in vielen Ländern erfüllen. Hinzu kommt der Trend zu natürlichen und nachhaltigen Inhaltsstoffen, der die Produktions- und Beschaffungsketten komplexer macht, gleichzeitig aber auch neue Differenzierungsmöglichkeiten bietet. Symrise kommuniziert auf der eigenen Investor-Relations-Seite regelmäßig, dass Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz integrale Bestandteile der Unternehmensstrategie sind.
In diesem Umfeld ist Wachstum typischerweise weniger sprunghaft als in hochzyklischen Industrien. Statt großer Auftragsspitzen stehen häufig kontinuierlich steigende Volumina und die Ausweitung von Produktportfolios im Vordergrund. Das erklärt, warum die Aktie an der Börse oft als defensiver Wachstumswert eingeordnet wird, dessen Ertragskraft weniger von kurzfristigen Konjunkturzyklen, sondern stärker von langfristigen Konsum- und Gesundheitstrends abhängt.
Wettbewerber im Bereich Aromen und Duftstoffe sind unter anderem internationale Konzerne, die ebenfalls an der Börse notiert sind und ähnlich bewertet werden. Im Vergleich zu diesen Peers bewegt sich Symrise laut Marktbeobachtern in einem Bereich, der die Qualität des Geschäfts widerspiegelt, ohne dass der Markt bereit wäre, deutlich höhere Bewertungsmultiplikatoren zu zahlen. Für die Einstufung von Goldman Sachs bedeutet das: Die Bank sieht Symrise im Branchenvergleich offenbar gut positioniert, erkennt aber beim aktuellen Kurs keine so starke Unterbewertung, dass ein klarer Kaufstatus gerechtfertigt wäre.
Ein weiterer Aspekt: Der Markt für Aromen und Duftstoffe wächst seit Jahren moderat, aber stetig. Treiber sind unter anderem die globale Bevölkerungsentwicklung, steigende Einkommen in Schwellenländern und die wachsende Nachfrage nach verarbeiteten Lebensmitteln, Getränken und Pflegeprodukten. Gleichzeitig erhöht der Trend zu individuellen, gesundheitsorientierten und nachhaltigen Produkten den Bedarf an komplexen, maßgeschneiderten Lösungen. Unternehmen wie Symrise können hier mit Dienstleistungen und Co-Entwicklungen punkten, was die Kundenbindung erhöht.
Auf der Investor-Relations-Seite von Symrise finden sich entsprechend Hinweise auf einen Fokus auf Forschung und Entwicklung sowie auf die Erweiterung des Portfolios durch Übernahmen und Kooperationen. Solche Maßnahmen dienen dazu, die Position in wachstumsstarken Segmenten zu stärken und neue Märkte zu erschließen. Für die Aktie ist relevant, dass solche strategischen Schritte häufig nur mit zeitlichem Abstand in den Kennzahlen sichtbar werden – kurzfristige Kursbewegungen spiegeln eher Stimmung und Makrofaktoren wider, während der strategische Kurs das langfristige Fundament bildet.
DAX-Umfeld und Marktstimmung: Symrise im Gesamtmarkt
Die jüngste Kursentwicklung von Symrise lässt sich auch vor dem Hintergrund eines insgesamt freundlichen DAX betrachten. Berichte zu den deutschen Standardwerten verweisen darauf, dass der Leitindex zuletzt von einer überraschenden Entspannung geopolitischer Risiken und einem positiven globalen Marktumfeld profitierte und zeitweise um mehr als zwei Prozent zulegte, bevor er den Handelstag mit einem Plus von rund 1,76 Prozent beendete. Symrise konnte diese Bewegung am Berichtstag nicht vollständig mitgehen, blieb aber im mittleren Feld der Indexwerte.
In Marktüberblicken wurde Symrise im DAX-Kontext zuletzt mit einem Rückgang von rund 1,0 bis knapp 1,8 Prozent geführt, je nach beobachtetem Zeitpunkt im Handelsverlauf. Solche Differenzen ergeben sich aus Intraday-Schwankungen und der Betrachtung unterschiedlicher Zeitpunkte. Für Beobachter ist entscheidend, dass der Wert nicht zu den größten Verlierern zählte, aber auch kein Spitzenreiter der Erholung war.
