Tianzhu: Der Akupressur-Punkt gegen Nackenstarre
08.02.2026 - 10:31:12Ein Akupressur-Punkt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) erlebt im Winter 2026 neues Interesse. Grund sind anhaltende Kälte, „Tech-Neck“ durch Bildschirmarbeit und die körperliche Belastung vor dem chinesischen Neujahrsfest. Der Punkt Blase 10 (Tianzhu) gilt als Schlüssel zur Linderung von Nackenschmerzen und Kopfweh.
Der „Himmelspfeiler“: Mehr als nur ein lokaler Punkt
Der Punkt Tianzhu, übersetzt „Himmelspfeiler“, liegt im Nacken. In der TCM-Lehre ist er ein wichtiger Ort, um sogenannte „Wind“-Pathogene auszuleiten. Diese werden für Steifheit und Schmerzen verantwortlich gemacht, die im Winter besonders häufig auftreten.
Tianzhu ist jedoch kein einfacher Schmerzpunkt. Er zählt zu den „Fenstern des Himmels“, die den Fluss von Qi (Lebensenergie) und Blut zum Kopf regulieren. Eine Blockade durch Kälte oder Verspannung kann sich in Nackensteifigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen im Hinterkopfbereich äußern. Anatomisch liegt der Punkt über tiefen Nackenmuskeln, deren Verspannung oft auf schlechte Haltung zurückgeht.
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Aktueller Anlass: Vorfestliche Anspannung und klinische Belege
Das gestiegene Interesse an Tianzhu wurde durch eine Mitteilung des Hongkonger Unternehmens Herbalgy vom 5. Februar 2026 befeuert. Das Unternehmen wies auf das Risiko von Muskel-Sehnen-Verspannungen durch die anstrengenden Reinigungsarbeiten vor dem chinesischen Neujahrsfest hin.
Diese traditionelle Sicht wird durch moderne Studien gestützt. Eine systematische Übersichtsarbeit im Journal of Pain Research (November 2025) analysierte über 20 Studien mit mehr als 3.000 Teilnehmern. Das Ergebnis: Akupunktur und Akupressur an spezifischen Meridianpunkten können Nackenschmerzen signifikant lindern und die Beweglichkeit verbessern. Diese Erkenntnisse geben Praktizierenden Rückenwind für ihre Empfehlungen.
Gegen „Tech-Neck“ und Winterkälte
Die Bedeutung von Tianzhu geht über saisonale Gründe hinaus. Der Punkt wird zunehmend als Gegenmittel zum „Tech-Neck“ gehandelt – den Verspannungen durch stundenlanges Starren auf Bildschirme. Die vorverlagerte Kopfhaltung belastet genau die Muskelgruppe, in der Tianzhu liegt.
TCM-Experten von Five Seasons Healing betonen in einem Winter-Update 2026, dass die kalte Jahreszeit dem Wasserelement und dem Nierenmeridian zugeordnet ist. Der Nacken sollte besonders vor Kälte geschützt werden. Die Stimulation von Blase 10 wird als praktische Methode gesehen, um sich diesen saisonalen Energieregeln anzupassen.
So wenden Sie den Tianzhu-Punkt richtig an
Für die Selbstbehandlung wird folgende Technik empfohlen:
* Position: Setzen oder stellen Sie sich mit geradem Rücken hin.
* Punkt finden: Tasten Sie im Nacken den dicken, strangartigen Trapezmuskel. Der Punkt liegt in der Vertiefung direkt neben diesem Strang, am unteren Ende des Hinterkopfs.
* Druckausübung: Legen Sie die Daumen auf die Tianzhu-Punkte beider Seiten. Üben Sie für 5 bis 10 Sekunden festen, nach oben zum Schädel gerichteten Druck aus und lassen Sie dann los. Wiederholen Sie dies ein bis zwei Minuten lang.
* Optimaler Zeitpunkt: Besonders wirksam nach langer Bildschirmarbeit oder wenn Sie kalter Zugluft ausgesetzt waren.
Wichtige Sicherheitshinweise
Akupressur an Tianzhu gilt allgemein als sicher. Vorsicht ist jedoch geboten bei Personen mit Bluthochdruck oder in der Schwangerschaft – hier sollte vorher ein Arzt konsultiert werden. Bei Nackensteifigkeit, die von Fieber oder schwerer Übelkeit begleitet wird, muss umgehend ein Arzt aufgesucht werden, um ernste Erkrankungen wie Meningitis auszuschließen.
Ausblick: Integration in die Schmerztherapie
Die Verbindung von jahrtausendealtem Wissen und moderner klinischer Validierung ebnet den Weg für Akupressur in der Schmerztherapie. Angesichts hoher Kosten für chronische Schmerzbehandlungen gewinnen nicht-invasive, selbst anwendbare Methoden wie die Tianzhu-Stimulation an Bedeutung.
Für 2026 erwarten Beobachter einen weiteren Aufschwung für die „präventive TCM“. Dabei dient Akupressur nicht nur als Akut-Hilfe, sondern wird zur täglichen Routine, um den körperlichen Belastungen des modernen Lebens entgegenzuwirken. Der alte „Himmelspfeiler“ behauptet so seinen Platz in zeitgemäßen Gesundheitsstrategien.
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