BER, Ferien

BER verzeichnet wÀhrend Ferien rund 3,6 Millionen Reisende

30.08.2024 - 06:02:56

Trotz anfÀnglicher Schwierigkeiten lief der Urlaubsverkehr am Hauptstadtflughafen BER aus Sicht der Betreiber weitgehend reibungslos.

Wie erwartet reisten wĂ€hrend der rund sechs Wochen Sommerferien in Berlin rund 3,6 Millionen Reisende ĂŒber den Flughafen in Schönefeld. Das waren rund 200.000 FluggĂ€ste mehr als im Vorjahr, wie der Flughafen mitteilte.

"Wir sind sehr zufrieden mit den AblÀufen und Prozessen wÀhrend der Sommerferien", teilte Flughafenchefin Aletta von Massenbach mit. "Mich freut besonders, dass sich die GepÀckausgabezeiten gerade auch in den spÀten Abendstunden deutlich verbessert haben und in den allermeisten FÀllen unseren Vorgaben entsprachen."

Die meisten Reisenden warteten höchstens eine halbe Stunde aufs GepÀck

Bei 90 Prozent aller AnkĂŒnfte habe es nicht lĂ€nger als eine halbe Stunde gedauert bis zum Start der GepĂ€ckausgabe. FĂŒr weniger als ein Prozent der Ankommenden dauerte es hingegen lĂ€nger als eine Stunde, bis sich die GepĂ€ckbĂ€nder in Bewegung setzten.

Der verkehrsreichste Tag war demnach der Freitag vor einer Woche. Rund 84.000 Menschen flogen an dem Tag ĂŒber den BER. Ähnlich viele Reisende erwarten die Betreiber auch fĂŒr diesen Freitag. "Insgesamt rechnen wir am letzten Ferienwochenende von Freitag, 30. August, bis Sonntag, 1. September, mit rund 230.000 FluggĂ€sten", hieß es.

Mit Entlastungsteams, Gesichtserkennung beim Check-in oder buchbaren Zeitfenstern bei den Sicherheitskontrollen hatte sich der BER auf den Ansturm wÀhrend der Sommerferien eingestellt. Die Konzepte seien aufgegangen, betonte von Massenbach. "Die Zusammenarbeit mit allen Prozesspartnern hat sehr gut funktioniert."

Ferienbeginn mit technischen Schwierigkeiten auch am BER

Dabei war der Ferienverkehr am BER mit einigen Schwierigkeiten angelaufen, die allerdings nicht nur den Standort in Schönefeld betrafen. Weltweite Computerprobleme fĂŒhrten zum Berliner Ferienbeginn im Juli zu weitreichenden Störungen vor allem im Flugverkehr.

An zahlreichen FlughÀfen gab es Probleme, aber auch Verwaltungen meldeten Schwierigkeiten. Der Flughafen Berlin musste zeitweise den Betrieb weitgehend einstellen. Auch in anderen LÀndern wurde laut Medienberichten neben dem Luftverkehr der Betrieb von Banken und KrankenhÀusern gestört. Schon am Folgetag lief der Flugverkehr am BER aber wieder normal.

@ dpa.de