Traction Uranium Aktie: 9,15 Millionen CAD für Aurora-Exploration
26.06.2026 - 02:28:21 | boerse-global.de
Traction Uranium hat seine erste großflächige radiometrische Erkundung am Aurora-Projekt in Saskatchewan gestartet. Das Unternehmen kann sich mit einer Option bis zu 80 Prozent an dem Projekt sichern. Der Flugbetrieb läuft nach Abschluss aller logistischen Vorbereitungen.
Hochauflösende Sensoren im Einsatz
Der aktuelle Survey erfasst rund 17 Kilometer prospektive Streichlänge entlang des südöstlichen Randes des Athabasca-Beckens. Hochauflösende Radiometrie-Sensoren sollen oberflächennahe Anomalien identifizieren. Die Datenaufnahme erfolgt mit einem Linienabstand von 50 Metern. Das garantiert eine hohe Detailtiefe für die anschließende Zielbewertung.
SPI, ein spezialisierter Geophysik-Dienstleister, führt das Programm durch. Das Unternehmen setzt ein kundenspezifisches 16-Detektor-Gamma-Spektrometer ein. Das Gerät soll selbst schwache radiometrische Signale erfassen können. Traction Uranium finanziert die laufende Phase komplett aus eigenen Mitteln.
Earn-in-Agreement als Treiber
Die Kooperation mit Cosa Resources sieht vor, dass Traction 9,15 Millionen CAD Eigenkapital in die Exploration investiert. Im Gegenzug winkt die Mehrheitsbeteiligung von 80 Prozent. Der Standort liegt rund 16 Kilometer östlich der Key-Lake-Uranmühle. Das Areal zählt damit zu den produktivsten Uran-Distrikten der Welt.
CEO Jared Suchan sieht den Start der Messflüge als wichtigen Schritt. Sein Team erhält erstmals ein projektweites Bild der radiometrischen Signale über die gesamte Streichlänge. Ziel ist es, die vielversprechendsten Bohrziele für den Herbst zu priorisieren.
Aktie mit typischer Volatilität
Die Aktie notiert am Donnerstag bei 1,95 CAD. Innert 30 Tagen verlor sie 14,1 Prozent. Mit einem RSI von 42,8 bewegt sie sich im neutralen Bereich. Die annualisierte 30-Tage-Volatilität liegt bei 56,4 Prozent. Das ist typisch für Explorationsunternehmen.
Der Kurs hat sich vom 52-Wochen-Tief bei 0,28 CAD erholt. Vom Hoch bei 2,55 CAD trennen ihn noch 23,5 Prozent.
Nächste Schritte
Die Ergebnisse der Luftmessung werden mit vorhandenen geologischen Daten zusammengeführt. So sollen konkrete Bohrziele validiert werden. Eine partnerfinanzierte Bohrkampagne ist für den Herbst geplant. Anleger warten nun auf die Auswertung der Flugdaten. Sie entscheiden über die genauen Ansatzpunkte der nächsten Bohrphase.
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