Berichte: US-Seeblockade iranischer Schiffe ist durchlÀssig
23.04.2026 - 14:55:25 | dpa.de34 sanktionierte Tanker oder Tanker mit Verbindungen zum Iran hÀtten das Gebiet der US-Seeblockade vom 13. bis 21. April durchfahren, schreibt der Datenanbieter Vortexa in einem Bericht.
Die Seeblockade des US-MilitÀrs hatte am 13. April begonnen. Sie richtet sich gegen Schiffe, die iranische HÀfen anlaufen oder verlassen.
Nach Bewertung des maritimen Datenanbieters Lloyd's List Intelligence haben bis Montag mindestens 26 Schiffe der sogenannten Schattenflotte die Blockade durchquert. Der maritime Softwareanbieter AXSMarine schrieb, der meiste Verkehr durch die StraĂe von Hormus entfalle weiter auf Schiffsbetreiber, die sanktioniert seien oder undurchsichtige EigentumsverhĂ€ltnisse aufwiesen.
Iranische Medien hatten immer wieder angegeben, Schiffe des Landes hĂ€tten die US-Seeblockade durchfahren. Die Berichte lieĂen sich unabhĂ€ngig nicht bestĂ€tigen.
Die US-MilitĂ€rfĂŒhrung Centcom hatte Berichten ĂŒber DurchlĂ€ssigkeit der eigenen Seeblockade widersprochen. "Im Rahmen der US-Blockade gegen den Iran haben die US-StreitkrĂ€fte 29 Schiffe angewiesen, umzukehren oder in den Hafen zurĂŒckzukehren", hieĂ es in einer Stellungnahme auf X. Berichte ĂŒber konkrete Schiffe, die die Blockade durchfahren hĂ€tten, seien falsch.
Der Iran hat mehrfach betont, die US-Seeblockade sei ein Hindernis fĂŒr weitere Verhandlungen. US-PrĂ€sident Donald Trump hatte an der Blockade trotz einseitiger VerlĂ€ngerung der Waffenruhe am Dienstag festgehalten.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
