Armut, Argentinien

Armut in Argentinien so niedrig wie seit sieben Jahren nicht

01.04.2026 - 06:36:45 | dpa.de

Trotz der strengen Sparpolitik des ultraliberalen PrÀsidenten Javier Milei ist die Armut in Argentinien offiziellen Angaben zufolge auf den niedrigsten Stand seit sieben Jahren gesunken.

Wie die staatliche Statistikbehörde Indec mitteilte, galten im zweiten Halbjahr 2025 rund 28,2 Prozent der Argentinier als arm - im Vergleich zu 38,1 Prozent ein Jahr zuvor.

In dem sĂŒdamerikanischen Land leben rund 13 Millionen Menschen unter der Armutsgrenze. Der Anteil der extrem Armen ist laut Indec auf 6,3 Prozent zurĂŒckgegangen. Das sind 1,9 Prozentpunkte weniger als im zweiten Halbjahr 2024. Der RĂŒckgang der Armut ist nach EinschĂ€tzung von Experten unter anderem auf die gesunkene Inflation zurĂŒckzufĂŒhren.

Milei ist seit Dezember 2023 an der Macht. Als er die Regierung ĂŒbernahm, waren 41,7 Prozent der Menschen in Argentinien von Armut betroffen. In den ersten Monaten seiner Regierung stieg die Armut zunĂ€chst auf mehr als die HĂ€lfte der Bevölkerung deutlich an, nachdem er Sozialprogramme und Subventionen gekĂŒrzt hatte.

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