KONJUNKTUR, Uhr

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 23.01.2026 - 17.00 Uhr

23.01.2026 - 17:05:01

Unternehmensstimmung stagniert - Aufhellung in DeutschlandLONDON - Die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone hat sich zu Beginn des Jahres nicht verÀndert.

ROUNDUP/Eurozone: Unternehmensstimmung stagniert - Aufhellung in Deutschland

LONDON - Die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone hat sich zu Beginn des Jahres nicht verÀndert. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex verharrte im Januar auf 51,5 Punkten, wie S&P am Freitag in London nach einer ersten SchÀtzung mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg auf 51,9 Punkte erwartet.

USA: Michigan-Konsumklima legt stÀrker zu als erwartet

MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Januar stÀrker verbessert als erwartet. Das von der UniversitÀt Michigan erhobene Konsumklima stieg laut der am Freitag veröffentlichten zweiten SchÀtzung um 3,5 Punkte auf 56,4 Punkte. Dies ist der höchste Stand seit August. In einer ersten SchÀtzung wurden noch 54,0 Punkte ermittelt. Volkswirte hatten mit einer BestÀtigung der ErstschÀtzung gerechnet.

ROUNDUP 2: Ukraine, Russland und USA reden ĂŒber Kontrolle im Donbass

KIEW/MOSKAU/ABU DHABI - Bei den ersten direkten GesprĂ€chen zwischen der Ukraine und Russland seit Monaten geht es im Kern darum, wer nach einem Ende des Krieges die ostukrainische Industrieregion Donbass kontrollieren wird. "Die Frage des Donbass ist eine SchlĂŒsselfrage", sagte der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj vor den Verhandlungen in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Auch der Kreml nannte den Donbass als wichtigsten Punkt des Treffens unter Beteiligung der USA.

Nach Grönland-Deeskalation: EU nimmt Sonderzolldrohung gegen USA zurĂŒck

BRÜSSEL - Nach der Deeskalation im Grönland-Konflikt nimmt die EU ihre Sonderzolldrohungen gegen die USA wieder zurĂŒck. Wie ein Sprecher der EuropĂ€ischen Kommission in BrĂŒssel sagte, soll eine bereits im vergangenen Jahr vorbereitete Verordnung fĂŒr Abgaben auf Importe im Wert von 93 Milliarden Euro fĂŒr weitere sechs Monate auf Eis gelegt werden. Sie wĂ€re ansonsten am 7. Februar automatisch in Kraft getreten. Nach Angaben des Sprechers könnten die Sonderzölle allerdings jederzeit aktiviert werden - auch vor dem Ablauf der neuerlichen Aussetzung um sechs Monate.

ROUNDUP: Deutschland und Italien vertiefen Zusammenarbeit

ROM - Deutschland und Italien wollen ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Verteidigung und wirtschaftliche WettbewerbsfĂ€higkeit deutlich ausbauen. Bei einem Treffen beider Regierungen in Rom unter Leitung von Bundeskanzler Friedrich Merz und MinisterprĂ€sidentin Giorgia Meloni wurden dazu insgesamt acht Vereinbarungen unterzeichnet. Unter anderem sollen neue RĂŒstungsprojekte und gemeinsame Übungen der StreitkrĂ€fte angestoßen werden.

ROUNDUP: Frankreichs Regierung ĂŒbersteht Misstrauensvoten

PARIS - Im seit Monaten andauernden Haushaltsstreit in Frankreich hat die Minderheitsregierung von Premier SĂ©bastien Lecornu erneut zwei Misstrauensabstimmungen der Opposition ĂŒberstanden. Keiner der beiden AntrĂ€ge der Rechtsnationalen von Marine Le Pen einerseits und von Linken, GrĂŒnen und Kommunisten andererseits fand im Parlament die erforderliche absolute Mehrheit von 288 Stimmen. FĂŒr den Antrag von links stimmten 269 Abgeordnete, fĂŒr den von rechts 142 Abgeordnete.

Bund reißt knapp die Schuldenbremse

BERLIN - Der Bund hat im vergangenen Jahr nachtrÀglich die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse gerissen. Es wurden im Kernhaushalt 0,4 Milliarden Euro mehr Kredite aufgenommen als erlaubt. Das liegt nach Darstellung aus Kreisen des Finanzministeriums aber nicht daran, dass man tiefer in die Schulden griff als geplant. Stattdessen seien wegen einer positiveren Wirtschaftsentwicklung am Ende plötzlich weniger Kredite erlaubt gewesen als gedacht.

Großbritannien: Unternehmensstimmung hellt sich stĂ€rker als erwartet auf

LONDON - Die Stimmung in den Unternehmen Großbritanniens hat sich im Januar stĂ€rker als erwartet aufgehellt. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex (PMI) von S&P Global stieg im Vergleich zum Vormonat um 2,5 Punkte auf 53,9 Punkte, wie S&P am Freitag in London laut einer ersten SchĂ€tzung mitteilte. Der Indikator liegt damit noch deutlicher ĂŒber der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Volkswirte hatten im Schnitt nur einen geringfĂŒgigen Anstieg auf 51,5 Punkte erwartet. Der Indikator erreichte so den höchsten Stand seit 21 Monaten.

Japans Inflation schwÀcht sich deutlich ab - Leitzins unverÀndert

TOKIO - In Japan schwĂ€cht sich die Inflation dank fallender Energiekosten weiter ab. Die Verbraucherpreise ohne BerĂŒcksichtigung von frischen Lebensmitteln sind im Dezember um 2,4 Prozent im Jahresvergleich gestiegen, wie die Regierung am Freitag in Tokio mitteilte. Dies ist die niedrigste Jahresrate seit Oktober 2024. Analysten hatten dies im Schnitt erwartet.

ROUNDUP: Klingbeil mahnt mehr Tempo bei Investitionen an

BERLIN - Mit einem Milliarden-"Sondervermögen" soll die zum Teil marode Infrastruktur in Deutschland auf Vordermann gebracht werden - Bundesfinanzminister Lars Klingbeil drĂ€ngt dabei auf mehr Tempo: "Jeder Euro muss so zĂŒgig, so effizient und so zielgerichtet wie möglich eingesetzt werden." Im vergangenen Jahr seien lĂ€ngst nicht alle Investitionsmittel abgeflossen. "Hier mĂŒssen wir im Jahr 2026 besser werden. Bund und LĂ€nder mĂŒssen hier ein anderes Tempo entwickeln", sagte der SPD-Politiker.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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