Trump spricht lediglich von ein wenig Deeskalation nach Minneapolis
28.01.2026 - 09:23:39"Wir werden ein wenig deeskalieren", sagte Trump im Interview des Senders Fox News. Details nannte er nicht. Damit blieb etwa offen, ob oder in welchem Umfang sich die von Teilen der US-Bevölkerung scharf kritisierten Taktiken der Einwanderungsbeamten Àndern sollen. Einen Abzug der EinsatzkrÀfte aus dem US-Bundesstaat Minnesota, in dem Minneapolis liegt, schloss Trump zunÀchst aus.
Zwei US-BĂŒrger sind seit Jahresbeginn in Minneapolis von Bundesbeamten erschossen worden, Anfang Januar RenĂ©e Good, zuletzt Alex Pretti. Dazu sagte Trump nun: "Unterm Strich war es schrecklich. Beide VorfĂ€lle waren schrecklich." Die tödlichen SchĂŒsse auf Pretti am Wochenende hatten landesweit Empörung ausgelöst und die US-Regierung in ErklĂ€rungsnot gebracht, auch weil Videos den offiziellen Stellungnahmen widersprachen. Good war Anfang Januar von einem ICE-Beamten erschossen worden.
Kein Abzug der Einwanderungsbeamten
"Ich sehe darin keinen Abzug", sagte Trump mit Blick auf den RĂŒckzug des umstrittenen Kommandeurs der Grenzschutzbehörde, Gregory Bovino, samt einiger Grenzschutzbeamten aus Minneapolis. "Es ist eher eine kleine VerĂ€nderung."
Den Einsatz ĂŒbernimmt nun stattdessen Tom Homan. Homan blickt auf eine jahrzehntelange Karriere in Grenzschutzbehörden zurĂŒck und wird vor allem mit dem Vorgehen gegen irregulĂ€re Einwanderer wĂ€hrend Trumps erster Amtszeit in Verbindung gebracht. Umstritten ist er wegen seiner Rolle bei der Trennung von Familien.
Die US-Regierung hatte Tausende Bundesbeamte in die Stadt Minneapolis und den umliegenden Bundesstaat Minnesota geschickt. Die EinsÀtze sind Teil der verschÀrften Abschiebepolitik Trumps. In dem Interview des Senders Fox schien Trump den Einsatz grundsÀtzlich zu verteidigen: "Wir haben Tausende unbelehrbare Kriminelle aus Minnesota entfernt", sagte der PrÀsident.

