ROUNDUP, GesprÀche

GesprĂ€che ĂŒber Ukraine-Frieden - Trump bleibt optimistisch

25.11.2025 - 06:35:06

US-PrĂ€sident Donald Trump ist nach Angaben seiner Sprecherin weiter hoffnungsvoll, dass die GesprĂ€che ĂŒber einen Frieden in der Ukraine zu einem Ergebnis fĂŒhren.

Es habe am Wochenende sehr produktive GesprĂ€che zwischen dem nationalen Sicherheitsteam des PrĂ€sidenten und der ukrainischen Delegation gegeben, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt. Nun gebe es nur noch ein paar Punkte, ĂŒber die es noch keine Einigung gebe, sagte sie.

Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj sagte nach der RĂŒckkehr seines Verhandlungsteams aus Genf, dass der 28-Punkte-Plan Trumps reduziert worden sei. "Es gibt noch Arbeit fĂŒr uns alle zu tun - das ist sehr herausfordernd -, um ein endgĂŒltiges Dokument zu erstellen. Und wir mĂŒssen alles mit WĂŒrde tun", sagte er seiner in Kiew verbreiteten abendlichen Videobotschaft. Details nannte er nicht. Er wolle mit Trump ĂŒber den Plan sprechen, sagte Selenskyj.

Sprecherin: PrÀsident auch frustriert

Leavitt betonte auch, dass der PrĂ€sident frustriert sei, dass der Krieg andauere. PrĂ€sident Trump habe die amerikanische Finanzierung des Krieges beendet, aber die Vereinigten Staaten lieferten beziehungsweise verkauften immer noch große Mengen an Waffen. "Das können wir nicht ewig so weitermachen, und der PrĂ€sident möchte, dass dieser Krieg endet", sagte Leavitt.

Der von Trump vorgelegte 28-Punkte-Plan, der von vielen als "Wunschliste Russlands" kritisiert worden ist, war fĂŒr die Ukraine und die EuropĂ€er fast durchweg inakzeptabel. Aus Selenskyjs Delegation hieß es, der Plan existiere so nicht mehr. Unter anderem sollte die Ukraine erhebliche Gebietsverluste und eine Obergrenze fĂŒr ihre TruppenstĂ€rke akzeptieren. Die Nato sollte auf die Aufnahme der Ukraine und anderer neuer Mitglieder verzichten, und die USA sollten von dem in der EU eingefrorenen russischen Vermögen maßgeblich profitieren.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dĂ€mpfte nach ersten Verhandlungen zwischen den USA, der Ukraine und fĂŒhrenden europĂ€ischen Staaten Hoffnungen auf einen schnellen Durchbruch. "Frieden in der Ukraine gibt es nicht ĂŒber Nacht", sagte der CDU-Chef nach einem Sondergipfel der EU zum Ukraine-Krieg in Angolas Hauptstadt Luanda.

@ dpa.de