Irans, Entschuldigung

Nach Irans Entschuldigung: Weiter Angriffe in Golfregion

07.03.2026 - 14:47:22 | dpa.de

Trotz einer Entschuldigung von Irans PrĂ€sident Massud Peseschkian fĂŒr Angriffe in der Golfregion dauern die Attacken dort an.

Mehrere Golfstaaten teilten heute erneut mit, sie hÀtten Angriffe mit Raketen und Drohnen abgewehrt. Dabei standen unter anderem die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar unter Beschuss.

Katars Verteidigungsministerium teilte mit, die Luftabwehr habe eine Rakete abgefangen. Gestern hatte Katar Angriffe mit zehn iranischen Drohnen gemeldet. In Katar liegt der wichtige US-MilitĂ€rstĂŒtzpunkt al-Udaid.

Das emiratische Verteidigungsministerium erklĂ€rte heute frĂŒh, man reagiere auf Beschuss mit iranischen Drohnen und Raketen. Die Emirate sind von den GolflĂ€ndern am stĂ€rksten unter Beschuss und fingen nach eigenen Angaben bisher rund 200 Raketen, 1.100 Drohnen und mehrere Marschflugkörper ab. Das MedienbĂŒro der Metropole Dubai meldete zudem einen "kleinen Vorfall" durch herabfallende TrĂŒmmerteile.

Irans Marineeinheiten teilten der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge mit, diese hĂ€tten mit Drohnen US-StĂŒtzpunkte in Abu Dhabi und in Kuwait angegriffen. Irans Revolutionsgarden erklĂ€rte, sie hĂ€tten an der US-Basis in den Emiraten unter anderem ein Kommunikationszentrum und Radarsysteme getroffen.

Saudi-Arabien teilte mit, die Luftwaffe habe unter anderem mehrere Drohnen am Ölfeld-Schaiba im SĂŒdosten abgefangen sowie zwei Raketen in NĂ€he der US-Luftwaffenbasis sĂŒdöstlich von Riad.

Auch in Bahrain heulten heute die Warnsirenen wegen drohender Luftangriffe. Das Generalkommando teilte heute mit, das Land habe bisher mehr als 80 Raketen und etwa 150 Drohnen abgefangen seit Beginn der Angriffe vor einer Woche.

Irans PrĂ€sident Peseschkian hat ein Ende von Luftangriffen auf die regionalen NachbarlĂ€nder versprochen, wenn von diesen aus keine Attacken auf den Iran erfolgen. Jede Form der UnterstĂŒtzung fĂŒr Israel und die USA sei "ehrlos", sagte Peseschkian in einer von der staatlichen Rundfunkagentur ausgestrahlten Videobotschaft. Zugleich entschuldigte er sich fĂŒr die Angriffe auf die regionalen NachbarlĂ€nder. Diese seien "das Ergebnis der chaotischen Situation nach dem Tod mehrerer hochrangiger Kommandeure, als die StreitkrĂ€fte fĂŒhrungslos waren und eigenstĂ€ndig handeln mussten", sagte er.

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