Krypto-GeschÀfte, Trump

Krypto-GeschĂ€fte brachten Trump 2025 ĂŒber eine Milliarde ein

01.07.2026 - 06:12:33 | dpa.de

US-PrĂ€sident Donald Trump hat im vergangenen Jahr ĂŒber eine Milliarde Dollar bei Krypto-GeschĂ€ften eingenommen.

Allein seine Beteiligung an World Liberty Financial brachte dem PrĂ€sidenten weit ĂŒber 500 Millionen Dollar ein, wie aus einer von der Regierung veröffentlichten EinkommenserklĂ€rung hervorgeht. World Liberty Financial ist ein Unternehmen der Familie des US-PrĂ€sidenten, das sich mit Kryptogeld befasst.

Weitere 635 Millionen Dollar (556 Mio Euro) kassierte Trump mit LizenzgebĂŒhren der sogenannten Celebration Coins. Dahinter steht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge Trumps GeschĂ€ft mit sogenannten Meme Coins, das unter dem Namen CIC Digital lĂ€uft. "Meme Coins" sind digitale MĂŒnzen, die etwa Bilder aus dem Internet oder der Popkultur aufgreifen und handelbar sind. Auch Trump selbst ließ kurz vor seinem Amtsantritt einen "Meme Coin" mit seinem Konterfei namens "$TRUMP" auflegen.

Trump treibt kryptofreundliche Agenda voran

Die Krypto-Einnahmen des PrÀsidenten stehen auch deshalb im Fokus, weil seine Regierung den Handel mit DigitalwÀhrungen erheblich vorantreibt. Trump hatte sich zum Ziel gesetzt, die USA zur "Bitcoin-Supermacht" zu machen und baut seit seinem Amtsantritt reihenweise Regulierungen ab.

Zudem hatte Trump den wegen VerstĂ¶ĂŸen gegen GeldwĂ€sche-Gesetze verurteilten GrĂŒnder der DigitalwĂ€hrungsbörse Binance, Changpeng Zhao, nachtrĂ€glich begnadigt. Binance war nach Trumps Wiederwahl eine enge geschĂ€ftliche Verbindung mit World Liberty Financial eingegangen.

Geschenke von Fifa-Boss Infantino

Neben den GeschĂ€ften mit Kryptogeld fallen in Trumps fast 1.000 Seiten fassender ErklĂ€rung auch Geschenke ins Auge. Dazu zĂ€hlen zehn Superbowl-Tickets im Wert von 50.000 Dollar, die Trump von der SportfunktionĂ€rin Gayle Benson erhielt. Auch Fifa-Chef Gianni Infantino schenkte Trump zehn Karten fĂŒr das Endspiel der Fußball-WM im Wert von insgesamt 15.000 Dollar.

Trumps fĂŒr einen US-PrĂ€sidenten ungewöhnlich hohe Einnahmen stehen nicht zum ersten Mal im Fokus. Mitte Mai war aus einer Ă€hnlichen ErklĂ€rung hervorgegangen, dass Trump kurz vor seiner China-Reise Millionen in den Tech-Konzern Apple US0378331005 investierte. Apple-Chef Tim Cook hatte ihn in Peking begleitet.

Die US-Regierung hatte VorwĂŒrfe von Interessenkonflikten stets zurĂŒckgewiesen. Trumps Vermögen werde nicht von ihm selbst verwaltet.

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