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TAN-Phishing: 82-Jähriger verliert 70.000 Euro Lebensersparnis

28.01.2026 - 16:39:12

Ein 82-jähriger Mann aus Bückeburg ist Opfer eines besonders perfiden TAN-Phishing-Betrugs geworden. Die Kriminellen erbeuteten sein gesamtes Vermögen von 70.000 Euro. Die Polizei warnt vor einer neuen Welle digitaler Bankenbetrügereien, die gezielt ältere Menschen ins Visier nimmt.

Alles begann mit einer scheinbar harmlosen SMS auf dem Handy des Seniors. Die Nachricht gab vor, von seiner Bank zu stammen und forderte ihn auf, aus Sicherheitsgründen sein TAN-Verfahren zu aktualisieren. Der Mann folgte den Anweisungen und landete auf einer gefälschten Website, die das Online-Portal seiner Bank täuschend echt nachahmte.

Als er dort seine Zugangsdaten und TANs eingab, hatten die Betrüger freie Bahn. Sie leiteten umgehend mehrere Überweisungen in der Gesamthöhe von 70.000 Euro ein. Die Methode nennt sich Smishing – eine Kombination aus SMS und Phishing. Sie nutzt das Vertrauen der Kunden in ihre Bank und die alltägliche Nutzung des Smartphones für Bankgeschäfte aus. Die Geschwindigkeit des Diebstahls zeigt: Hier agieren professionell organisierte Banden.

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Senioren im Fadenkreuz der Cyberkriminellen

Der Fall aus Niedersachsen ist kein Einzelfall. Polizeibehörden in ganz Deutschland melden derzeit eine alarmierende Zunahme ähnlicher Betrugsmaschen. Die Methoden werden immer raffinierter: gefälschte Bankbriefe mit schadhaften QR-Codes, täuschend echte Anrufe von vorgeblichen Bankmitarbeitern und hochgradig personalisierte Phishing-Nachrichten.

Ältere Menschen stehen dabei besonders im Fokus. Die Täter spekulieren auf eine möglicherweise geringere digitale Erfahrung und ein traditionell stärkeres Vertrauen in Autoritäten wie Bankangestellte. Die Masche entwickelt sich ständig weiter. In einigen neuen Fällen bringen Kriminelle sogar künstliche Intelligenz (KI) als Vorwand ins Spiel, um Opfer zu täuschen.

Digitale Bedrohungslage spitzt sich zu

Der Vorfall wirft ein grelles Licht auf ein zentrales Problem der Digitalisierung: Wie schützt man alle Nutzer – vor allem diejenigen, die mit den Fallstricken der Cybersicherheit weniger vertraut sind? Passend zum heutigen Europäischen Datenschutztag am 28. Januar ist die Frage des Schutzes finanzieller Daten aktueller denn je.

Experten verzeichnen eine eskalierende Bedrohungslage. Die Wirksamkeit der Phishing-Angriffe basiert auf psychologischer Manipulation, der sogenannten Social Engineering. Sie erzeugen künstlichen Zeitdruck oder Angst, damit das Opfer unüberlegt handelt. Die gefälschten Kommunikationsmittel sind oft kaum von echten Banknachrichten zu unterscheiden.

So können Sie sich schützen

  • Nie auf Links in unerwarteten SMS oder E-Mails klicken.
  • Die Webadresse der Bank immer manuell im Browser eingeben oder die offizielle Banking-App nutzen.
  • Absenderadressen und URLs genau prüfen – oft verstecken sich dort minimale Abweichungen.
  • Virenschutz und Firewall stets aktuell halten.

Der wichtigste Grundsatz: Eine seriöse Bank wird niemals per E-Mail, SMS oder unaufgefordertem Anruf nach Passwörtern oder TANs fragen. Im Zweifelsfall sofort die Kommunikation abbrechen und die Bank über die offizielle Telefonnummer von der Website oder der EC-Karte kontaktieren. Ein offenes Gespräch in der Familie über diese Gefahren kann vor allem ältere Angehörige schützen.

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