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Terawulf: Bank of Nova Scotia kauft 40 Millionen Aktien

Veröffentlicht am: 22.07.2026 um 10:57 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die Bank of Nova Scotia erwirbt fast 40 Millionen TeraWulf-Aktien. Analysten sehen Kurspotenzial durch den Wandel hin zu KI-Infrastruktur.

TeraWulf: Bank of Nova Scotia steigt mit Milliarden-Wette ein
Moderne ServerrĂ€ume in einem Rechenzentrum mit blauer Beleuchtung Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Die Bank of Nova Scotia setzt ein massives Zeichen bei TeraWulf. Mit dem Kauf von fast 40 Millionen Aktien sichert sich das Institut eine bedeutende Position im Portfolio. Dieser Einstieg markiert einen wichtigen Moment fĂŒr den Spezialisten fĂŒr digitale Infrastruktur.

Die Bank erwarb die Papiere zu einem Durchschnittspreis von 24,70 US-Dollar. Damit macht TeraWulf nun rund 1,7 Prozent der gesamten Beteiligungen des Geldhauses aus. Parallel dazu preisen Analysten bereits ein deutlich höheres Potenzial fĂŒr den Titel ein.

Wall Street hebt die Kursziele

Die Investmentbank Morgan Stanley sieht das Kursziel sogar bei 72 US-Dollar. Andere HĂ€user wie Needham oder Rosenblatt liegen mit Zielen zwischen 30 und 33 US-Dollar zwar niedriger, bleiben aber optimistisch. Der Markt honoriert den strategischen Wandel weg vom Bitcoin-Mining hin zur Infrastruktur fĂŒr KĂŒnstliche Intelligenz (KI).

TeraWulf nutzt eine sogenannte „Brownfield“-Strategie. Dabei wandelt das Unternehmen alte Industriestandorte in moderne Rechenzentren um. Die geplante Expansion in Kentucky erfordert zwar frisches Kapital in Höhe von 3,5 Milliarden US-Dollar. Allerdings soll dieses Projekt ĂŒber einen Zeitraum von 20 Jahren rund 19 Milliarden US-Dollar Umsatz generieren.

Regulierung bremst Lake Mariner nicht

Experten stufen neue regulatorische HĂŒrden im Bundesstaat New York als beherrschbar ein. Ein dort verhĂ€ngter Stopp fĂŒr bestimmte neue Rechenzentren betrifft das Kernprojekt Lake Mariner nicht. Das Management hĂ€lt an den AusbauplĂ€nen fest, wĂ€hrend auch das Projekt Lake Hawkeye weiterhin auf Kurs bleibt.

Das Unternehmen positioniert sich zunehmend als Energielieferant fĂŒr komplexe Rechenleistung. Hyperscale-Mieter aus dem KI-Sektor fragen diese KapazitĂ€ten verstĂ€rkt nach. Die Aktie notiert aktuell bei 17,30 Euro.

Trotz kurzfristiger Schwankungen blicken Anleger auf ein Plus von rund 286 Prozent innerhalb eines Jahres. Im August folgen die nÀchsten Quartalszahlen. Dann muss das Management beweisen, wie hoch die Margen aus den neuen KI-Hosting-VertrÀgen tatsÀchlich ausfallen.

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