ROUNDUP, Russland

Russland setzt Angriffe auf Ukraine fort

18.10.2025 - 13:35:01

Ungeachtet des Treffens von US-PrÀsident Donald Trump mit dem ukrainischen PrÀsidenten Wolodymyr Selenskyj hat Russland seine Angriffe auf die Energieversorgung der Ukraine fortgesetzt.

Russland habe mehr als zehn SchlĂ€ge auf die Stadt Tschuhujiw in der Region Charkiw im Osten des Landes ausgefĂŒhrt, teilte die BĂŒrgermeisterin Halyna Minajewa bei Facebook mit. Fast alle Stadtteile seien lahmgelegt, schrieb sie. Die Energieversorger könnten erst mit der Wiederherstellung der Stromversorgung beginnen, wenn die Explosionsorte untersucht worden seien.

Im Gebiet Tschernihiw im Norden des Landes sind nach Angaben des regionalen Energieversorgers rund 17.000 Kunden ohne Strom. Russlands MilitĂ€r habe ein Objekt der Energieinfrastruktur im Kreis Korjukiwka angegriffen. Auch der Gouverneur des Gebiets Saporischschja im SĂŒdosten der Ukraine, Iwan Fedorow, berichtete von BrĂ€nden infolge russischer Angriffe. Verletzt worden sei niemand.

Der ukrainischen Luftwaffe zufolge attackierte Russland sein Nachbarland in der Nacht mit 164 Angriffsdrohnen. Davon seien 136 abgewehrt worden, an 12 Orten wurden demnach 27 Treffer festgestellt.

Ukrainische Drohnen ĂŒber Russland

Auch das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, 41 ukrainische Drohnen ĂŒber russischen Gebieten und dem Schwarzen Meer abgeschossen zu haben - drei davon ĂŒber der Region Moskau.

Der Luftfahrtbehörde Rosawiazija zufolge kam es zwischenzeitlich an neun FlughĂ€fen in Russland aus SicherheitsgrĂŒnden zu EinschrĂ€nkungen. Das kommt im Zusammenhang mit ukrainischen Drohnenangriffen immer wieder vor. Wegen des Einsatzes der russischen Flugabwehr sind dann bisweilen keine Starts und Landungen möglich.

Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als dreieinhalb Jahren mit westlicher Hilfe gegen die russische Invasion. Als Teil ihres Abwehrkampfes greift sie immer wieder auch Ziele in Russland an. Die dabei entstehenden SchÀden stehen in keinem VerhÀltnis zu den verheerenden Folgen russischer Angriffe in der Ukraine.

@ dpa.de

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