Für Privatanleger kann eine solche Entwicklung ein Hinweis darauf sein, dass die Aktie derzeit stärker von unternehmensspezifischen Faktoren und Bewertungsgesichtspunkten geprägt ist als von kurzfristigen Markttrends. Während zyklische oder hoch verschuldete Titel in Phasen zunehmender Risikoaversion oft stark unter Druck geraten, zeigt Symrise eher ein gedämpftes Reaktionsmuster. Das passt zum Bild eines defensiven Qualitätswerts, der im DAX als Stabilitätsanker dienen kann.
Gleichzeitig ist Symrise als Teil des deutschen Leitindex in zahlreiche ETFs und Indexfonds eingebunden. Diese passiven Ströme sorgen dafür, dass die Aktie bei allgemeinen Mittelzuflüssen in DAX-Produkte zusätzlich unterstützt wird. Umgekehrt kann es bei Mittelabflüssen zu indexbedingten Verkäufen kommen, die nicht direkt mit unternehmensspezifischen Nachrichten verknüpft sind. Für kurzfristige Trader kann das zusätzliche Chancen eröffnen, wenn indexgetriebene Bewegungen von der fundamentalen Lage des Unternehmens abweichen.
Bezogen auf die Volatilität zeigt Symrise im Vergleich zu wachstumsstarken Technologiewerten typischerweise geringere Ausschläge, zugleich aber meist höhere Schwankungen als klassische Versorger oder Telekommunikationswerte. In Phasen ruhiger Marktbedingungen rücken daher vermehrt unternehmensspezifische Themen wie Analystenstudien, Quartalszahlen oder strategische Projekte in den Fokus. Mangels frischer Unternehmensmeldungen am aktuellen Tag liefert die Goldman-Sachs-Studie den zentralen Impuls für die Diskussion rund um den Titel.
Symrise-Kurs im Blick: Handel auf Xetra und außerbörslichen Plätzen
Am deutschen Heimatmarkt notiert die Symrise-Aktie auf Xetra in Euro. Laut der jüngsten Chartanalyse verlor der Titel in der Xetra-Sitzung zum 12. Juni 2026 rund 1,0 Prozent und schloss bei 82,20 Euro. Damit blieb die Aktie nur knapp unter dem zuvor markierten 26-Wochen-Hoch und damit weiterhin im Bereich der jüngsten Zwischenhochs.
Weitere Kursdaten von Plattformen wie Onvista und finanzen.at zeigen, dass Symrise an anderen Handelsplätzen wie Stuttgart ebenfalls mit leichten Tagesverlusten gehandelt wurde. So lag der Kurs in Stuttgart gegen Mittag bei rund 81,98 Euro, was einem Minus von etwa 1,47 Prozent entsprach. Solche Unterschiede zwischen Xetra-Schlusskurs und Regionalbörsenkursen sind im laufenden Handel üblich, da Liquidität, Orderbuchlage und Zeitpunkt der Kursstellung variieren.
Der Blick auf Realtime-Indikationen legt nahe, dass sich der Kurs derzeit in einer Spanne um die 82-Euro-Marke bewegt. Damit ist die Symrise-Aktie im oberen Bereich der in den vergangenen Monaten beobachteten Kursspanne angelangt. Für Marktteilnehmer, die den Wert bereits länger verfolgen, bildet diese Zone einen Referenzpunkt, an dem sich entscheidet, ob der Titel eine nachhaltige Etage höher etablieren kann oder ob eine längere Seitwärtsphase beziehungsweise ein Rücklauf auf niedrigere Niveaus folgt.
In Marktübersichten wird Symrise mit der Wertpapierkennnummer SYM999 und der ISIN DE000SYM9999 geführt. Neben dem Handel auf Xetra ist der Titel unter anderem in Frankfurt, Stuttgart und auf elektronischen Handelsplattformen wie Tradegate gelistet. Für Privatanleger spielt der gewählte Handelsplatz unter anderem wegen Spreads und Handelszeiten eine Rolle. Xetra gilt vielen Marktteilnehmern als Referenzmarkt für größere Standardwerte, während außerbörsliche Plattformen insbesondere für kleinere Ordergrößen und flexible Handelszeiten genutzt werden.
Wer den Wert beobachtet, sollte neben dem reinen Kursverlauf auch das Handelsvolumen im Blick behalten, das Rückschlüsse auf das Interesse institutioneller Investoren zulassen kann. In Phasen niedriger Volumina können schon vergleichsweise kleine Orders stärkere Ausschläge auslösen, während hohes Volumen auf eine breitere Marktteilnahme hindeuten kann. Symrise liegt hier häufig im Mittelfeld der DAX-Titel, was zur Rolle als etablierter, aber nicht extrem spekulativer Wert passt.
