Trump-Regierung forciert Ălbohrung in Naturschutzgebiet in Alaska
24.10.2025 - 06:18:51Im KĂŒstengebiet des Arctic National Wildlife Refuge seien PachtvertrĂ€ge wieder möglich, teilte das US-Innenministerium mit. Zudem sollten von der vorherigen Regierung gekĂŒndigte VertrĂ€ge neu aufgelegt werden. Die KĂŒste Alaskas berge "einige der vielversprechendsten ungenutzten Energieressourcen der USA", hieĂ es in der Mitteilung. Ăber den genauen Zeitpunkt fĂŒr einen Beginn der Bohrungen und die Umsetzung der PachtvertrĂ€ge war zunĂ€chst nichts bekannt.
Trump will Alaskas BodenschĂ€tze seit langem stĂ€rker wirtschaftlich ausbeuten. Schon in seiner ersten Amtszeit forcierte er die Förderung von Ăl und Erdgas im Arctic National Wildlife Refuge, weil dort erhebliche Rohstoffvorkommen vermutet werden. Sein Nachfolger Joe Biden schob den Ălbohrprojekten in weiten Teilen Alaskas dann einen Riegel vor und argumentierte unter anderem damit, dass die Arktis besonders geschĂŒtzt werden mĂŒsse. Zudem schrĂ€nkte ein Gericht die Ăl- und Gasförderung in dem Naturschutzgebiet erheblich ein. Dass Biden PachtvertrĂ€ge aufkĂŒndigen lieĂ, wurde jedoch durch ein Gerichtsurteil im MĂ€rz dieses Jahres fĂŒr ungĂŒltig erklĂ€rt.
Trump hatte gleich zu Beginn seiner zweiten Amtszeit ein Dekret unterzeichnet, das auf die Ausweitung der Ăl- und Gasförderung abzielt. Der Republikaner verspricht sich von den Bohrungen unter anderem Vorteile fĂŒr die Energieversorgung des Landes und zusĂ€tzliche ArbeitsplĂ€tze. UmweltschĂŒtzer warnen hingegen vor einem tiefen Eingriff ins Ăkosystem und irreparablen SchĂ€den fĂŒr die Umwelt.

