UnwetterschÀden an Autos in Deutschland fast halbiert
13.04.2026 - 06:33:25 | dpa.deInsgesamt zahlten die Versicherer in Deutschland deswegen 650 Millionen Euro an ihre Kunden, wie der Branchenverband GDV mitteilt. Das ist nur etwas mehr als die HĂ€lfte der rund 1,2 Milliarden Euro an versicherten SchĂ€den durch Sturm, Hagel, Blitz und Ăberschwemmungen.
Die Statistik erhebt nur versicherte SchĂ€den - also von Autos mit Teil- oder Vollkaskoversicherung. Diese ist nicht verpflichtend, weswegen lĂ€ngst nicht alle Autos damit versichert sind. Die insgesamt entstandenen SchĂ€den dĂŒrften daher ein gutes StĂŒck höher sein. Es ist jedoch davon auszugehen, dass auch diese im Vergleich zum Vorjahr zurĂŒckgegangen sind.
"Bundesweit wurden rund 190.000 SchĂ€den an Kraftfahrzeugen durch Naturgefahren gemeldet", sagt Jörg Asmussen, HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Der RĂŒckgang dĂŒrfe allerdings nicht ĂŒberbewertet werden. "Ein einziges schweres Unwetter in einer Region kann die Schadenbilanz schnell drehen."
Wie volatil die Entwicklung ist, zeigt sich auch beim Blick auf die BundeslĂ€nder, denn nicht ĂŒberall gingen die SchĂ€den zurĂŒck. Dort liegen allerdings nur Zahlen ohne Ăberschwemmungen vor. In Niedersachsen stiegen diese SchĂ€den von 44 auf 64 Millionen Euro. In Nordrhein-Westfalen ging es von 142 auf 200 Millionen Euro nach oben. Das bevölkerungsreichste Bundesland war damit 2025 auch das Land mit der höchsten Schadenssumme. In Bremen stagnierte sie bei 3 Millionen Euro.
Dagegen fiel der Wert in Baden-WĂŒrttemberg massiv von 530 auf 148 Millionen Euro. Dort hatte es 2024 auĂergewöhnlich hohe SchĂ€den gegeben. Auch Bayern - wo es relativ viele Gewitter und dadurch immer wieder hohe HagelschĂ€den gibt - verzeichnete 2025 einen deutlichen RĂŒckgang von 281 auf 128 Millionen Euro. In allen ĂŒbrigen BundeslĂ€ndern gingen die Schadensummen ebenfalls zurĂŒck.
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