TSMC Aktie: Vierter Rekord in Folge
14.04.2026 - 00:12:15 | boerse-global.deDer Chipauftragsfertiger steht vor dem vierten Rekordquartal in Serie. Heute Abend legt TSMC seine Zahlen fĂŒr das erste Quartal 2026 vor â und die Messlatte liegt hoch.
Analysten rechnen mit einem Nettogewinn von umgerechnet rund 17,1 Milliarden Dollar, was einem Zuwachs von 50 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahreszeitraum entsprĂ€che. Bereits ab einem Ergebnis von rund 15,9 Milliarden Dollar wĂ€re es ein neues Quartalsrekordergebnis â und gleichzeitig das neunte Quartal in Folge mit Gewinnwachstum. Der Umsatz im ersten Quartal kletterte bereits vorlĂ€ufig um 35,1 Prozent gegenĂŒber dem ersten Quartal 2025, was die Markterwartungen ĂŒbertraf.
EngpÀsse als QualitÀtsproblem
Hinter den Zahlen steckt ein simples, aber eindrucksvolles Bild: Die Nachfrage nach TSMCs modernsten Fertigungsverfahren ĂŒbersteigt die verfĂŒgbare KapazitĂ€t. Die 3-Nanometer-Linie lĂ€uft Analysten zufolge bei ĂŒber 100 Prozent Auslastung. Wer schneller an Wafer kommen will, zahlt Aufpreise â und die Kunden tun es. Das drĂŒckt die Bruttomarge nach oben: FĂŒr das zweite Quartal 2026 erwarten Beobachter eine Ausweitung auf rund 66 Prozent, nach einer Guidance von 63 bis 65 Prozent im ersten Quartal.
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Die Bank of America hat ihr Kursziel fĂŒr den in New York gehandelten ADR jĂŒngst auf 500 Dollar angehoben und bewertet die Aktie weiterhin mit âKaufen". Noch offensiver zeigt sich Aletheia Capital mit einem Ziel von 600 Dollar â begrĂŒndet mit den beschleunigten KapazitĂ€tsausbauÂplĂ€nen, unter anderem in Japan, wo TSMC nun auch 3-Nanometer-Chips fertigen will statt wie ursprĂŒnglich geplant Ă€ltere Prozesstechnologien.
Was den Markt heute wirklich bewegt
Neben dem reinen Gewinn richtet sich der Blick der Investoren auf den Ausblick. Konkret: HĂ€lt TSMC seine Investitionsplanung von 165 Milliarden Dollar fĂŒr den Aufbau von FertigungsstĂ€tten in Arizona aufrecht, oder gibt es Anpassungen? Das Investitionsbudget gilt als Gradmesser dafĂŒr, wie zuversichtlich das Management die langfristige KI-Nachfrage einschĂ€tzt.
Hinzu kommt die Frage nach Lieferkettenstörungen. Der Konflikt im Nahen Osten bedroht die Versorgung mit Produktionsmaterialien wie Helium und Neon, die in der Chipfertigung unverzichtbar sind. Branchenbeobachter gehen allerdings davon aus, dass TSMCs diversifizierte Beschaffungsstrategie und angelegte SicherheitsbestÀnde kurzfristige EngpÀsse abfedern können.
Die Aktie hat seit Jahresbeginn 2026 rund 28 Prozent zugelegt und damit die breite Marktentwicklung klar ĂŒbertroffen. Bewertet wird der Titel derzeit mit dem 15-Fachen des fĂŒr 2027 geschĂ€tzten Gewinns â die historische Spanne liegt zwischen dem 11- und 21-Fachen. Ob der heutige Quartalsbericht und vor allem die Guidance fĂŒr das zweite Quartal 2026 einen weiteren Schritt in Richtung des oberen Bewertungskorridors rechtfertigen, entscheidet sich in den kommenden Stunden.
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