Unternehmensprofil: Geschäftsmodell und Umsatztreiber von Symrise
Symrise mit Sitz in Holzminden gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Duft- und Geschmackstoffen, kosmetischen Inhaltsstoffen und funktionalen Lösungen, unter anderem für Lebensmittel, Getränke, Tiernahrung und Körperpflegeprodukte. Das Geschäftsmodell basiert darauf, mit Kunden aus der Konsumgüterindustrie maßgeschneiderte Ingredienzien zu entwickeln, die Produkte differenzieren und markenprägend wirken.
Der Konzern gliedert sich in mehrere Segmente, die entlang der Wertschöpfungskette für Aromen, Duftstoffe und Speziallösungen strukturiert sind. Im Bereich Taste, Nutrition & Health etwa entwickelt Symrise Lösungen für Lebensmittel, Getränke und Nahrungsergänzung, während im Segment Scent & Care Duftstoffe für Parfüms, Kosmetik und Haushaltsprodukte im Mittelpunkt stehen. Weitere Bereiche adressieren Haustier- und Tierernährung sowie technische Anwendungen.
Zentrale Umsatztreiber sind neben dem Volumenwachstum bestehender Produkte die Einführung neuer Lösungen, die Übernahme zusätzlicher Aufträge von Bestandskunden und die Erschließung neuer Kundensegmente. Symrise hebt auf seiner Investor-Relations-Plattform hervor, dass das Unternehmen regelmäßig in Forschung und Entwicklung investiert, um Trends frühzeitig zu erkennen und innovative Produkte auf den Markt zu bringen. Dazu gehört auch, dass das Unternehmen sensorische Forschung, Produktformulierung und Anwendungs-Know-how kombiniert.
Geografisch ist Symrise breit aufgestellt und bedient Kunden in Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Asien und Afrika. Diese globale Präsenz reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Märkten, setzt den Konzern aber auch Währungs- und Länderrisiken aus. Um die Lieferfähigkeit abzusichern und näher an den Kunden zu sein, betreibt Symrise Produktions- und Entwicklungsstandorte in verschiedenen Regionen.
Ein strategischer Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusster Beschaffung. Das umfasst unter anderem Maßnahmen zur Reduktion des CO2-Fußabdrucks, zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Sicherstellung nachhaltiger Rohstoffquellen. In der Kommunikation gegenüber Investoren betont Symrise, dass nachhaltiges Wirtschaften nicht nur regulatorische Anforderungen erfüllt, sondern auch die Beziehungen zu Kunden und Verbrauchern stärkt, die zunehmend Wert auf umwelt- und sozialverträgliche Produkte legen.
Auf Basis dieses Profils wird Symrise an der Börse häufig als struktureller Profiteur langfristiger Trends rund um Gesundheit, Wohlbefinden, Urbanisierung und steigenden Wohlstand in vielen Regionen gesehen. Diese Einordnung unterstützt die Bewertung als defensiver Wachstumswert, der trotz kurzfristiger Schwankungen auf einen langfristig steigenden Nachfragepfad setzt. Das neutrale Analystenurteil von Goldman Sachs bewegt sich vor diesem Hintergrund in einem Umfeld, in dem der Markt bereits einen Teil dieses strukturellen Wachstumspotenzials in den Kurs eingepreist hat.
Im Ergebnis zeigt die aktuelle Nachrichtenlage: Die Symrise-Aktie befindet sich nach einem 26-Wochen-Hoch und einer moderaten Korrektur in einer Konsolidierungsphase, in der ein neutrales Analystenrating und ein stabiler Platz im DAX das Bild eines etablierten Qualitätswerts unterstreichen.
Symrise im Kurzcheck: Kennziffern und Profil
- Name: Symrise AG
- Branche: Duft- und Geschmackstoffe, Spezialchemie, Inhaltsstoffe für Lebensmittel, Getränke, Kosmetik und Tiernahrung
- Hauptsitz: Holzminden, Deutschland
- Kernmaerkte: Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Asien-Pazifik, Afrika
- Umsatztreiber: Aromen und Duftstoffe für Konsumgueter, funktionale Inhaltsstoffe für Lebensmittel und Getränke, Tiernahrung, Kosmetik- und Pflegeprodukte
- Heimatboerse / Notierung: Xetra, DAX-Mitglied, WKN SYM999
- Handelswaehrung: Euro (EUR)
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