Aktien Asien / Pazifik: Nikkei steigt weiter - Chinas Börsen kaum verÀndert
15.01.2024 - 09:10:50Er nÀhert sich zusehends seinem Rekordhoch aus dem Jahr 1989. In China und Hongkong sowie an zahlreichen anderen Börsen Asiens hielten sich die Kursbewegungen in Grenzen. Im Fokus stand auch die Wahl in Taiwan.
Japanische Aktien setzten ihre AufwĂ€rtsbewegung fort: Der Nikkei 225 gewann 0,91 Prozent auf 35 901,79 Punkte, womit dem Index inzwischen nur noch 8,5 Prozent zu seinem Rekordhoch aus dem Jahr 1989 fehlen. Die lockere Geldpolitik der japanischen Notenbank beflĂŒgelt die Kursentwicklung bereits seit geraumer Zeit. WĂ€hrend sich die Renditen japanischer Staatsanleihen weiter auf dem RĂŒckzug befinden und der Yen im Vergleich zum US-Dollar schwĂ€chelt, steigen die Kurse der festverzinslichen Papiere und der Aktien. Der Nikkei hat allein seit Jahresbeginn 2024 inzwischen bereits etwas mehr als 7 Prozent hinzugewonnen und befindet sich auf dem höchsten Niveau seit den 1990er Jahren. Sein Rekordhoch bei rund 38 957 Punkten vom 29. Dezember 1989 ist nicht mehr weit entfernt.
In China zeigte sich der CSI 300 CNM0000001Y0 mit den wichtigsten Werten der HandelsplÀtze in Shanghai und Shenzhen am Montag kaum verÀndert mit minus 0,01 Prozent auf 3281 Punkten. Der Hang-Seng-Index HK0000004322 der Sonderverwaltungsregion Hongkong pendelte zwischen leichten Gewinnen und Verlusten und stieg zuletzt um 0,03 Prozent auf 16 207 ZÀhler.
Insgesamt gesehen schwÀcheln Chinas Börsen angesichts der zahlreichen Konjunkturprobleme weiter. Zudem belieà die Notenbank des Landes am Montag einen wichtigen Zins entgegen den Erwartungen unverÀndert.
Im Blick stand auĂerdem an diesem Morgen an den Börsen die Wahl in Taiwan am Wochenende, die fĂŒr Peking einen RĂŒckschlag bedeutet. Zum neuen PrĂ€sidenten wurde nĂ€mlich William Lai von der China-kritischen Fortschrittspartei gewĂ€hlt. Die WĂ€hler verhalfen der Partei zu einer historischen dritten Regierungsperiode und stimmten damit fĂŒr den Status quo in den angespannten Beziehungen mit der kommunistischen FĂŒhrung. Nun dĂŒrften neue Spannungen mit dem mĂ€chtigen Nachbarn China drohen, denn Peking beansprucht das Territorium des demokratischen Taiwans bereits seit etlichen Jahren fĂŒr sich.
In SĂŒdkorea ging es fĂŒr den Kospi um 0,04 Prozent auf 2525,99 Punkte nach oben. Dort stand vor allem InvestitionsplĂ€ne fĂŒr den Ausbau der Chipindustrie im Fokus: SĂŒdkorea stellte PlĂ€ne fĂŒhrender Unternehmen wie Samsung Electronics KR7005930003 und SK Hynix vor, mehr als 470 Milliarden US-Dollar fĂŒr den Aufbau in diesem Bereich zu investieren. Samsung gewannen 0,4 Prozent und SK Hynix zeigten sich prozentual unverĂ€ndert.
In Australien bewegte sich der S&P/ASX 200 XC0006013624 ebenfalls kaum mit minus 0,03 Prozent auf 7496,3 Punkten.

