Uniper, Aktie

Uniper Aktie: Turnaround in Zahlen

12.05.2026 - 19:12:52 | boerse-global.de

Uniper meldet starke Quartalszahlen mit bereinigtem Ebitda von 407 Millionen Euro und bestätigt die Jahresprognose 2026.

Uniper Aktie: Turnaround in Zahlen - Foto: ĂĽber boerse-global.de
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Vom Rettungsfall zum profitablen Energiekonzern — Uniper hat im ersten Quartal 2026 einen bemerkenswerten Schwenk hingelegt. Das bereinigte Ebitda kletterte auf 407 Millionen Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Minus von 139 Millionen Euro zu Buche stand. Ein Dreh um mehr als eine halbe Milliarde Euro innerhalb eines Jahres.

Auch unterm Strich sieht es deutlich besser aus: Der bereinigte Nettogewinn erreichte 231 Millionen Euro, verglichen mit einem Verlust von 143 Millionen Euro im ersten Quartal 2025.

Gas wieder auf der Gewinnseite

Der entscheidende Treiber hinter dem Ergebnissprung liegt im Gashandel. Mehrjährige Optimierungsbelastungen, die 2025 noch erheblich auf das Ergebnis gedrückt hatten, fielen im ersten Quartal 2026 weg — ohne vergleichbaren Gegenwind. Das allein erklärt einen Großteil der Erholung im Segment Greener Commodities, das von einem Verlust von 492 Millionen Euro auf ein Plus von 66 Millionen Euro drehte.

Positive Impulse kamen zudem aus Skandinavien, wo ein höheres Preisniveau das Wasser- und Kernkraftgeschäft stützte — ausgelöst durch geringere Windstromproduktion und trockenes Wetter. Auf der anderen Seite bremsten eine ungeplante Abschaltung des schwedischen Kernkraftwerks Oskarshamn 3 sowie unterdurchschnittliche Wasserzuflüsse in der deutschen Wasserkraft. Im britischen Kapazitätsmarkt lieferte die Flexible Erzeugung hingegen höhere Beiträge.

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Geopolitik als Dauerthema

Die angespannte Lage im Nahen Osten treibt die europäischen Gaspreise. Uniper bezieht nach eigenen Angaben derzeit kein LNG aus dieser Region und sieht sich damit gut gewappnet. Das Beschaffungsportfolio sei breit genug aufgestellt, um geopolitischen Schwankungen standzuhalten — so die Einschätzung des Vorstands.

Der operative Cashflow unterstreicht die Stabilisierung: Er drehte von minus 1,09 Milliarden Euro im ersten Quartal 2025 auf plus 1,59 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Im Vorjahresquartal war noch eine Zahlung von 2,55 Milliarden Euro im Zusammenhang mit staatlichen Rückforderungen enthalten. Die wirtschaftliche Nettoliquidität stieg zum 31. März auf 4,39 Milliarden Euro, nach 2,82 Milliarden Euro zum Jahresende 2025.

Für das Gesamtjahr 2026 bekräftigte der Vorstand die Prognose: bereinigtes Ebitda zwischen 1,0 und 1,3 Milliarden Euro, bereinigter Nettogewinn zwischen 350 und 600 Millionen Euro. Beim Segment Flexible Erzeugung wurde die Erwartung sogar leicht nach oben geschraubt — von "leicht über" auf "deutlich über" dem Vorjahresniveau.

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Die Aktie zeigte sich am Dienstag uneinheitlich und pendelte zwischen leichten Gewinnen und Verlusten um die 44 Euro — ein ruhiges Marktecho auf Zahlen, die intern schon erwartet worden waren.

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